{"id":23087,"date":"2025-12-01T10:35:42","date_gmt":"2025-12-01T08:35:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=23087"},"modified":"2025-12-01T10:35:42","modified_gmt":"2025-12-01T08:35:42","slug":"lwl-will-kreise-und-staedte-entlasten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2025\/12\/01\/lwl-will-kreise-und-staedte-entlasten\/","title":{"rendered":"LWL will Kreise und St\u00e4dte entlasten"},"content":{"rendered":"<h4><strong><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Nachtragshaushalt mit geringerem Hebesatz geplant<\/span><\/strong><\/h4>\n<p>(lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will f\u00fcr das kommende Jahr seine Mitgliedskommunen finanziell entlasten. Wie der Direktor des LWL, Dr. Georg Lunemann, jetzt im Landschaftsausschuss in M\u00fcnster ank\u00fcndigte, werde die LWL-Verwaltung den Entwurf eines Nachtragshaushalts f\u00fcr das Jahr 2026 vorbereiten. Da sich die kommunalen Steuereinnahmen besser entwickelt h\u00e4tten als noch 2024 erwartet, k\u00f6nne der LWL den bereits im Doppelhaushalt 2025\/26 beschlossenen Hebesatz f\u00fcr 2026 von 18,45 Prozent senken. Entscheiden m\u00fcsse das die Landschaftsversammlung im Februar.<\/p>\n<p><strong>Entlastung von 128,8 Millionen Euro<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Angesichts der leeren Kassen in den Kreisen und St\u00e4dten wollen wir unsere Verpflichtung zur R\u00fccksichtnahme innerhalb der kommunalen Familie wahrnehmen. Die Verwaltung wird daher eine Absenkung des Hebesatzes auf 17,8 Prozent und somit eine Entlastung von rund 128,8 Mio. Euro vorschlagen&#8220;, so Lunemann. Abgeordnete im Ausschuss nannten die Ank\u00fcndigung &#8222;richtig&#8220; und &#8222;das bestm\u00f6gliche Signal&#8220;. Mit Blick auf die kommenden Jahre wies Lunemann darauf hin, dass die LWL-Landschaftsumlage ohne strukturelle Ver\u00e4nderungen insbesondere bei der Finanzierung der Kosten der Eingliederungshilfe f\u00fcr Menschen mit Behinderung auch weiterhin steigen werde.<\/p>\n<p><strong>Kein Geld aus dem Sonderverm\u00f6gen<\/strong><\/p>\n<p>Umso mehr sei zu bedauern, dass die Landschaftsverb\u00e4nde vom Land NRW bei der Verteilung der Mittel aus dem &#8222;Sonderverm\u00f6gen Infrastruktur und Klimaneutralit\u00e4t&#8220; des Bundes, trotz des erheblichen Investitionsbedarfes insbesondere im Bereich der Schulen, nicht ber\u00fccksichtigt werden. &#8222;Dies f\u00fchrt dazu, dass erforderliche Investitionen auch zuk\u00fcnftig \u00fcber die Landschaftsumlage zu finanzieren sind&#8220;, so Lunemann. Ende 2024 hatte die Landschaftsversammlung einen Doppelhaushalt f\u00fcr die Jahre 2025 und 2026 beschlossen &#8211; mit Prognosezahlen aus dem Jahr 2024 als Basis. Im Laufe dieses Jahres aber stellte sich nach Angaben von Lunemann heraus, dass sich positivere Entwicklungen als 2024 prognostiziert bei den Umlagegrundlagen, also den Einnahmen der Kommunen, abzeichnen.<\/p>\n<p><strong>Fr\u00fchzeitige Planungssicherheit<\/strong><\/p>\n<p>Bei dem beschlossenen Hebesatz der Landschaftsumlage f\u00fcr das Jahr 2026 von 18,45 Prozent w\u00fcrde das f\u00fcr den LWL im Jahr 2026 ein deutliches Einnahmeplus bei der Landschaftsumlage bedeuten. Ein Plus f\u00fcr den LWL, das die Kreise und kreisfreien St\u00e4dte Westfalen-Lippes tragen m\u00fcssten. Der LWL will den Entwurf einer Nachtragssatzung zur Absenkung des Hebesatzes bereits in die konstituierende Sitzung der neuen Landschaftsversammlung im Januar 2026 einbringen. Die Verabschiedung des Nachtragshaushaltes soll voraussichtlich schon Ende Februar 2026 erfolgen, um den Mitgliedskommunen m\u00f6glichst fr\u00fchzeitig Planungssicherheit zu geben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachtragshaushalt mit geringerem Hebesatz geplant (lwl). 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