{"id":26270,"date":"2026-05-27T17:59:45","date_gmt":"2026-05-27T15:59:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=26270"},"modified":"2026-05-27T18:00:32","modified_gmt":"2026-05-27T16:00:32","slug":"maerkische-kliniken-von-cyberangriff-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2026\/05\/27\/maerkische-kliniken-von-cyberangriff-betroffen\/","title":{"rendered":"M\u00e4rkische Kliniken von Cyberangriff betroffen"},"content":{"rendered":"<h4>Abrechnungsdienstleister Unimed Ziel von Hackern<\/h4>\n<p>(EB). Die M\u00e4rkischen Kliniken sind von einem Cyberangriff auf ihren Abrechnungdienstleister Unimed betroffen. Das teilten die Kliniken am Mittwochnachmittag mit. Zahlreiche Krankenh\u00e4user und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland sind von diesem Cyberangriff ebenfalls\u00a0 betroffen. Bei den M\u00e4rkischen Kliniken war Unimed unter anderem f\u00fcr die privat- und wahl\u00e4rztliche Abrechnung des Klinikum L\u00fcdenscheid, der Stadtklinik Werdohl sowie des ehemaligen Standortes in Letmathe t\u00e4tig. Das Unternehmen informierte im Laufe der vergangenen Woche, dass auch die M\u00e4rkischen Kliniken von dem Vorfall erfasst sind.<\/p>\n<p><strong>Datenschutzbeh\u00f6rde unterrichtet<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWir haben nach Erhalt der Informationen die entsprechenden Beh\u00f6rden benachrichtigt und sind seitdem mit Unimed in engem Kontakt, um weitere Details zu erfahren\u201c, so Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der M\u00e4rkischen Kliniken. So wurde die zust\u00e4ndige Datenschutzaufsichtsbeh\u00f6rde unterrichtet. Ebenfalls erfolgte eine Meldung an das Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Das BSI ist die zentrale Cybersicherheitsbeh\u00f6rde des Bundes und unterst\u00fctzt unter anderem bei der Bewertung und Bew\u00e4ltigung von IT-Sicherheitsvorf\u00e4llen.<\/p>\n<p><strong>2.463 Patienten involviert<\/strong><\/p>\n<p>Nach derzeitigen Erkenntnissen seien personenbezogene Daten von mehr als 2.463 Patientinnen und Patienten der M\u00e4rkischen Kliniken involviert, so der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Weitere Details und Patientennamen werden von Unimed in den n\u00e4chsten Tagen erwartet. Konkret fallen darunter 353 Personen im ehemaligen Marienhospital Letmathe, 92 in der Stadtklinik Werdohl und im Klinikum L\u00fcdenscheid 2.018 Patientinnen und Patienten.<\/p>\n<p><strong>Systeme der Kliniken nicht betroffen<\/strong><\/p>\n<p>Der Cyberangriff richtete sich ausschlie\u00dflich gegen den externen Dienstleister Unimed. Die IT-Systeme der M\u00e4rkischen Kliniken selbst sowie die Patientenversorgung waren zu keinem Zeitpunkt betroffen. Mit dem Abrechnungsunternehmen arbeiten die M\u00e4rkischen Kliniken bereits seit mehr als eineinhalb Jahren nicht mehr zusammen. Nach aktuellem Stand handelt es sich um allgemeine personenbezogene Informationen wie Namen, Adressen, behandelnde \u00c4rztinnen und \u00c4rzte sowie abrechnungsrelevante Angaben. Hinweise auf einen Missbrauch der Daten liegen derzeit nicht vor.<\/p>\n<p><strong>Alle Betroffenen bekommen Post<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDer Schutz sensibler Patientendaten hat f\u00fcr uns h\u00f6chste Priorit\u00e4t. Wir nehmen den Vorfall sehr ernst und bedauern die Verunsicherung, die dadurch bei Betroffenen entstehen kann\u201c, erg\u00e4nzt Dr. Thorsten Kehe und betont: \u201eUns ist wichtig, transparent zu informieren. Sobald Patientennamen vorliegen, werden alle infrage kommenden Patientinnen und Patienten durch die M\u00e4rkischen Kliniken postalisch angeschrieben. Personen, die kein entsprechendes Schreiben erhalten, geh\u00f6ren nach aktuellem Kenntnisstand nicht hierzu.\u201c<\/p>\n<p>Die Benachrichtigung der betroffenen Personen durch die M\u00e4rkischen Kliniken erfolgt vorsorglich auf Grundlage der gesetzlichen Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung und in Abstimmung mit dem Landesbeauftragten f\u00fcr Datenschutz in NRW.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abrechnungsdienstleister Unimed Ziel von Hackern (EB). 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