
SIHK-Präsident Ralf Stoffels beklagt, dass beim Neubau der A45-Talbrücke Brunsbecke kein echter Fortschritt zu erkennen. Archivfoto: Hendrik Klein
Talbrücke Brunsbecke: SIHK-Präsident Stoffels drängt auf schnelle Verständigung
(EB). Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) mahnt zu einer schnellen Lösung für alle offenen Fragen rund um die Talbrücke Brunsbecke auf der A45 bei Hagen. „Sieben Jahre nach dem Spatenstich ist beim Neubau der A45-Talbrücke Brunsbecke kein echter Fortschritt zu erkennen. Im Gegenteil: Die Katze scheint sich in den Schwanz zu beißen, wenn es um Grundstücksfragen und notwendige Neuplanungen geht. Die Autobahn GmbH muss jetzt schnell und umfassend informieren und die Beteiligten und Betroffenen an einen Tisch holen“ so SIHK-Präsident Stoffels zu den aktuellen Entwicklungen, zu denen auch die Einrichtung einer Waage zur Erfassung überladener Transporte gehört. „Dass es zu Verstößen bei Gewichtsbeschränkungen kommt, ist völlig inakzeptabel. Wir alle sind uns in der Region um die marode Infrastruktur mehr als bewusst, ich appelliere daher dringend an die verantwortlichen Unternehmen, die Einschränkungen zu respektieren“, mahnt der Präsident der SIHK zu Hagen zugleich an.
Massive Folgen
Zum Hintergrund: Die Sperrung der Rahmedetalbrücke auf der A 45 bei Lüdenscheid hatte gezeigt, welche massiven Folgen Einschränkungen auf dieser Strecke für Unternehmen, Lieferketten, Beschäftigte und Innenstädte hatten. Zur Prozessbeschleunigung wurden damals regelmäßig Informationsrunden von Politik, Wirtschaft und Verwaltung eingeladen, die die Akteure wie die Autobahn GmbH unterstützt haben. Angesichts des jahrelangen Verzugs beim Neubau der Talbrücke Brunsbecke und des stockenden Prozesses fordert die regionale Wirtschaft nun vergleichbare Formate vor Ort.

