{"id":23470,"date":"2025-12-18T14:12:43","date_gmt":"2025-12-18T12:12:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=23470"},"modified":"2025-12-18T14:12:43","modified_gmt":"2025-12-18T12:12:43","slug":"neuer-kapitaen-auf-der-kreishaus-bruecke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2025\/12\/18\/neuer-kapitaen-auf-der-kreishaus-bruecke\/","title":{"rendered":"Neuer Kapit\u00e4n auf der Kreishaus-Br\u00fccke"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Landrat Ralf Schwarzkopf im Gespr\u00e4ch<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Von Hendrik Klein<\/strong><\/p>\n<p>Viel Zeit gelassen hat sich der neue Landrat Ralf Schwarzkopf nicht, bis er an die Arbeit gegangen ist. Um die Aufgabe ist der L\u00fcdenscheider aufgrund der angespannten Kassenlage von Kreis und dessen 15 kreisangeh\u00f6rigen St\u00e4dten und Gemeinden nicht zu beneiden. Als Unternehmer war es Schwarzkopf gewohnt, Entscheidungen zu treffen. Das der Christdemokrat auch jetzt direkt nach seinem Wechsel aus dem Landtag ins L\u00fcdenscheider Kreishaus gemacht \u2013 einige davon im engen Schulterschluss mit der Politik. Ganz unvorbereitet ist er nicht ins Landratsb\u00fcro eingezogen. Der Christdemokrat geh\u00f6rt dem Kreistag seit 2009 an, war zuletzt stellvertretender Landrat. Nur wenige Tage vor seinem 57. Geburtstag war Ralf Schwarzkopf in direkter Wahl zum Landrat und zum Ratsmitglied seiner Heimatstadt gew\u00e4hlt worden.<\/p>\n<p><strong>Amts\u00fcbergabe konstruktiv<\/strong><\/p>\n<p>Begleitet worden war seine Nominierung durch die Differenzen seines Amtsvorg\u00e4ngers Marco Voge mit dessen CDU-Fraktion, die sich einstimmig f\u00fcr einen Amtsverzicht des Balvers ausgesprochen hatte. Voge verzichtete letztlich auf eine erneute Kandidatur. \u201eDie Amts\u00fcbergabe erfolgte in einem zweist\u00fcndigen Gespr\u00e4ch. Das war sehr konstruktiv. Marco Voge hatte mir schon vorher alle wichtigen Unterlagen \u00fcbergeben\u201c, so Ralf Schwarzkopf. Auf eine gr\u00f6\u00dfere Verabschiedung habe Voge mit dem Hinweis, der Kreis m\u00fcsse sparen, verzichtet. Und das gelte auch f\u00fcr ihn, unn\u00f6tige Ausgaben m\u00fcssten vermieden werden.<\/p>\n<p><strong>\u00c4nderung der Hauptsatzung r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht<\/strong><\/p>\n<p>Eine der ersten Amtshandlungen von Ralf Schwarzkopf war &#8211; gem\u00e4\u00df dem Motto \u201eback to the Roots\u201c &#8211; die R\u00fccknahme der im Juni 2024 von Kreistag beschlossenen \u00c4nderung der Hauptsatzung. Darin hatte der Kreistag seinerzeit dem amtierenden Landrat die alleinige Entscheidung \u00fcber die Besetzung von F\u00fchrungspositionen entzogen. Dieser Beschluss wurde bereits in der konstituierenden Sitzung des Kreistages auf gemeinsamen Antrag der Kreistagsfraktion von FDP, CDU, SPD, Gr\u00fcne, Linke und UWG korrigiert, der alte Entwurf der Gesch\u00e4ftsordnung wieder in Kraft gesetzt. Dagegen votierten lediglich 15 AfD-Kreistagsmitglieder.<\/p>\n<p><strong>\u201eR\u00fcckbau\u201c der F\u00fchrungsstruktur<\/strong><\/p>\n<p>Damit war der Weg f\u00fcr Ralf Schwarzkopf f\u00fcr den \u201eweitestgehenden R\u00fcckbau\u201c der Verwaltungsgliederung im Kreishaus an der Heedfelder Stra\u00dfe frei. N\u00f6tig war das auch deshalb, weil der bisherige Fachbereichsleiter \u201eZentale Dienste\u201c Guido Thal zum B\u00fcrgermeister von Altena gew\u00e4hlt worden war. Sein Nachfolger wurde Manfred Fischer. In dessen Fachbereich wurden die Fachdienste \u201e\u00d6ffentlichkeitsarbeit\u201c sowie \u201eGesch\u00e4ftsstelle Kreistag\u201c zur\u00fcckgeholt. Beide Fachdienste waren zuvor direkt im B\u00fcro von Landrat Marco Voge angesiedelt. Der Fachdienst \u201eKreisentwicklung\u201c bleibt dem neuen Verwaltungschef direkt zugeordnet.