{"id":23059,"date":"2025-11-30T11:53:53","date_gmt":"2025-11-30T09:53:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=23059"},"modified":"2025-11-30T11:53:53","modified_gmt":"2025-11-30T09:53:53","slug":"iserlohn-erhaelt-besuch-aus-ternopil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2025\/11\/30\/iserlohn-erhaelt-besuch-aus-ternopil\/","title":{"rendered":"Iserlohn erh\u00e4lt Besuch aus Ternopil"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Kondolenz und Anteilnahme nach Raketenangriffen<\/strong><\/h4>\n<p>(pmk). Der Besuch von Volodymyr Kashytskyy, Abteilungsleiter f\u00fcr Internationale Zusammenarbeit und Tourismus in Ternopil, hat am Freitag, 28. November, f\u00fcr Betroffenheit und Anteilnahme in der Waldstadt gesorgt. Die befreundete Stadt im Westen der Ukraine ist von schweren russischen Raketenangriffen betroffen gewesen, dabei waren zuletzt 35 Menschen gestorben \u2013 davon sieben Kinder. Mehr als 100 Menschen sind zum Teil schwer verletzt. Zwei Hochh\u00e4user mit insgesamt rund 200 Privatwohnungen waren Ziel des Angriffs. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges sind bereits \u00fcber 1.000 Menschen aus Ternopil ums Leben gekommen. \u201eDie Mehrheit der Menschen ist in einem Schockzustand, viele m\u00fcssen sich davon noch erholen\u201c, berichtete Kashytskyy \u00fcber die Lage vor Ort.<\/p>\n<p><strong>Mitgef\u00fchl ausgesprochen<\/strong><\/p>\n<p>Beim Treffen im Iserlohner Rathaus sprachen Iserlohns B\u00fcrgermeister Michael Joithe, Kultur-Ressortleiter Matthias Quaschnik sowie Katja Michalski vom Ressortb\u00fcro Kultur und Europaangelegenheiten sowie Sylvia Olbrich, Koordinatorin des St\u00e4dtefreundschaftskomitees Ternopil, ihr Mitgef\u00fchl aus. Auch Vertreterinnen und Vertreter aller politischen Fraktionen aus dem Rat der Stadt Iserlohn waren zur \u00dcbergabe und Verlesung eines Kondolenzbriefs anwesend. Hier hei\u00dft es: \u201eDie St\u00e4dtefreundschaft zwischen Ternopil und Iserlohn steht f\u00fcr die \u00dcberzeugung, dass Verst\u00e4ndigung, Kooperation und gegenseitiger Respekt st\u00e4rker sind als Hass, Gewalt und Zerst\u00f6rung. Die Menschen in Iserlohn stehen fest an der Seite der Menschen in Ternopil und in der gesamten Ukraine. M\u00f6ge die enge Verbundenheit unserer St\u00e4dte ein kleines Zeichen der Hoffnung sein, dass Freundschaft und Solidarit\u00e4t auch in Zeiten dunkelster Nachrichten tragen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Freundschaft intensivieren<\/strong><\/p>\n<p>Dabei wurde auch der Wunsch ge\u00e4u\u00dfert, die Freundschaft der beiden St\u00e4dte weiter zu intensivieren und zu einer offiziellen St\u00e4dtepartnerschaft auszubauen. Als ein starkes Signal bezeichnete B\u00fcrgermeister Michael Joithe dieses Vorhaben, \u201edas ich nach meinen M\u00f6glichkeiten unterst\u00fctzen und in die politische Diskussion aufnehmen m\u00f6chte\u201c. Auch Sylvia Olbrich erg\u00e4nzte, dass dies einer ihrer gr\u00f6\u00dften W\u00fcnsche sei: \u201eWir haben dort mittlerweile viele pers\u00f6nliche Freunde, die uns am Herzen liegen.\u201c Dabei stellte die Koordinatorin des St\u00e4dtefreundschaftskomitees heraus, dass f\u00fcr die in den vergangenen drei Jahren geleisteten Hilfen von etwa einer halben Millionen Euro kein Geld der Stadt Iserlohn verwendet worden sei. \u201eDie Verwaltung ist ein wichtiger T\u00fcr\u00f6ffner, vieles aber kommt aus der Zivilgesellschaft.\u201c<\/p>\n<p><strong>Gymnasium und Vereine besucht<\/strong><\/p>\n<p>Olbrich begleitete Volodymyr Kashytskyy anschlie\u00dfend zu weiteren Terminen. Unter anderem haben sie die Iserlohner Partnerschule, das Stenner-Gymnasium, und mehrere Vereine besucht. Dabei stand auch die Besichtigung der historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf auf dem Programm, in der f\u00fcr 2026 eine Ukraine-Woche mit zugeh\u00f6riger Ausstellung geplant ist. Bereits am Vortag besuchten sie die Pflegefachschule am neuen Gesundheitscampus St. Elisabeth, mit der eine Kooperation angestrebt wird.<\/p>\n<p><strong>Weihnachts\u00fcberraschung<\/strong><\/p>\n<p>Auf seiner R\u00fcckreise in der Nacht wurde Kashytskyy dann von Marko Bolle begleitet, der f\u00fcr das St\u00e4dtefreundschaftskomitee mithilft, die knapp <a href=\"https:\/\/www.iserlohn.de\/pressemitteilungen\/einzelansicht\/2000-geschenkpakete-fuer-kinder-in-der-ukraine-uebergabe-in-ternopil-zum-ersten-advent\">2.500 Geschenkp\u00e4ckchen f\u00fcr Kinder aus Ternopil<\/a> zu \u00fcbergeben und sich vor Ort ein Bild der Lage macht. Der Verein \u201eVereinte Ukrainer e. V.\u201c hatte diese Weihnachts\u00fcberraschung auf Spendenbasis zusammengestellt und mit ehrenamtlichen Helfern eingepackt. Mit Dankbarkeit und einem Weihnachtsgru\u00df beendete Volodymyr Kashytskyy seine Schilderung der Lage in Ternopil, \u201eauf dass hier in Iserlohn niemals Raketen \u00fcber ihren K\u00f6pfen zu h\u00f6ren sind\u201c. Dabei betonte er, dass der pers\u00f6nliche Besuch von B\u00fcrgermeister Michael Joithe und sein Mut in die Ukraine zu reisen, den Menschen in Ternopil Kraft und Hoffnung gegeben habe.<\/p>\n<p><strong>Hilfstransport im Januar<\/strong><\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Hilfstransport in die Ukraine ist im Januar geplant. Im kommenden Jahr soll zudem m\u00f6glich gemacht werden, dass Ternopiler M\u00fctter mit ihren Kindern unter dem Projekttitel \u201eFriedlicher Himmel\u201c f\u00fcr rund eine Woche die Waldstadt besuchen \u2013 als Ausgleich, Entlastung und Urlaub vom Kriegsgeschehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kondolenz und Anteilnahme nach Raketenangriffen (pmk). 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