{"id":24751,"date":"2026-03-03T13:38:33","date_gmt":"2026-03-03T11:38:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=24751"},"modified":"2026-03-03T13:38:33","modified_gmt":"2026-03-03T11:38:33","slug":"kreistag-soll-rekord-etat-beschliessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2026\/03\/03\/kreistag-soll-rekord-etat-beschliessen\/","title":{"rendered":"Kreistag soll Rekord-Etat beschlie\u00dfen"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Verwaltung schl\u00e4gt 878,848 Millionen Euro Ausgaben vor<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Von Hendrik Klein<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Die Verwaltung des M\u00e4rkischen Kreises schl\u00e4gt dem Kreisausschuss sowie dem Kreistag f\u00fcr deren kommenden M\u00e4rz-Sitzungen einen Rekord-Etat f\u00fcr das bereits laufende Haushaltsjahr vor. Die Kreispolitiker sollen der neuen Haushaltssatzung ihren Segen geben. Die sieht Ausgaben in H\u00f6he von insgesamt 878,848 Millionen Euro vor, nochmal gut sechs Millionen Mehr als zuletzt. Das vorgeschlagene Zahlenwerk erwartet Ertr\u00e4ge in H\u00f6he von 864,663 Millionen Euro. Eingepreist ist ein sogenannter \u201eglobaler Minderaufwand\u201c in H\u00f6he von 14,184 Millionen Euro.<\/p>\n<p><strong>Zur Erl\u00e4uterung:<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong>Der globale Minderaufwand in NRW ist ein Instrument des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF), das es Kommunen erm\u00f6glicht, ihre Haushalte durch eine pauschale K\u00fcrzung der ordentlichen Aufwendungen im Ergebnisplan (bis zu zwei Prozent) fiktiv auszugleichen. Er dient der Vermeidung eines Haushaltssicherungskonzepts, weil er als fiktiver Ertrag gewertet wird.<\/p>\n<p><strong>Beschlussvorschlag:<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie als Anlage beigef\u00fcgte Haushaltssatzung f\u00fcr das Haushaltsjahr 2026 (Stand bei Drucksachenerstellung: 25. Februar) wird unter Ber\u00fccksichtigung von Ver\u00e4nderungen, die sich aus den Beschlussfassungen des Kreistages in der Sitzung am 19. M\u00e4rz 2026 ergeben, beschlossen. Sollte sich aufgrund der Beschlussfassung der Liquidit\u00e4tsbedarf ver\u00e4ndern, wird eine dementsprechende Anpassung des H\u00f6chstbetrages der Kredite, die zur Liquidit\u00e4tssicherung in Anspruch genommen werden d\u00fcrfen, vorgenommen.\u201c Apropos Kredite.<\/p>\n<p><strong>Bis 200 Millionen Euro Kredite erlaubt<\/strong><\/p>\n<p>In der vorgeschlagenen Haushaltssatzung hei\u00dft es dazu: \u201eDer H\u00f6chstbetrag der Kredite, die zur Liquidit\u00e4tssicherung in Anspruch genommen werden d\u00fcrfen, wird auf 200.000.000 EUR festgesetzt.\u201c Die Kreispolitiker sollen eine Kreisumlage von 46,32 Prozentpunkte beschlie\u00dfen, die zus\u00e4tzliche differenzierte Kreisumlage f\u00fcr die acht Kommunen f\u00fcr die der Kreis die Aufgaben der Jugendhilfe \u00fcbernimmt auf 27,04 Prozentpunkte. Erfahrungsgem\u00e4\u00df wird der Kreisausschuss in seiner n\u00e4chsten Sitzung noch keine Entscheidung treffen. Die wird traditionell auf die Zusammenkunft des Kreistages verschoben.<\/p>\n<p><strong>Kreisumlage-Einnahmen steigen auf 466,7 Millionen Euro<\/strong><\/p>\n<p>Laut Vorlage der Verwaltung soll der globale Minderaufwand ab dem Haushaltsjahr 2027 auf Null gesetzt werden. Das h\u00e4tte dann, wie berichtet, Auswirkungen auf die Allgemeine Kreisumlage. Der Hebesatz w\u00fcrde von aktuell 46,32 Prozentpunkten im Jahr 2027 auf 51,205 Prozentpunkte steigen. Die Einnahmen des Kreises aus den Mitgliedsbeitr\u00e4gen seiner 15 kreisangeh\u00f6rigen St\u00e4dte und Gemeinden w\u00fcrden von eingepreisten 408,4 Millionen Euro auf 466,7 Millionen Euro ansteigen.<\/p>\n<p><strong>Fachaussch\u00fcsse tagen noch<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bis zur abschlie\u00dfenden Beratung im Kreistag tagen noch einige Fachaussch\u00fcsse. Die stimmen \u00fcber die Haushaltsans\u00e4tze f\u00fcr die Bereiche ab, f\u00fcr die sie zust\u00e4ndig sind. Zur Erinnerung: Der Kreisetat war zuletzt mit den Stimmen von CDU, SPD, UWG und AfD gegen das Votum von FDP, B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen und Die Linke beschlossen worden.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verwaltung schl\u00e4gt 878,848 Millionen Euro Ausgaben vor Von Hendrik Klein  [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":24752,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"two_page_speed":[],"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-24751","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-politik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24751","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24751"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24751\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24753,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24751\/revisions\/24753"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/24752"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24751"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24751"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24751"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}