<\/p>\n<p><strong>Mit den Betroffenen reden<\/strong><\/p>\n<p>Ralf Schwarzkopf: \u201eIch habe keine Entscheidung getroffen, ohne mit den betroffenen Mitarbeitern gesprochen zu haben. Man sollte immer mit den Menschen reden, statt \u00fcber sie.\u201c Er habe nicht so viele Leute direkt an sich binden wollen, weil er dann auch die personelle Aufsicht gehabt h\u00e4tte. \u201eIch habe ein gutes Team in der zweiten Reihe bei den Fachbereichsleitungen.\u201c Dort ist noch eine Position vakant. Die Leitung des Fachbereichs \u201eJugend und Bildung\u201c, viele Jahre bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand von Iris Beckmann-Klatt besetzt und zwischenzeitlich von Guido Thal kommissarisch gef\u00fchrt, werde Anfang des Jahres ausgeschrieben. \u201eEs w\u00e4re sch\u00f6n, wenn wir die Stelle im M\u00e4rz besetzen k\u00f6nnten\u201c, w\u00fcnscht sich der neue Landrat. Der Kreis m\u00fcsse auf dem Arbeitsmarkt schneller reagieren. Um das zu k\u00f6nnen, sei die \u00c4nderung der Hauptsatzung zur\u00fcckgenommen worden. \u201eQualifizierte Bewerber wollen nicht so lange im Unklaren gelassen werden, sonst bewerben sie sich woanders\u201c, wei\u00df der langj\u00e4hrige Unternehmer.<\/p>\n<p><strong>Kassenlage gr\u00f6\u00dfte Zukunftsaufgabe<\/strong><\/p>\n<p>Eines seiner gr\u00f6\u00dften Zukunftsaufgaben ist die marode Kassenlage des Kreises. \u201eWir haben eine schwierige Ausgangssituation auf Kreis- und kommunaler Ebene. Die Steuerungsm\u00f6glichkeiten sind gering, die R\u00fccklagen sind aufgebraucht. Der Hebesatz der Kreisumlage muss erh\u00f6ht werden.\u201c Das belaste nat\u00fcrlich die kreisangeh\u00f6rigen St\u00e4dte und Gemeinden. Schwarzkopf: \u201eRund 75 Prozent unserer Ausgaben sind gesetzlich vorgegebene Sozialleistungen. Die kommunale Familie zahlt zu viel f\u00fcr Entscheidungen von staatlichen Ebenen.\u201c Eine finanzielle Entlastung durch Bund und Land sei dringend n\u00f6tig.<\/p>\n<p><strong>B\u00fcrgermeister haben ja Recht<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Verst\u00e4ndnis zeigt der Landrat f\u00fcr die zum Teil heftige Kritik der B\u00fcrgermeisterinnen und B\u00fcrgermeister zur geplanten Erh\u00f6hung der Kreisumlage: \u201eMir ist bewusst, dass sie f\u00fcr ihre Stadt oder Gemeinde streiten m\u00fcssen. Dadurch f\u00fchle ich mich nicht angegriffen. Die St\u00e4dte haben ja Recht.\u201c Nordrhein-Westfalen habe zurzeit die kommunalfreundlichste Landesregierung, erkl\u00e4rt der ehemalige CDU-Landtagsabgeordnete. Die habe mit wenig Geld wahnsinnig viel gemacht. \u201eUnser l\u00e4ndlicher Raum ist mehr in den Fokus gelangt. Die SPD-gef\u00fchrten Landesregierungen haben vor allem das Ruhrgebiet im Blick gehabt\u201c, so Schwarzkopf. Der Landrat hofft darauf, dass der M\u00e4rkische Kreis von der Altschuldenregelung profitiert. \u201eDer Antrag ist gestellt. Wir werden eine Task-Force einrichten, sobald wir etwas wissen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Jeder Stein wird umgedreht<\/strong><\/p>\n<p>Auf Land und Bund hoffen ist das eine \u2013 selbst handeln, da wo es m\u00f6glich ist, das andere. \u201eUnser Fokus liegt auf den Beteiligungen des Kreises \u2013 auf den Kliniken, der MVG und der AMK. Der Kreis hat insgesamt 36 Beteiligungen. Unser Ziel ist es, \u00fcberall bessere Ergebnisse zu erreichen.