{"id":22234,"date":"2025-10-22T11:39:34","date_gmt":"2025-10-22T09:39:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=22234"},"modified":"2025-10-22T11:42:32","modified_gmt":"2025-10-22T09:42:32","slug":"22234","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2025\/10\/22\/22234\/","title":{"rendered":"Letzter Rundgang durch Fotoausstellung"},"content":{"rendered":"<p>(PSL). Bevor die Ausstellung \u201eKunst &amp; Knopf\u201c in den R\u00e4umen der St\u00e4dtischen Galerie an der Sauerfelder Stra\u00dfe in L\u00fcdenscheid Einzug h\u00e4lt, bietet sich noch einmal Gelegenheit, das Thema Fotografie genauer in den Blick zu nehmen. Am Sonntag, 26. Oktober, f\u00fchren Henk Kosche und Dirk Vogel ab 15 Uhr gemeinsam durch die Fotografie-Ausstellungen und zeigen die M\u00f6glichkeiten und unterschiedlichen Ans\u00e4tze des fotografischen Portr\u00e4ts von den 1920er Jahren bis heute.<\/p>\n<p><strong>1929 das erste Fotoatelier<\/strong><\/p>\n<p>Die Fotografin Anneliese Kretschmer (1903-1987) er\u00f6ffnete 1929 als eine der ersten Frauen in Deutschland ein eigenes Foto-Atelier in ihrer Heimatstadt Dortmund. Ihre Arbeiten fanden internationale Anerkennung, vor allem die Portr\u00e4tfotografie wurde ihr bevorzugtes Thema. Ausgehend von den charakteristischen k\u00fcnstlerischen Entwicklungen der Weimarer Republik &#8211; der Neuen Sachlichkeit und des Bauhaus &#8211; erarbeitete sich Kretschmer mit ihrem bildnerischen Werk eine eigenst\u00e4ndige Position. Die am Sonntag endende Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes f\u00fcr Westfalen w\u00fcrdigt die Arbeit dieser Fotografin und zeichnet ihre k\u00fcnstlerische Entwicklung in vier Kapiteln nach.<\/p>\n<p><strong>Alfred Otto Wolfgang Schulze<\/strong><\/p>\n<p>Das fotografische Portr\u00e4t ist ebenso Thema einer Serie des K\u00fcnstlers WOLS, geboren 1913 in Berlin als Alfred Otto Wolfgang Schulze. Wols z\u00e4hlt vor allem als Maler und Zeichner zu den wichtigsten K\u00fcnstlern des 20. Jahrhunderts. Ab 1932 lebte er \u00fcberwiegend in Paris, verkehrte im Kreis der Surrealisten und pflegte freundschaftliche Kontakte unter anderen mit Max Ernst, Tristan Tzara, Andr\u00e9 Masson und Marcel Duhamel. Sein fotografisches Werk entsteht in diesen Jahren bis 1939.<\/p>\n<p><strong>Portraitfotos von Dirk Vogel<\/strong><\/p>\n<p>Eine weitere Position sind die gro\u00dfformatigen Portr\u00e4tfotografien von Dirk Vogel. Diese entstanden im Rahmen einer Projektarbeit zusammen mit der Schule an der H\u00f6h in L\u00fcdenscheid. Der Schulgarten dort ist ein besonderer Ort des Lernens, Entdeckens und Wachsens. Dirk Vogel erarbeitete mit den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern M\u00f6glichkeiten ihre Umgebung mit neuem, fotografischem Blick festzuhalten. Der Garten und das Au\u00dfengel\u00e4nde, als zentraler Ort des Projekts, wurde zum lebendigen Atelier \u2013 zum Raum der Begegnung und des Ausdrucks.<\/p>\n<p><strong>Weg durch eine Stadt<\/strong><\/p>\n<p>Die Fotografien von Henk Kosche zeigen den Weg durch eine Stadt: \u201eHalle an der Saale, mein Studienort ein paar Jahre vor dem noch undenkbaren Mauerfall, hatte einen ganz besonderen Charme. Die Beschaffenheit der Geb\u00e4ude und die Verfassung der Menschen in dieser Stadt hatten von au\u00dfen betrachtet etwas gemeinsam, und ich versuchte, diesen Eindruck auf Film festzuhalten.\u201c<\/p>\n<p><strong>Eine besondere Vergangenheit<\/strong><\/p>\n<p>Die folgenden, einschneidenden Ver\u00e4nderungen f\u00fcr die Menschen, die Stadt und das Land waren zum Zeitpunkt der Aufnahmen v\u00f6llig unvorhersehbar. Die sensiblen, \u00e4sthetisch anspruchsvollen, mitunter feinhumorig gef\u00e4rbten Fotografien Henk Kosches f\u00fchren in eine besondere Vergangenheit und dokumentieren auf sehr pers\u00f6nliche Weise eine kurze Zeitspanne an einem besonderen Ort.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(PSL). 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