{"id":26228,"date":"2026-05-26T11:49:07","date_gmt":"2026-05-26T09:49:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=26228"},"modified":"2026-05-26T11:49:07","modified_gmt":"2026-05-26T09:49:07","slug":"sanierung-kommunaler-sportstaetten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2026\/05\/26\/sanierung-kommunaler-sportstaetten\/","title":{"rendered":"Sanierung kommunaler Sportst\u00e4tten"},"content":{"rendered":"<h4>Stadt Iserlohn setzt auf schrittweise Modernisierung sowie weitere F\u00f6rderchancen<\/h4>\n<p>(PSM). Trotz eines R\u00fcckschlags im Bundesf\u00f6rderprogramm \u201eSanierung kommunaler Sportst\u00e4tten\u201c halten die Stadt Iserlohn und die B\u00e4dergesellschaft Iserlohn an der Weiterentwicklung von Eissporthalle und B\u00e4dern fest. Das teilt die Stadt Iserlohn aufgrund der aktuellen Berichterstattung in den Medien mit. Die Stadt arbeite die Hinweise auf und richte das Verfahren neu aus. Im Zusammenhang mit der Nicht-Ber\u00fccksichtigung der Projektskizzen im F\u00f6rderverfahren hat die Stadt Iserlohn zwischenzeitlich weitergehende R\u00fcckmeldungen aus dem Bundesministerium f\u00fcr Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) erhalten. Diese best\u00e4tigen, dass im Rahmen der eingereichten Unterlagen formale Vorgaben des F\u00f6rderaufrufs nicht vollst\u00e4ndig eingehalten wurden.<\/p>\n<p><strong>F\u00f6rderh\u00f6chstgrenze nicht eingehalten<\/strong><\/p>\n<p>Konkret betreffen die Hinweise unter anderem die Einhaltung der vorgegebenen F\u00f6rderh\u00f6chstgrenzen sowie die formale Abgrenzung von Projekten. &#8222;Die Stadt nimmt diese R\u00fcckmeldungen sehr ernst und hat bereits eine umfassende interne Aufarbeitung unter Einbindung der zust\u00e4ndigen Fachbereiche und des F\u00f6rdermittelmanagements eingeleitet&#8220;, hei\u00dft es in der Mitteilung.<\/p>\n<p><strong>Hoher zeitlicher Druck<\/strong><\/p>\n<p>Im Einzelnen lasse sich der Sachverhalt wie folgt darstellen: Die Projektskizze f\u00fcr die Interessensbekundung der Stadt Iserlohn an dem F\u00f6rderprogramm \u201eSanierung kommunaler Sportst\u00e4tten\u201c (SKS) wurde unter hohem zeitlichem Druck und erheblichem Abstimmungsbedarf mit der st\u00e4dtischen B\u00e4dergesellschaft erstellt. So war bereits vor dem Versenden der Interessensbekundung fraglich, ob die eingereichten Ma\u00dfnahmen \u201eSanierung der Eissporthalle\u201c und \u201eErsatzneubau der Lehrschwimmbecken\u201c der Zielsetzung des F\u00f6rderprogramms SKS (sowie bei \u00fcber 90 Prozent aller Interessenbekundungen) gerecht werden k\u00f6nnen. Dies sei in der beantragungsrelevanten Ratssitzung durch den B\u00fcrgermeister auch so mitgeteilt worden. Der formale Interessensbekundungsantrag wurde schlie\u00dflich vorlagenkonform und ohne Fehlermeldung der digitalen F\u00f6rdermittelplattform gestellt. Zum Zeitpunkt der Beantragung war daher nicht erkennbar, dass nicht die Bereitstellung der Mindesteigenmittel, sondern die F\u00f6rderh\u00f6he als Volumenbegrenzung und nicht als Kappungsgrenze gewertet wurde.<\/p>\n<p><strong>Klarstellung vorher w\u00fcnschenswert<\/strong><\/p>\n<p>Die Stadt Iserlohn bedauert, dass diese Eintragung neben anderen projektbezogenen Gr\u00fcnden zu einer Nichtber\u00fccksichtigung im Programm gef\u00fchrt habe. Sie h\u00e4tte sich diese Klarstellungen des Ministeriums bereits in der Beantragungsphase gew\u00fcnscht und werde diese Erkenntnisse in die folgenden Interessensbekundungen des SKS 2 einflie\u00dfen lassen.