{"id":23106,"date":"2025-12-02T09:41:25","date_gmt":"2025-12-02T07:41:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=23106"},"modified":"2025-12-02T09:41:25","modified_gmt":"2025-12-02T07:41:25","slug":"ohne-wachstum-ist-alles-nichts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2025\/12\/02\/ohne-wachstum-ist-alles-nichts\/","title":{"rendered":"\u201eOhne Wachstum ist alles nichts\u201c"},"content":{"rendered":"<h4>NRW-Staatssekret\u00e4r Matthias Heidmeier zu Gast in der Herbst-Vollversammlung<\/h4>\n<p>(EB). Die Herbst-Vollversammlung der Handwerkskammer (HwK) S\u00fcdwestfalen r\u00fcckte in diesem Jahr die Handwerkspolitik in den Mittelpunkt. HwK-Pr\u00e4sident Jochen Renfordt er\u00f6ffnete das h\u00f6chste Gremium der Kammer und begr\u00fc\u00dfte die Mitglieder ebenso wie den Staatssekret\u00e4r im Ministerium f\u00fcr Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW Matthias Heidmeier (CDU).<\/p>\n<p><strong>Impulsvortrag zwischen Sorge und Zuversicht<\/strong><\/p>\n<p>Mit einem Augenzwinkern leitete Staatssekret\u00e4r Heidmeier seinen Impulsvortrag ein. Als er noch Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Westdeutschen Handwerkskammertags (WHKT) gewesen sei, war die Handwerkskammer S\u00fcdwestfalen \u201eimmer meine Lieblingskammer\u201c. Danach wurde sein Ton aber schnell ernster: Die aufgeheizte gesellschaftliche Stimmung, Krisen, Kriege und digitale Umbr\u00fcche belasten Menschen und Betriebe gleicherma\u00dfen. \u201eIrgendwie hat man das Gef\u00fchl, um uns herum bricht gerade viel zusammen.\u201c Er warb daher eindringlich daf\u00fcr, dass die demokratische Mitte zusammenstehen muss. Wachstum sei der Schl\u00fcssel, um Stabilit\u00e4t zur\u00fcckzugewinnen. \u201eOhne Wachstum kein Sozialstaat, ohne Wachstum keine Arbeitspl\u00e4tze, ohne Wachstum kein Klimaschutz.\u201c Kurzum, so Heidmeier: \u201eOhne Wachstum ist alles nichts.\u201c Deutschland entferne sich jedoch schon seit Jahren von der Wachstumsagenda. Wachstum m\u00fcsse endlich wieder klare Priorit\u00e4t bekommen.<\/p>\n<p><strong>Wirtschaftlicher Druck aus China<\/strong><\/p>\n<p>Besorgt zeigte sich Heidmeier auch \u00fcber den wirtschaftlichen Druck aus China, der ganze Branchen bedrohe. Industriepolitische Ma\u00dfnahmen seien n\u00f6tig, um die Betriebe zu sch\u00fctzen. \u201eWenn wir keine Chemie, keine Automobilindustrie mehr in Deutschland haben, dann gnade uns Gott.\u201c Gleichzeitig betonte er die zentrale Rolle des Mittelstands und die Bedeutung der beruflichen Bildung im Land. Programme wie die Meisterpr\u00e4mie in H\u00f6he von 2.500 Euro, Berufsbildungsinvestitionen und Coaching-Angebote f\u00fcr Jugendliche zeigten Wirkung. So wurden in NRW allein in diesem Jahr 12.000 junge Menschen per Coaching begleitet und \u00fcber 4.000 von ihnen letztendlich in Ausbildung gef\u00fchrt. \u201eEine Ausbildung lohnt sich. Lohnt sich f\u00fcr die Betriebe, lohnt sich f\u00fcr die Gesellschaft und lohnt sich f\u00fcr die einzelnen Menschen.\u201c Eine echte Chance sei die Ausbildung im Handwerk. Denn hier frage man nicht, woher man kommt, sondern nur, wohin man will. \u201eEine Ausbildung im Handwerk ist ein Ticket f\u00fcr ein sicheres Leben\u201c, davon ist Staatssekret\u00e4r Heidmeier \u00fcberzeugt. In der anschlie\u00dfenden Fragerunde standen Themen wie Fachkr\u00e4fte, Bildung sowie Gesundheit und Arbeitsschutz im Mittelpunkt.<\/p>\n<p><strong>Blick nach vorn: bbz-Bauprojekt und Wirtschaftsplan<\/strong><\/p>\n<p>Nach der Verabschiedung des Staatssekret\u00e4rs widmete sich die Vollversammlung den \u00fcbrigen Tagesordnungspunkten. Dazu geh\u00f6rte unter anderem die Vorstellung des Standes des Neubaus der Tischlerwerkstatt im bbz Arnsberg, dem Berufsbildungszentrum der HwK S\u00fcdwestfalen, durch HwK-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Sabine Blume. Unl\u00e4ngst hat man hier Richtfest feiern k\u00f6nnen und sei auch sonst im Zeitplan. Man rechne daher mit einer Fertigstellung im kommenden Jahr. Ein weiterer zentraler Punkt war der Wirtschaftsplan der Handwerkskammer f\u00fcr 2026, der einstimmig verabschiedet wurde. Erstmals seit f\u00fcnf Jahren werden die Beitr\u00e4ge moderat angehoben<\/p>\n<p><strong>Zur Vollversammlung der Handwerkskammer:<\/strong><\/p>\n<table style=\"height: 9px;\" width=\"12\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"190\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Die Vollversammlung (30 Mitglieder) ist das h\u00f6chste Entscheidungsgremium der HwK S\u00fcdwestfalen. Als Organ der Selbstverwaltung des Handwerks vertritt sie die Mitgliedsbetriebe, deren Besch\u00e4ftigte und Auszubildende. Sie ist drittelparit\u00e4tisch besetzt \u2013 das hei\u00dft zwei Drittel Arbeitgeber (20) und ein Drittel Arbeitnehmer (10) \u2013 und tagt zwei Mal im Jahr. Alle Mitglieder der Vollversammlung haben die gleichen Rechte und Pflichten und sollen an der Meinungsbildung der Handwerkskammer mitwirken. Hierzu diskutieren sie \u00fcber wichtige Angelegenheiten und Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Handwerk und stimmen per Mehrheitsvotum ab. Die Vollversammlung fasst Beschl\u00fcsse zur Wahl des Vorstands. Zur Festsetzung der Beitr\u00e4ge und zur Beteiligung der Kammer. Aus ihrer Mitte w\u00e4hlen die Vollversammlungsmitglieder das Pr\u00e4sidium und den Vorstand. Au\u00dferdem w\u00e4hlen sie die Mitglieder der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Handwerkskammer. Die Vollversammlung spielt damit eine zentrale Rolle bei der F\u00f6rderung des Handwerks und der St\u00e4rkung der handwerklichen Tradition in der Region.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>NRW-Staatssekret\u00e4r Matthias Heidmeier zu Gast in der Herbst-Vollversammlung (EB). 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