Heinrich Böckelühr (vordere Reihe, sechster von rechts), Regierungspräsident der Bezirksregierung Arnsberg, begrüßte bei der 45. Bundeskonferenz in Dortmund die Leiterinnen und Leiter der Regierungspräsidien und Landesverwaltungsbehörden der staatlichen Mittelinstanz der Bundesländer. Foto: Stephan Risse, Bezirksregierung Arnsberg

Regierungspräsidenten tagen in Dortmund

Zuletzt geändert: 16. Mai 2026Von

(EB). Die Leiterinnen und Leiter der Regierungspräsidien und Landesverwaltungsbehörden der staatlichen Mittelinstanz der Bundesländer treffen sich einmal jährlich zu einem Informations-, Arbeits-und Diskussionsaustausch. Der Tagungsort wechselt dabei zwischen den Bundesländern und den dortigen Mittelbehörden. Gastgeber der inzwischen 45. Tagung war in diesem Jahr Regierungspräsident Heinrich Böckelühr für den Regierungsbezirk Arnsberg, der die Gäste aus ganz Deutschland nach Dortmund eingeladen hatte. Der Tagungsort bot den Gästen einen Einblick in die für das Ruhrgebiet und damit auch für Teile des Regierungsbezirkes Arnsberg prägende Bergbau- und Industriegeschichte des Landes Nordrhein-Westfalen sowie den Strukturwandel einer ganzen Industrie-, Wissenschafts- und Kulturregion.

Wertvolles Forum

Arnsberger Regierungspräsidenten ist die Zusammenkunft stets ein wertvolles Forum für den gegenseitigen fachlichen Austausch. „Die komplexen Themen, die zu den Aufgaben unserer Häuser gehören, enden nicht an Landesgrenzen, sodass der Erfahrungsaustausch immer wieder gewinnbringend ist. Durch die jährlichen Treffen können wir von den Erfahrungen aller Teilnehmenden lernen, Ideen mit nach Hause nehmen und über Lösungsansätze diskutieren. Netzwerke über Bezirks- und Landesgrenzen hinweg sind immer wieder hilfreich und bereichernd.“

Großes Aufgabenspektrum

Die Regierungspräsidien und die entsprechenden Landesverwaltungsbehörden der staatlichen Mittelinstanz in den Bundesländern verantworten mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung ein großes Aufgabenspektrum. Dazu gehören in wechselnder Ausprägung die Bereiche Kommunalaufsicht, Ordnungsrecht, Ausländer- und Flüchtlingsangelegenheiten, Verkehr, Städtebau, Regionalplanung, Schule, Naturschutz, Immissionsschutz, Gewässerschutz, Gefahrenabwehr, Wasserwirtschaft und Gewässerschutz sowie der Arbeitsschutz.

25 Teilnehmende

Die 25 Teilnehmenden befassten sich insbesondere mit den Herausforderungen im Bereich des Krisenmanagements und der zivilen Alarmplanung. Die Bedeutung der zivil-militärischen Zusammenarbeit war dabei ein wichtiger Gesprächsaspekt. Das Fachreferat hierzu hielt Brigadegeneral Hans-Dieter Müller, Kommandeur des Landeskommandos der Bundeswehr beim Land Nordrhein-Westfalen. Einen breiten Raum nahm ebenfalls der Austausch zu Erfahrungen bei der Umsetzung geänderter Rechtsnormen im Rahmen der Reform des gemeinsamen europäischen Asylsystems.