{"id":27043,"date":"2026-07-13T10:52:10","date_gmt":"2026-07-13T08:52:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=27043"},"modified":"2026-07-13T10:52:10","modified_gmt":"2026-07-13T08:52:10","slug":"geschichte-neu-vernetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2026\/07\/13\/geschichte-neu-vernetzt\/","title":{"rendered":"Geschichte neu vernetzt"},"content":{"rendered":"<h4>Feierliche Er\u00f6ffnung des Geschichtsparks Balve<\/h4>\n<p>(EB). Was bislang einzelne Orte der Balver Geschichte waren, ist nun zu einem Zusammenschluss geworden: Mit der Er\u00f6ffnung des Geschichtsparks Balve durch NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach werden Luisenh\u00fctte, das st\u00e4dtische Museum f\u00fcr Vor- und Fr\u00fchgeschichte der Stadt Balve (MUBA), Balver H\u00f6hle und Schloss Wocklum als vernetztes Ensemble erlebbar. Mit der feierlichen Er\u00f6ffnung des Geschichtsparks Balve wird ein gewachsenes Projekt gestartet, das zentrale Orte der Stadtgeschichte nicht nur bewahrt, sondern erstmals systematisch miteinander verbindet: Luisenh\u00fctte, Museum f\u00fcr Vor- und Fr\u00fchgeschichte (MUBA), Balver H\u00f6hle, Schloss Wocklum sowie die umliegende Kulturlandschaft sind nun als zusammenh\u00e4ngender Geschichtsraum erlebbar. Zur Er\u00f6ffnung war neben Vertretern des F\u00f6rdervereins Luisenh\u00fctte, der Stadt Balve und des M\u00e4rkischen Kreises auch die NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach vor Ort.<\/p>\n<p><strong>Projekt 2020 initiiert<\/strong><\/p>\n<p>Das Projekt basiert auf dem Heimat-Zeugnis-Vorhaben \u201eGeschichtspark Balve. Menschen \u2013 Orte \u2013 Heimat\u201c, das bereits 2020 initiiert und 2021 mit der \u00dcbergabe des F\u00f6rderbescheids durch die Ministerin offiziell auf den Weg gebracht wurden. Insgesamt sind F\u00f6rdermittel in H\u00f6he von mehr als 1,25 Millionen Euro bereitgestellt worden. Nach einer pandemiebedingten Verz\u00f6gerung konnte das Vorhaben nun erfolgreich abgeschlossen werden.<\/p>\n<p><strong>Heimat wird zug\u00e4nglich gemacht<\/strong><\/p>\n<p>Heimatministerin Ina Scharrenbach hob bei der Er\u00f6ffnung die Qualit\u00e4t des Projektes hervor: \u201eDer Geschichtspark Balve zeigt, wie aus engagierter kommunaler Arbeit, ehrenamtlichem Einsatz und Landesf\u00f6rderung ein Ort entsteht, der Geschichte nicht nur bewahrt, sondern erlebbar macht. Hier wird Heimat nicht erkl\u00e4rt, sondern zug\u00e4nglich gemacht, f\u00fcr alle Generationen und mit einem modernen Blick auf unsere Wurzeln.\u201c<\/p>\n<p><strong>Areal von vier Quadratkilometer<\/strong><\/p>\n<p>Der Geschichtspark Balve umfasst ein rund vier Quadratkilometer gro\u00dfes Areal und verbindet zentrale kulturhistorische Orte. Dazu z\u00e4hlen die Balver H\u00f6hle als gr\u00f6\u00dfte Kulturh\u00f6hle Europas, die Luisenh\u00fctte als \u00e4lteste vollst\u00e4ndig erhaltene Hochofenanlage Deutschlands, das modernisierte Museum f\u00fcr Vor- und Fr\u00fchgeschichte (MUBA) der Stadt Balve an der Luisenh\u00fctte sowie ein neu entwickelter Themen-Wanderweg, der diese Orte mit Schloss Wocklum und weiteren historischen Punkten wie der mittelalterlichen Wallburg auf dem Balver Burgberg verkn\u00fcpft. Insgesamt 18 Stationen entlang der Wege vermitteln kulturhistorische Inhalte direkt in der Landschaft: Niedrigschwellig, digital unterst\u00fctzt und familienfreundlich.