\u201c Dabei sei aber auch die Frage zu beantworten \u201eWas k\u00f6nnen wir uns noch leisten?\u201c Der Kreis wolle jede Handlungsm\u00f6glichkeit nutzen, es werde jeder Stein umgedreht. Der Kreistag habe die Verringerung von 40 Stellen bereits beschlossen. Den Beschluss werde man umsetzen, Details mit im Verwaltungsvorstand besprochen. Ralf Schwarzkopf: \u201eWir signalisieren unseren St\u00e4dten und Gemeinden: Wir lassen euch nicht alleine mit euren Finanzsparbem\u00fchungen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Erfolg muss messbar werden<\/strong><\/p>\n<p>2026 \u00fcbernimmt Ralf Schwarzkopf turnusm\u00e4\u00dfig den Vorsitz im Aufsichtsrat der S\u00fcdwestfalen Agentur GmbH. 200.000 Euro l\u00e4sst sich der Kreis die Mitgliedschaft j\u00e4hrlich kosten, 120.000 f\u00fcr die REGIONALE und 80.000 Euro f\u00fcr das Regional-Marketing. Die Arbeit der Agentur sei f\u00fcr die Region und deren Unternehmen, die aktuell in einer schwierigen Lage seien, sehr wichtig. Wegen steigender Mieten in den Gro\u00dfst\u00e4dten gebe es aktuell einen Trend zur\u00fcck aufs Land. \u201eWoher wissen Menschen in K\u00f6ln, wohin sie aufs Land gehen sollen?\u201c, fragt Ralf Schwarzkopf. Die Wirtschaftsinitiative S\u00fcdwestfalen erfreue sich steigender Mitgliederzahlen. \u201eEs sind inzwischen mehr als 400.\u201c Erfolge der Agentur zu messen, sei schwierig. Belastbare Zahlen, wie viele Unternehmen sich durch die Aktivit\u00e4ten der S\u00fcdwestfalen-Agentur im M\u00e4rkischen Kreis angesiedelt haben, gebe es nicht. \u201eIch habe schon mit Agentur-Chef Hubertus Winterberg gesprochen, wie wir das hinbekommen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p><strong>48 Millionen Defizit sprengt Kreishaushalt<\/strong><\/p>\n<p>Bleiben die beiden gr\u00f6\u00dften Baustellen: die M\u00e4rkischen Kliniken und die MVG. \u201eDer \u00d6PNV ist eine herausfordernde Aufgabe in einem Fl\u00e4chenkreis wie dem unseren. Der Nahverkehr bietet ein gutes Angebot. Mobilit\u00e4t bedeutet Teilhabe, Bildung wahrnehmen, Arbeit finden und Freunde treffen.\u201c Das bestehende Angebot m\u00fcsse weiterentwickelt werden. Neue Chancen wie etwa On-Demand-Angebote (BEA) nutzen. \u201eErste Gespr\u00e4che mit der MVG-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung \u00fcber eine strategische Ausrichtung sind erfolgt. Fest steht, ein j\u00e4hrliches zweistelliges Millionendefizit \u2013 48 Millionen in 2029 \u2013 kann nicht sein. Das w\u00fcrde den Kreishaushalt sprengen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Preisschild an jede Leistung<\/strong><\/p>\n<p>Mit den B\u00fcrgermeistern m\u00fcsse ein Gespr\u00e4ch \u00fcber die Angebotsqualit\u00e4t erfolgen. \u201eWir werden an jede Leistung ein Preisschild h\u00e4ngen. Dann k\u00f6nnen die B\u00fcrgermeister und die Stadt- und Gemeinder\u00e4te entscheiden, welche Linien sie noch haben wollen.