{"id":24023,"date":"2026-01-23T10:16:11","date_gmt":"2026-01-23T08:16:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=24023"},"modified":"2026-01-23T10:18:12","modified_gmt":"2026-01-23T08:18:12","slug":"zusammenarbeit-von-kreis-und-kommunen-im-krisenfall-gestaerkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2026\/01\/23\/zusammenarbeit-von-kreis-und-kommunen-im-krisenfall-gestaerkt\/","title":{"rendered":"Zusammenarbeit von Kreis und Kommunen im Krisenfall gest\u00e4rkt"},"content":{"rendered":"<h4>Seminar unterst\u00fctzt beim Aufbau von Strukturen in Gro\u00dfeinsatzlagen<\/h4>\n<p class=\"ps_teaser\">(kso). Ob Stromausfall, Naturkatastrophe oder Zugungl\u00fcck: Im Krisenfall z\u00e4hlt schnelles und vor allem koordiniertes Handeln. Wie sieht ein effizientes Krisenmanagement aus? Welche Zust\u00e4ndigkeiten liegen bei den Kommunen, welche beim Kreis? Und wie funktioniert die Zusammenarbeit der Beh\u00f6rden in einer Gro\u00dfeinsatzlage? Das und mehr war Inhalt eines zweit\u00e4gigen Seminars, zu dem der Kreis Soest alle 14 St\u00e4dte und Gemeinden auf Haus D\u00fcsse eingeladen hat. \u201eWir wollen die Zusammenarbeit von Kreis und Kommunen im Krisenfall st\u00e4rken und die St\u00e4dte und Gemeinden in ihren eigenen Krisenstrukturen unterst\u00fctzen\u201c, benennt Landrat Heinrich Frieling die Zielsetzung der Veranstaltung.<\/p>\n<p><strong>Landrat ruft Gro\u00dfeinsatzlage aus<\/strong><\/p>\n<p>Gefahren- und Schadenslagen k\u00f6nnen sich derart zuspitzen, dass die allt\u00e4glichen Ma\u00dfnahmen und Mittel, um Sch\u00e4den zu vermeiden oder zu reduzieren, nicht mehr ausreichen. Dann \u00fcbernimmt der Kreis Koordinierung und Leitung der Lage. Um die rechtliche Grundlage daf\u00fcr zu schaffen, ruft der Landrat die Gro\u00dfeinsatzlage aus und der Krisenstab der Kreisverwaltung nimmt seine Arbeit auf.\u00a0So ist es im Gesetz \u00fcber den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) geregelt.<\/p>\n<p><strong>Funktionsf\u00e4hig sein und bleiben<\/strong><\/p>\n<p>Der Krisenstab leitet und koordiniert alle im Zusammenhang mit dem Schadensereignis stehenden und zur Gefahrenabwehr erforderlichen administrativ-organisatorischen Ma\u00dfnahmen. Parallel dazu zeichnet der Einsatzstab f\u00fcr die operativ-taktische Komponente verantwortlich. Er besteht aus F\u00fchrungskr\u00e4ften der Feuerwehren sowie Fachberatern von beispielsweise Hilfsorganisationen und THW. Verbindungspersonen gew\u00e4hrleisten den Informationsaustausch zwischen Krisen- und Einsatzstab.<\/p>\n<p><strong>Krisenstrukturen bei den Kommunen n\u00f6tig<\/strong><\/p>\n<p>Im Falle des Falles kommt es jedoch gerade bei gro\u00dfen Ereignissen ma\u00dfgeblich auch darauf an, dass die Kommunen vor Ort gut aufgestellte und somit effektive Krisenstrukturen vorhalten, um funktionsf\u00e4hig zu sein und zu bleiben. Das Ministerium f\u00fcr Inneres und Kommunales empfiehlt daf\u00fcr die Einrichtung sogenannter St\u00e4be f\u00fcr au\u00dfergew\u00f6hnliche Ereignisse (SAE). In einer Gro\u00dfeinsatzlage arbeiten diese mit dem Krisenstab des Kreises zusammen.<\/p>\n<p><strong>Kreis unterst\u00fctzt und ber\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie Kommunen sind unmittelbar vor Ort bei den Menschen und wir bauen auf die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den St\u00e4dten und Gemeinden\u201c, sagt Ricarda Oberreuter, beim Kreis Soest Dezernentin f\u00fcr Gesundheit, Verbraucherschutz und Gefahrenabwehr.\u00a0Die Kreisverwaltung ber\u00e4t und unterst\u00fctzt die St\u00e4dte und Gemeinden bei der Etablierung ihrer SAE-Strukturen. Dar\u00fcber hinaus soll die in der Vergangenheit vielfach bewiesene gute Zusammenarbeit zwischen Kreis und Kommunen auch in Gro\u00dfeinsatzlagen weiter ausgebaut werden. Das Zusammenspiel von SAE und Krisenstab des Kreises bildete deshalb einen Schwerpunkt im Rahmen des Seminars auf Haus D\u00fcsse.<\/p>\n<p><strong>Einblicke in Arbeit des Einsatzstabes<\/strong><\/p>\n<p>Stabsmanagerin Sabine Saatmann aus der Kreisverwaltung erl\u00e4uterte den Vertreterinnen und Vertretern der 14 Kommunen das Kommunikationskonzept im Krisenfall. Wie Warnungen und Verhaltensregeln \u00fcber das Handy-Warnsystem Cell Broadcast und Warn-Apps wie \u201eNINA\u201c an die Bev\u00f6lkerung geschickt werden, erkl\u00e4rte Sebastian Narten als Leiter der Abteilung Feuer- und Katastrophenschutz beim Kreis. Kreisbrandmeister Thomas Wienecke und sein Stellvertreter Meinhard Reinecke gaben Einblicke in die Arbeit des Einsatzstabs.<\/p>\n<p><strong>Pratische \u00dcbung<\/strong><\/p>\n<p>Geleitet wurde das Seminar von Ansgar Stening, Leiter der Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen. Mit ihm hat der Kreis bereits in der Vergangenheit sehr gut im Bereich der Krisenstabs-Arbeit zusammengearbeitet. F\u00fcr Tag zwei hatte Stening eine praktische \u00dcbung vorbereitet, um die theoretischen Inhalte des ersten Tages direkt in die Umsetzung bringen zu k\u00f6nnen. Bei einem Brand-Szenario in einem St\u00f6rfallbetrieb bewiesen die Kommunen die Leistungsf\u00e4higkeit ihrer St\u00e4be f\u00fcr au\u00dfergew\u00f6hnliche Ereignisse.<\/p>\n<p><strong>Stark als kommunale Familie<\/strong><\/p>\n<p>\u201eNur als kommunale Familie haben wir die St\u00e4rke, unsere B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in Gro\u00dfschadenslagen und Katastrophen verl\u00e4sslich zu sch\u00fctzen und erfolgreich Schadensminimierung zu betreiben. Deshalb werden wir auch in Zukunft Workshops anbieten, um das gemeinsame Krisenmanagement weiterzuentwickeln\u201c, sagt Landrat Heinrich Frieling.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seminar unterst\u00fctzt beim Aufbau von Strukturen in Gro\u00dfeinsatzlagen (kso). 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