{"id":24612,"date":"2026-02-23T11:09:48","date_gmt":"2026-02-23T09:09:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=24612"},"modified":"2026-02-23T11:09:48","modified_gmt":"2026-02-23T09:09:48","slug":"uwg-fordert-deckelung-der-oepnv-aufwendungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2026\/02\/23\/uwg-fordert-deckelung-der-oepnv-aufwendungen\/","title":{"rendered":"UWG fordert Deckelung der \u00d6PNV-Aufwendungen"},"content":{"rendered":"<p>(EB). Die UWG-Fraktion im Kreistag des M\u00e4rkischen Kreises beantragt f\u00fcr die laufenden Haushaltsberatungen eine klare und realistische Begrenzung der finanziellen Aufwendungen f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Personennahverkehr (\u00d6PNV). Ziel der Unabh\u00e4ngigen ist es, die finanzielle Belastung der St\u00e4dte und Gemeinden durch die Kreisumlage zu reduzieren. Konkret sollen die Aufwendungen zur Aufrechterhaltung des \u00d6PNV im Haushaltsjahr 2026 auf maximal 37 Millionen Euro gedeckelt werden. F\u00fcr 2027 sind 39 Millionen Euro, f\u00fcr 2028 40 Millionen Euro und f\u00fcr 2029 41 Millionen Euro vorgesehen. F\u00fcr die Folgejahre fordert die UWG eine Stagnation und mittelfristig eine Reduzierung der Ausgaben.<\/p>\n<p><strong>St\u00e4dte und Gemeinden \u00fcberfordert<\/strong><\/p>\n<p>Nach Berechnungen der UWG w\u00fcrde diese Deckelung \u2013 im Vergleich zu den aktuellen Planzahlen der Kreisverwaltung \u2013 bereits im Haushaltsjahr 2026 sowie im Folgejahr Einsparungen von knapp 1,6 Millionen Euro erm\u00f6glichen. In den darauffolgenden Jahren erg\u00e4ben sich Einsparungen von rund vier Millionen Euro beziehungsweise etwa sieben Millionen Euro. Hans-J\u00fcrgen J\u00fclich, Kreistagsabgeordneter der UWG, erkl\u00e4rt: \u201eDie geplanten finanziellen Aufwendungen im Bereich des \u00d6PNV \u00fcberfordern unsere St\u00e4dte und Gemeinden. Bereits die Ans\u00e4tze f\u00fcr 2026 und 2027 \u00fcberschreiten das finanziell Leistbare deutlich.\u201c Zugleich betont J\u00fclich, dass es sich bewusst nicht um eine pauschale K\u00fcrzung, sondern um eine realistische Begrenzung handle: \u201eWir schlagen eine Deckelung in einem realistischen Ma\u00df vor. Damit schaffen wir Planungssicherheit und entlasten die Kommunen sp\u00fcrbar.\u201c<\/p>\n<p><strong>Kostenstabilisierungsprogramm<\/strong><\/p>\n<p>Die Forderung nach einer Ausgabenbegrenzung steht zudem im Einklang mit den R\u00fcckmeldungen aus den St\u00e4dten und Gemeinden. In ihrer Stellungnahme zum Kreishaushalt 2026 erwarten die Kommunen ausdr\u00fccklich ein Kostenstabilisierungsprogramm f\u00fcr den \u00d6PNV. Die UWG sieht sich durch diese Position in ihrem Antrag best\u00e4tigt. Die Einsparpotenziale sieht die UWG-Kreistagsfraktion \u2013 \u00e4hnlich wie die Kommunen in ihrer Stellungnahme zum Kreishaushalt \u2013 insbesondere durch effizientere Betriebsabl\u00e4ufe, ein optimiertes Flottenmanagement sowie durch st\u00e4rkere interkommunale Kooperationen.<\/p>\n<p><strong>Mehr Transparenz gefordert<\/strong><\/p>\n<p>Neben der Ausgabenbegrenzung fordert die UWG mehr Transparenz. Die\u00a0 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der MVG soll k\u00fcnftig \u2013 erstmals im zweiten Quartal 2026 \u2013 quartalsweise einen Bericht mit Forecast vorlegen. Dieser soll aufzeigen, wie die gesetzten Ziele erreicht werden k\u00f6nnen und wie sich zentrale Kennzahlen entwickeln.\u201eWir brauchen mehr Transparenz und eine bessere Vergleichbarkeit mit anderen Verkehrsunternehmen\u201c, so J\u00fclich weiter. \u201eKennzahlen wie Kosten pro gefahrenem Kilometer oder die Verteilung der Personalkosten zwischen Fahrdienst und Verwaltung m\u00fcssen regelm\u00e4\u00dfig auf den Tisch.\u201c Die Beratung des Antrags ist im Ausschuss f\u00fcr Struktur und Wirtschaftsf\u00f6rderung, im Kreisausschuss sowie im Kreistag vorgesehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(EB). 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