\u201c Der Kreis sei Aufgabentr\u00e4ger, der MVG m\u00fcssten klare Vorgaben gemacht werden. Der neue Nahverkehrsplan biete ein gutes Angebot. Schwarzkopf: \u201eDie Weichen f\u00fcr die Zukunft m\u00fcssen gestellt werden, das muss nicht zu Lasten des Services gehen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Solidarit\u00e4tsgedanke vor Gericht<\/strong><\/p>\n<p>Verst\u00e4ndlich ist f\u00fcr den neuen Landrat, dass die Kommunen mit eigenen Krankenh\u00e4usern dagegen klagen, \u00fcber ihre Kreisumlage an der Sanierung der M\u00e4rkischen Kliniken beteiligt zu werden. \u201eDie harmonische Zusammenarbeit leidet nicht unter der Klage. Die B\u00fcrgermeister sprechen in ihrer eigenen Rolle als Stadtoberh\u00e4upter\u201c. Sollte das Gericht der Klage stattgeben, w\u00fcrde das den Solidarit\u00e4tsgedanken infrage stellen. Schwarzkopf: \u201eWenn das Gericht hingegen sagt, wir sehen den Kreis als Solidargemeinschaft, w\u00fcrde das unsere Position nat\u00fcrlich st\u00e4rken.\u201c Gleichwohl d\u00fcrfe die dramatische Entwicklung bei den M\u00e4rkischen Kliniken so nicht weitergehen. Entlastung sieht Schwarzkopf durch das beschlossene Krankenhausst\u00e4rkungsgesetze. \u201eZu 99 Prozent ist der Wettbewerb der H\u00e4user untereinander raus. Das f\u00fchrt zur Entlastung bei den Pflegekr\u00e4fte und \u00c4rzten. Es gibt keinen ruin\u00f6sen Wettbewerb der H\u00e4user untereinander mehr\u201c, erkl\u00e4rt Ralf Schwarzkopf. Fest stehe aber auch: \u201eWir brauchen die Unterst\u00fctzung des Landes bei den Bauma\u00dfnahmen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Zusammenarbeit mit Sportklinik<\/strong><\/p>\n<p>Als gutes Beispiel wertet der neue Landrat die begonnene Zusammenarbeit der M\u00e4rkischen Kliniken mit der benachbarten Sportklinik in Hellersen. \u201eWir wollen die jeweiligen St\u00e4rken jedes Hauses einbringen und haben ein gemeinsames Papier erarbeitet und ans Gesundheitsministerium geschickt. Die Gespr\u00e4che haben begonnen, der neue Lenkungskreis trifft sich alsbald.\u201c<\/p>\n<p><strong>Weiterhin Firmenbesuche<\/strong><\/p>\n<p>Festhalten will Ralf Schwarzkopf an den Firmenbesuchen. Wie seine Vorg\u00e4nger wird er mit GWS-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Jochen Schr\u00f6der Unternehmen im M\u00e4rkischen Kreis aufsuchen. Die Arbeit der GWS-MK sei wichtig. Der Landrat nennt das auf den Weg gebrachte Energieversorgungskonzept, die Existenzsicherung f\u00fcr Betriebe vor Ort, die Automotive-Transformationsplattform als Beispiele. Schwarzkopf, der seine Erfahrungen als unternehmen einbringen m\u00f6chte, will mit der GWS neue Perspektiven aufzeigen und Chancen erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Landrat Ralf Schwarzkopf im Gespr\u00e4ch Von Hendrik Klein Viel Zeit  [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":23471,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"two_page_speed":[],"footnotes":""},"categories":[11,5],"tags":[],"class_list":["post-23470","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-maerkischer-kreis","category-politik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23470","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23470"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23470\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23472,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23470\/revisions\/23472"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23471"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23470"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23470"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23470"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}