Im Dröschederfeld, neben der Max-Planck-Straße, werden zwei neue Straßennamen gesucht. Luftbild Stadt Iserlohn

Ideen für neue Straßennamen gesucht

Zuletzt geändert: 13. Mai 2026Von

Bürgerbeteiligung in Iserlohn bis zum 5. Juni

(PSI). Neue Straßen brauchen neue Namen, und dabei sind jetzt die Ideen der Iserlohnerinnen und Iserlohner gefragt: Die Stadt Iserlohn startet ab Montag, 18. Mai, eine Bürgerbeteiligung zur Benennung von drei neuen Straßen im Stadtgebiet. Gesucht werden zwei Straßennamen im Bereich des Bebauungsplanes Nr. 449/1 „Max-Planck-Straße/Bernhard-Hülsmann-Weg – westlicher Bereich“ sowie ein weiterer Straßenname im Bereich des Bebauungsplanes Nr. 418 „ehemalige Hauptschule Hennen“.

Straßennahmen erzählen Geschichten

Straßennamen sind mehr als reine Orientierungshilfen. Sie erzählen Geschichten, erinnern an Menschen, Orte oder Besonderheiten und prägen oft über Generationen hinweg das Gesicht einer Nachbarschaft bzw. eines Wohngebiets. Warum also nicht selbst ein Stück Stadtgeschichte mitschreiben?

Fantasie kaum Grenzen gesetzt

Ob traditionsverbunden, naturbezogen, heimatnah, modern oder kreativ – grundsätzlich sind der Fantasie bei den Vorschlägen kaum Grenzen gesetzt. Klassischerweise können zum Beispiel Namen bedeutender Persönlichkeiten vorgeschlagen werden. Dabei gilt: Die betreffende Person sollte seit mindestens fünf Jahren verstorben sein und sich während der Zeit des Nationalsozialismus von der damaligen Ideologie distanziert haben. Der zukünftige Straßenname wird später auf Straßenschildern, Briefköpfen und Navigationsgeräten zu finden sein.

Vorschläge auch per E-Mail

Die Bürgerbeteiligung läuft von Montag, 18. Mai, bis einschließlich Freitag, 5. Juni, über die Beteiligungsplattform „adhocracy+“ im Internet unter https://adhocracy.plus/iserlohn/. Namensvorschläge können außerdem per E-Mail an sabine.maeffert@iserlohn.de eingereicht werden sowie per Post an Stadt Iserlohn, Städtebauliche Planung, Bömbergring 37, 58636 Iserlohn.

„Namensfindungsjury“

Nach Abschluss der Beteiligung werden alle eingegangenen Vorschläge gesichtet und zusammengestellt. Anschließend berät eine parteiübergreifende „Namensfindungsjury“ über die eingereichten Ideen und erarbeitet Vorschläge für die endgültige Benennung. Der Haupt- und Personalausschuss (HPA) entscheidet darüber voraussichtlich in seiner Sitzung am 29. September.