{"id":26612,"date":"2026-06-23T12:08:52","date_gmt":"2026-06-23T10:08:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=26612"},"modified":"2026-06-23T12:08:52","modified_gmt":"2026-06-23T10:08:52","slug":"per-app-das-mobilfunknetz-im-maerkischen-kreis-pruefen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2026\/06\/23\/per-app-das-mobilfunknetz-im-maerkischen-kreis-pruefen\/","title":{"rendered":"Per App das Mobilfunknetz im M\u00e4rkischen Kreis pr\u00fcfen"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Chance nutzen und mitmachen<\/strong><\/h4>\n<p>(pmk). Wo ist der Mobilfunkempfang im M\u00e4rkischen Kreis besser geworden, wo hakt es noch? Um diese Frage zu beantworten, gibt es vom 24. Juni bis zum 1. Juli wieder die Mobilfunkmesswoche. Alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sind aufgerufen, mithilfe der neuen App \u201eMobilfunk Check\u201c der Bundesnetzagentur die Netzverf\u00fcgbarkeit ihres Mobilfunkanbieters zu erfassen \u2013 kostenlos und anonym per Smartphone.<\/p>\n<p><strong>Realistisches Bild gew\u00fcnscht<\/strong><\/p>\n<p>Die Mobilfunkmesswoche ist eine Aktion, die zum zweiten Mal bundesweit stattfindet und zum vierten Mal in Nordrhein-Westfalen (NRW). Ziel ist es, mit Hilfe m\u00f6glichst vieler Messungen ein realistisches und aktuelles Bild der Mobilfunkversorgung aus B\u00fcrgersicht zu gewinnen \u2013 auch mit Blick auf noch bestehende Versorgungsl\u00fccken. Die Ergebnisse flie\u00dfen anonymisiert in die Karte \u201eNetzcheck\u201c der Bundesnetzagentur ein und helfen bei der weiteren Ausbauplanung.<\/p>\n<p>Schwachstellen ermitteln<\/p>\n<p>Mit der neuen \u201eMobilfunk-Check\u201c-App der Bundesnetzagentur k\u00f6nnen Nutzerinnen und Nutzer die Netzverf\u00fcgbarkeit ihres Mobilfunknetzes unkompliziert in Echtzeit erfassen und so m\u00f6glicherweise vorhandene Schwachstellen ermitteln. Die jeweilige Netzverf\u00fcgbarkeit (kein Netz, 2G, 4G, 5G) wird daf\u00fcr auf dem Endger\u00e4t gespeichert. Die Ergebnisse werden anonymisiert an die Bundesnetzagentur \u00fcbermittelt, in der Karte \u201eNetzcheck\u201c des Gigabitgrundbuchs des Bundes verarbeitet und im Nachgang der Mobilfunkmesswoche auch f\u00fcr Nordrhein-Westfalen bzw. f\u00fcr den M\u00e4rkischen Kreis ausgewertet. Die \u201eMobilfunk-Check\u201c-App steht kostenlos in den App-Stores zum Download bereit. N\u00e4here Informationen:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.check-dein-netz.de\/\">www.check-dein-netz.de<\/a><\/p>\n<p><strong>MK: 4G-Verf\u00fcgbarkeit bei rund 98 Prozent \/ 5G-Verf\u00fcgbarkeit bei rund 94 Prozent<\/strong><\/p>\n<p>Der Koordinator f\u00fcr digitale Infrastruktur des M\u00e4rkischen Kreises, Matthias Pohl, hat die Aktion als Initiator mit ins Leben gerufen. Er sagt: \u201eTrotz unserer Berge und T\u00e4ler haben wir bereits eine relativ gute Mobilfunkversorgung. Umso wichtiger ist es, die letzten Schwachstellen zu identifizieren. Deshalb z\u00e4hlt jede Messung. Wenn viele mitmachen, k\u00f6nnen wir Probleme noch gezielter bei den Netzbetreibern angehen. Unsere Region hat bei der Versorgung gro\u00dfe Fortschritte gemacht, und wir arbeiten weiter akribisch daran, auch die letzten wei\u00dfen Flecken in Zusammenarbeit mit den Anbietern zu schlie\u00dfen.\u201c Pohl erg\u00e4nzt: \u201eIm M\u00e4rkischen Kreis liegt die 4G-Verf\u00fcgbarkeit von mindestens einem Mobilfunknetzanbieter derzeit im Durchschnitt bei etwa 97,96 Prozent der Fl\u00e4che. Bei 5G sind es 94,02 Prozent in der Fl\u00e4che. In den vergangenen f\u00fcnf Jahren sind deutliche Fortschritte bei der Netzabdeckung und beim Schlie\u00dfen von Versorgungsl\u00fccken erzielt worden. Trotzdem bleibt die fl\u00e4chendeckende Versorgung eine Herausforderung f\u00fcr die Mobilfunkanbieter. Vor allem in topografisch schwierigen Regionen wie bei uns im M\u00e4rkischen Sauerland ist die Netzdichte nicht \u00fcberall gleich hoch. Die App liefert uns wertvolle Hinweise, wo es noch hakt.\u201c<\/p>\n<p><strong>21,14 Prozent &#8222;graue Flecken&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Die Koordinatoren f\u00fcr digitale Infrastruktur, Matthias Pohl und Thomas Hoheisel, haben bereits einen guten \u00dcberblick \u00fcber die Mobilfunkversorgung im Kreisgebiet und arbeiten gemeinsam mit allen Netzbetreibern an der Verbesserung. \u201eDie Messergebnisse aus der App werden uns dabei helfen, die letzten L\u00fccken noch genauer zu lokalisieren und zu priorisieren\u201c, sagen Matthias Pohl und Thomas Hoheisel. 21,14 Prozent der Fl\u00e4che im M\u00e4rkischen Kreis sind so genannte \u201egraue Flecken\u201c, also Fl\u00e4chen, die von mindestens einem, aber nicht allen Netzbetreibern mit 4G oder 5G versorgt werden. 1,73 Prozent der Fl\u00e4che im M\u00e4rkischen Kreis sind als \u201ewei\u00dfe Flecken\u201c bislang weder mit 4G noch mit 5G versorgt. Die Versorgungszahlen sind von Januar 2026. Seit Januar sind bereits weitere Mobilfunkmasten in Betrieb gegangen und verst\u00e4rken die Mobilfunknetze der Anbieter. Eine weitere zweistellige Anzahl soll in den kommenden drei Jahren folgen.<\/p>\n<p><strong>Hintergrund: Mobilfunk in Nordrhein-Westfalen<\/strong><\/p>\n<p>Nach aktuellen Angaben der Bundesnetzagentur betr\u00e4gt die 4G-Fl\u00e4chenversorgung durch mindestens einen Mobilfunknetzbetreiber in NRW 98,56 Prozent. 5G ist bereits in 96,77 Prozent der Fl\u00e4che durch mindestens einen Netzbetreiber verf\u00fcgbar. 10,68 Prozent der Landesfl\u00e4che sind so genannte \u201egraue Flecken\u201c. 1,2 Prozent der Landesfl\u00e4che sind als \u201ewei\u00dfe Flecken\u201c bislang weder mit 4G noch mit 5G versorgt. Die Basisdaten zur Mobilfunkversorgung auf Ebene der Kreise und kreisfreien St\u00e4dte in NRW werden im Dashboard\u00a0<a href=\"http:\/\/www.mobilfunk.nrw\/\">www.mobilfunk.nrw<\/a>\u00a0quartalsweise aktualisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chance nutzen und mitmachen (pmk). 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