<\/p>\n<p><strong>F\u00f6rderprogramm stark nachgefragt<\/strong><\/p>\n<p>Gleichzeitig sei festzuhalten, so die Stadt, dass es sich bei dem Bundesf\u00f6rderprogramm \u201eSanierung kommunaler Sportst\u00e4tten\u201c um ein bundesweit stark nachgefragtes F\u00f6rderprogramm handelt, bei dem nur ein geringer Teil der eingereichten Projektskizzen ber\u00fccksichtigt werden kann. Vor diesem Hintergrund erfolgt die Auswahl der Projekte in einem mehrstufigen Verfahren unter Ber\u00fccksichtigung verschiedener Kriterien. Von mehr als 3.600 eingereichten Projektskizzen wurden 314 Vorhaben f\u00fcr eine Bundesf\u00f6rderung ausgew\u00e4hlt. Inwiefern eine inhaltliche Bewertung der Iserlohner Projekte unter diesen Voraussetzungen \u2013 abseits der benannten formalen Aspekte \u2013 zu einer passgenauen \u00dcbereinstimmung mit den F\u00f6rderrichtlinien und somit zur F\u00f6rderung gef\u00fchrt h\u00e4tte, bleibt daher ungewiss.<\/p>\n<p><strong>Unterlagen werden gepr\u00fcft<\/strong><\/p>\n<p>Die Stadt Iserlohn nimmt die vorliegenden R\u00fcckmeldungen zum Anlass, die eigenen Unterlagen umfassend zu \u00fcberpr\u00fcfen und f\u00fcr k\u00fcnftige F\u00f6rderaufrufe entsprechend anzupassen. \u201eNiemand muss die Bef\u00fcrchtung haben, in wenigen Jahren nicht mehr zum Eishockey gehen zu k\u00f6nnen\u201c, macht B\u00fcrgermeister Michael Joithe deutlich. \u201eUnser urspr\u00fcngliches Ziel, dass wir die gutachterlich festgestellte Restlaufzeit der Halle dazu nutzen, um sie f\u00fcr eine langfristige L\u00f6sung zu finden, verfolgen wir unabh\u00e4ngig von einer erfolgreichen F\u00f6rderung durch den Bund nat\u00fcrlich weiter.\u201c<\/p>\n<p><strong>Erforderliche Ma\u00dfnahmen gehen weiter<\/strong><\/p>\n<p>Bereits begonnene und zwingend erforderliche Ma\u00dfnahmen der B\u00e4dergesellschaft \u2013 insbesondere im Bereich Brandschutz und technischer Modernisierung \u2013 werden im Rahmen der wirtschaftlichen M\u00f6glichkeiten ebenfalls weiterverfolgt. Vorgesehen sind vor allem die Modernisierung der Anlagentechnik und Verbesserungen bei den Fluchtwegen. Weitere Modernisierungsschritte in der Eissporthalle \u2013 etwa bei Beleuchtung und elektrischen Anlagen \u2013 sind f\u00fcr die Sommerpause 2027 vorgesehen.<\/p>\n<p><strong>Erneute Bewerbung<\/strong><\/p>\n<p>Die Stadt Iserlohn richtet den Blick nach vorn: F\u00fcr die Schwimmb\u00e4der besteht aktuell die M\u00f6glichkeit, bis zum 19. Juni \u00fcberarbeitete Projektskizzen in einem spezialisierten F\u00f6rderaufruf einzureichen. Dar\u00fcber hinaus wird im Herbst eine weitere F\u00f6rderrunde zum Bundesprogramm \u201eSanierung kommunaler Sportst\u00e4tten\u201c erwartet. Die Stadt Iserlohn wird sich hier mit \u00fcberarbeiteten und formal gepr\u00fcften Unterlagen erneut bewerben. Zugleich arbeitet der gemeinsam mit den Stadtwerken und weiteren Partnern eingerichtete Arbeitskreis \u201eZukunftskonzept Eissporthalle\u201c an einer langfristigen Perspektive f\u00fcr den Standort. Erste Ergebnisse einer hierzu beauftragten Machbarkeitsstudie werden im dritten Quartal 2026 erwartet.<\/p>\n<p><strong>Weitere F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten werden gepr\u00fcft<\/strong><\/p>\n<p>Ziel ist es, die F\u00f6rderf\u00e4higkeit der Projekte in k\u00fcnftigen Verfahren sicherzustellen und gleichzeitig die notwendigen Investitionen in die kommunale Sportinfrastruktur der Waldstadt langfristig abzusichern. Erg\u00e4nzend werden weitere F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten auf Landes- und Bundesebene gepr\u00fcft. Die Stadt Iserlohn bedauert sehr, dass die eingereichten Projektskizzen im aktuellen Verfahren nicht ber\u00fccksichtigt werden konnten, und wird die gewonnenen Erkenntnisse konsequent f\u00fcr die kommenden Verfahrensschritte nutzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadt Iserlohn setzt auf schrittweise Modernisierung sowie weitere F\u00f6rderchancen (PSM).  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