{"id":21916,"date":"2025-10-08T11:17:27","date_gmt":"2025-10-08T09:17:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=21916"},"modified":"2025-10-08T11:17:27","modified_gmt":"2025-10-08T09:17:27","slug":"afrikanische-schweinepest-blutprobenergebnisse-online-abrufbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2025\/10\/08\/afrikanische-schweinepest-blutprobenergebnisse-online-abrufbar\/","title":{"rendered":"Afrikanische Schweinepest: Blutprobenergebnisse online abrufbar"},"content":{"rendered":"<h4>Wildzerlegungsbetrieben kann so die ASP-Freiheit nachgewiesen werden<\/h4>\n<p class=\"ps_teaser\">(kso). In den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein sind bislang 166 F\u00e4lle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) best\u00e4tigt worden. Um einen Ausbruch der Tierseuche im heimischen Wildschweinbestand m\u00f6glichst fr\u00fch zu erkennen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern, m\u00fcssen J\u00e4ger im Kreis Soest seit dem 1. Juli von jedem erlegten Wildschwein eine Blutprobe zur Untersuchung auf das Virus entnehmen. Das jeweilige Ergebnis kann ab sofort \u00fcber die Internetseite des Kreises abgerufen werden.<\/p>\n<p class=\"ps_meldungstext\"><strong>Ergebnis dient Zerlegebetrieben als Nachweis<\/strong><\/p>\n<p>Unter <a href=\"https:\/\/www.kreis-soest.de\/gesundheit-verbraucher\/verbraucher\/tiere\/afr\/afrikanische-schweinepest\">www.kreis-soest.de\/asp<\/a> wurde daf\u00fcr die Rubrik \u201eUntersuchungsergebnisse ASP-Monitoring bei Wildschweinen\u201c eingerichtet. Dort geben die J\u00e4ger die Nummer der Wildursprungsmarke ein, die ebenfalls auf dem Wildursprungsschein vermerkt wird. Unter Angabe dieser Nummer k\u00f6nnen die Probenergebnisse eingesehen werden. \u201eF\u00fcr J\u00e4ger ist es schwierig, das Fleisch eines erlegten Wildschweins zu vermarkten, wenn sie kein negatives ASP-Untersuchungsergebnis vorlegen k\u00f6nnen\u201c, wei\u00df Kreisveterin\u00e4rdirektorin Dr. Martina Poppe. Das nun \u00fcber die Kreis-Seite abrufbare Ergebnis diene den Wildzerlegungsbetrieben als Nachweis der ASP-Freiheit. Die Vermarktung k\u00f6nne dann unb\u00fcrokratisch erfolgen.<\/p>\n<p><strong>166 F\u00e4lle best\u00e4tigt<\/strong><\/p>\n<p>Am 14. Juni hatte das Friedrich-Loeffler-Institut den ersten ASP-Fall in NRW best\u00e4tigt. Die Tierseuche war bei einem verendeten Wildschwein in Kirchhundem im Kreis Olpe nachgewiesen worden. Seitdem sind in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein 165 weitere positiv-F\u00e4lle best\u00e4tigt worden. Im Kreis Soest gibt es bisher noch keinen ASP-Fall. \u201eUnd wir setzen alles daran, dass das so bleibt\u201c, betont Dr. Martina Poppe. Sie erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass der Fundort eines toten Wildschweins dem Kreisveterin\u00e4ramt umgehend gemeldet werden muss. Unter\u00a0<a href=\"http:\/\/www.kreis-soest.de\/aspkadaver\">www.kreis-soest.de\/aspkadaver<\/a>\u00a0k\u00f6nnen die Angaben zum Fundort schnell und unkompliziert online eingegeben werden.<\/p>\n<p><strong>Kadaver nicht ber\u00fchren<\/strong><\/p>\n<p>Wer ein totes Wildschwein entdeckt, sollte den Kadaver nicht ber\u00fchren und unbedingt auch Hunde von toten Wildschweinen fernhalten. Denn die ASP ist zwar f\u00fcr Menschen und andere Haustiere als Schweine ungef\u00e4hrlich, aber hochansteckend. Das Virus kann \u00fcber kontaminierte Kleidung oder die Schuhsohlen leicht \u00fcber weite Strecken verschleppt werden. Landwirte, die Schweine halten, sollten laufend ihre Biosicherheitsma\u00dfnahmen \u00fcberpr\u00fcfen. Die Einfriedung der Stallanlagen inklusive Lagerfl\u00e4chen von Einstreu und Futter und der Zutritt zu den Stallungen \u00fcber eine Hygieneschleuse, in der betriebseigene Schutzkleidung und -stiefel angezogen werden und das Waschen und Desinfizieren der H\u00e4nde m\u00f6glich ist, sind die wichtigsten Biosicherheitsma\u00dfnahmen. In Vorbereitung auf den Eintrag der ASP werden derzeit Biosicherheitsberatungen durch den Hoftierarzt f\u00fcr landwirtschaftliche Betriebe \u00fcber die Beihilfe der Tierseuchenkasse gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>F\u00fcr Informationen und R\u00fcckfragen ist der Veterin\u00e4rdienst des Kreises Soest per E-Mail an\u00a0<a title=\"vet.leb@kreis-soest.de\" href=\"mailto:vet.leb@kreis-soest.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vet.leb@kreis-soest.de\u00a0<\/a>erreichbar. Auf der Seite <a href=\"https:\/\/www.kreis-soest.de\/gesundheit-verbraucher\/verbraucher\/tiere\/afr\/afrikanische-schweinepest\">www.kreis-soest.de\/asp<\/a> stellt das Kreisveterin\u00e4ramt n\u00fctzliche Informationen rund um die ASP bereit.<\/p>\n<p><strong>Hintergrund: Afrikanische Schweinepest<\/strong><\/p>\n<p>Bei der f\u00fcr den Menschen ungef\u00e4hrlichen Afrikanischen Schweinepest (ASP) tritt bei Schweinen sehr hohes Fieber auf. Erkrankte Schweine sterben in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Tagen. Eine ASP-Impfung existiert nicht. Menschen k\u00f6nnen sich mit dem Virus nicht infizieren oder daran erkranken. Auch der Verzehr kontaminierter Lebensmittel ist f\u00fcr den Menschen ungef\u00e4hrlich. J\u00e4ger im Kreis Soest m\u00fcssen von jedem erlegten Wildschwein eine Blutprobe zur Untersuchung auf die ASP entnehmen. Eine entsprechende Allgemeinverf\u00fcgung trat am 1. Juli in Kraft.<\/p>\n<p>Die Probenr\u00f6hrchen samt Probenbegleitschein gibt es in allen Ordnungs\u00e4mtern der St\u00e4dte und Gemeinden im Kreis Soest. Au\u00dferdem kann das Probenmaterial im Foyer des Kreishauses, Hoher Weg 1-3 in Soest, abgeholt werden. Mit der Allgemeinverf\u00fcgung hat der Kreis Soest das landesweite ASP-Monitoring des NRW-Ministeriums f\u00fcr Landwirtschaft und Verbraucherschutz umgesetzt. Die Kosten f\u00fcr die Testungen \u00fcbernimmt das Land. Mit Allgemeinverf\u00fcgung vom 9. Juli ist es J\u00e4gern im Kreis Soest erlaubt, aus Gr\u00fcnden der ASP-Pr\u00e4vention bei der Jagd auf Wildschweine Nachtsichtger\u00e4te zu nutzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wildzerlegungsbetrieben kann so die ASP-Freiheit nachgewiesen werden (kso). 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