<\/p>\n<p><strong>Erfolgreiche Zusammenarbeit<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr den F\u00f6rderverein Luisenh\u00fctte, der das Projekt ma\u00dfgeblich mit initiiert und begleitet hat, ist die Er\u00f6ffnung ein Meilenstein nach langer Entwicklungsarbeit. Jakob Graf von Landsberg-Velen, 1. Vorsitzender des F\u00f6rdervereins, sagt: \u201eDieses Projekt ist aus vielen einzelnen Ideen gewachsen. Der Geschichtspark Balve ist kein klassisches Museumsprojekt, sondern ein Netzwerk aus Orten, das Geschichte in einen Zusammenhang bringt. Damit entsteht ein neuer Blick auf unsere Region und auf das, was sie gepr\u00e4gt hat und noch pr\u00e4gt.\u201c B\u00fcrgermeister Hubertus M\u00fchling, zugleich Stellvertretender Vorsitzender des F\u00f6rdervereins, erg\u00e4nzt: \u201eMit dem Geschichtspark machen wir unsere Geschichte sichtbarer und zug\u00e4nglicher. Wir haben von Beginn an Barrierefreiheit und Familienfreundlichkeit mitgedacht. So ist ein Angebot entstanden, das Menschen verschiedener Generationen anspricht und unsere historischen Orte miteinander verbindet.\u201c<\/p>\n<p><strong>Erfolgreiche Zusammenarbeit<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Ralf Schwarzkopf, Landrat des M\u00e4rkischen Kreises, ist die Zusammenarbeit der beteiligten Partner sehr gut gelaufen: \u201eDer Geschichtspark Balve zeigt, wie erfolgreiche Zusammenarbeit \u00fcber Grenzen hinweg funktionieren kann. Land, Kreis, Stadt und Vereine haben hier gemeinsam ein Projekt umgesetzt, das nicht nur einzelne Orte st\u00e4rkt, sondern eine Region kulturell verbindet. Genau solche Projekte st\u00e4rken unseren l\u00e4ndlichen Raum.\u201c<\/p>\n<p><strong>Modernes Museum f\u00fcr Vor- und Fr\u00fchgeschichte (MUBA)<\/strong><\/p>\n<p>Ein zentraler Bestandteil der Neugestaltung ist das Museum f\u00fcr Vor- und Fr\u00fchgeschichte (MUBA), das umfassend renoviert, konzeptionell neu ausgerichtet und barrierefrei erschlossen wurde. Der barrierefreie Zugang des Museums wurde dabei mit F\u00f6rdermitteln der Aktion Mensch in H\u00f6he von\u00a086.000 Euro mitfinanziert und erm\u00f6glicht nun allen Besucherinnen und Besuchern einen uneingeschr\u00e4nkten Zugang zu der Ausstellung.\u00a0Erg\u00e4nzt wird es durch eine multimediale Aufwertung der Luisenh\u00fctte. Der neue Themenwanderweg wiederum verbindet die Orte nicht nur r\u00e4umlich, sondern auch erz\u00e4hlerisch und macht Geschichte in der Landschaft erfahrbar. Auch unterst\u00fctzt durch digitale Inhalte, die \u00fcber QR-Codes abrufbar sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Feierliche Er\u00f6ffnung des Geschichtsparks Balve (EB). Was bislang einzelne Orte  [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":27044,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"two_page_speed":[],"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-27043","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gute-nachricht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27043","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=27043"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27043\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27045,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27043\/revisions\/27045"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/27044"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27043"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=27043"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=27043"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}