{"id":25181,"date":"2026-03-27T11:31:25","date_gmt":"2026-03-27T09:31:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=25181"},"modified":"2026-03-27T11:31:25","modified_gmt":"2026-03-27T09:31:25","slug":"220-paedagogen-lernen-reanimation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2026\/03\/27\/220-paedagogen-lernen-reanimation\/","title":{"rendered":"220 P\u00e4dagogen lernen Reanimation"},"content":{"rendered":"<p>(EB). Im gemeinsamen P\u00e4dagogischen Zentrum der Albert-Schweitzer-Realschule und des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Dortmund hat die erste gro\u00dfe Multiplikatoren-Fortbildung zum Thema Laienreanimation f\u00fcr den Regierungsbezirk Arnsberg stattgefunden. 220 Lehrkr\u00e4fte von weiterf\u00fchrenden Schulen folgten der Einladung der bei der Bezirksregierung K\u00f6ln angesiedelten und landesweit t\u00e4tigen Gesch\u00e4ftsstelle Reanimation sowie der Bezirksregierung Arnsberg. Ab dem Schuljahr 2026\/2027 sollen jede Sch\u00fclerin und jeder Sch\u00fcler mindestens einmal in den Klassen sieben, acht oder neun eine Schulung zur Laienreanimation im Umfang von 90 Minuten erhalten. F\u00f6rderschulen und private Ersatzschulen werden ebenso ermutigt, Reanimationsunterricht durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Bedeutendes Thema<\/strong><\/p>\n<p>Die Abteilungsdirektorin der Schulabteilung der Bezirksregierung Arnsberg, Uta-Maria Diers, betonte in ihrem Gru\u00dfwort die Zielrichtung des landesweiten Vorhabens der Laienreanimation: \u201eMit der verpflichtenden Ausbildung wollen wir diese Kompetenz fl\u00e4chendeckend st\u00e4rken. Schulen leisten damit einen wichtigen Beitrag, um im Notfall Leben zu retten.\u201c F\u00fcr die verpflichtende Ausbildung in Laienreanimation hatte das Ministerium f\u00fcr Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen im vergangenen Sommer eine Kooperationsvereinbarung mit Vertreterinnen und Vertretern von Stiftungen, \u00c4rztekammern, Hilfsorganisationen, \u00e4rztlichen Partnerinnen und Partnern sowie medizinischen Fachgesellschaften unterzeichnet. Stellvertretend stellte Dr. Sinann Al Najem von der Deutschen Herzstiftung bei seinem Impulsvortrag eindrucksvoll die Bedeutung dieses Themas heraus: \u201eEs kann nicht hoch genug eingesch\u00e4tzt werden. Noch immer z\u00f6gern Menschen, im Ernstfall lebensrettende Ma\u00dfnahmen wie die Herzdruckmassage anzuwenden.<\/p>\n<p><strong>65.000 sterben an pl\u00f6tzlichem Herztod<\/strong><\/p>\n<p>Rund 65.000 Menschen versterben in Deutschland j\u00e4hrlich am pl\u00f6tzlichen Herztod. Durch eine h\u00f6here Laienreanimationsquote k\u00f6nnte die \u00dcberlebensquote deutlich gesteigert und Sch\u00e4tzungen zufolge etwa 10.000 Leben mehr gerettet werden.\u201c Im Mittelpunkt der Fortbildung stand die praktische Vorbereitung der Lehrkr\u00e4fte. Nach einer fachlichen Einf\u00fchrung lernten die Teilnehmenden, wie Wiederbelebung einfach und sicher vermittelt werden kann.<\/p>\n<p><strong>Herzdruckmassage ge\u00fcbt<\/strong><\/p>\n<p>In einer praktischen \u00dcbungsphase trainierten die Lehrkr\u00e4fte selbst die Herzdruckmassage und erhielten eine Einf\u00fchrung in Unterrichts-materialien, Lehrvideos und die Nutzung von \u00dcbungspuppen. Ziel der Fortbildung war es, Sicherheit zu vermitteln und Hemmschwellen abzubauen. Die zust\u00e4ndige Dezernentin bei der Bezirksregierung Arnsberg, Marleen Opitz, dankte den beiden gastgebenden Schulen und stellte abschlie\u00dfend fest: \u201eDie nachhaltige Ausbildung von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern in der Laienreanimation tr\u00e4gt dazu bei, ma\u00dfgeblich die Anzahl der Menschen zu erh\u00f6hen, die im Notfall sicher handeln k\u00f6nnen. Diese Vermittlung in der Schule hat damit nicht nur eine individuelle, sondern auch gesellschaftliche Bedeutung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(EB). 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