{"id":27114,"date":"2026-07-16T12:57:37","date_gmt":"2026-07-16T10:57:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=27114"},"modified":"2026-07-16T12:57:37","modified_gmt":"2026-07-16T10:57:37","slug":"handwerksbetriebe-profitieren-vom-nrw-infrastrukturgesetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2026\/07\/16\/handwerksbetriebe-profitieren-vom-nrw-infrastrukturgesetz\/","title":{"rendered":"Handwerksbetriebe profitieren vom NRW-Infrastrukturgesetz"},"content":{"rendered":"<p>(pmk). Wie k\u00f6nnen \u00f6ffentliche Auftr\u00e4ge schneller vergeben werden? Und wie k\u00f6nnen Investitionen des Landes Nordrhein-Westfalen der heimischen Industrie m\u00f6glichst viel nutzen? \u00dcber diese und viele weitere Fragen hat Landrat Ralf Schwarzkopf mit dem Pr\u00e4sidenten der Handwerkskammer S\u00fcdwestfalen, Jochen Renfordt, sowie mit Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Hendrik Schmitt gesprochen.<\/p>\n<p><strong>Neuausrichtung des Vergaberechts im Fokus<\/strong><\/p>\n<p>Ein Thema stand beim Dialog besonders im Fokus: die Neuausrichtung des Vergaberechts in Nordrhein-Westfalen. Seit Anfang des Jahres gelten f\u00fcr kommunale Auftr\u00e4ge unterhalb der EU-Schwellenwerte deutliche einfachere Rahmenbedingungen. An die Stelle detaillierter Verfahrensvorschriften treten allgemeine Grunds\u00e4tze: \u00d6ffentliche Auftr\u00e4ge m\u00fcssen wirtschaftlich, effizient und sparsam vergeben werden. Gleichzeitig bleiben Transparenz und Gleichbehandlung verpflichtend. F\u00fcr Kommunen bedeutet das vor allem mehr Gestaltungsspielraum. Verfahren k\u00f6nnen schlanker organisiert und Entscheidungen schneller getroffen werden. Dazu Landrat Ralf Schwarzkopf: \u201eFr\u00fcher war oft der Weg zum Auftrag komplizierter als der Auftrag selbst. Jetzt haben wir die Chance, Verfahren einfacher und praxisn\u00e4her zu gestalten. Wenn Auftr\u00e4ge schneller vergeben werden, k\u00f6nnen unsere Unternehmen eher loslegen. Das st\u00e4rkt die Wirtschaft und sorgt daf\u00fcr, dass wichtige Projekte nicht auf der Strecke bleiben.\u201c<\/p>\n<p><strong>Reform bietet Chancen<\/strong><\/p>\n<p>Auch aus Sicht der Handwerkskammer S\u00fcdwestfalen bietet die Reform Chancen, vorausgesetzt, die neuen Freir\u00e4ume werden m\u00f6glichst einheitlich genutzt. Unterschiedliche Vergabeverfahren in jeder Kommune w\u00fcrden insbesondere kleinere Betriebe vor zus\u00e4tzliche Herausforderungen stellen. \u201eUnsere Betriebe brauchen nachvollziehbare und m\u00f6glichst einheitliche Standards, die sich an der Praxis orientieren. Dann k\u00f6nnen sie sich auf das konzentrieren, worauf es ankommt: gute Arbeit abzuliefern\u201c, sagt Pr\u00e4sident Jochen Renfordt von der Handwerkskammer S\u00fcdwestfalen.<\/p>\n<p><strong>Pauschalzuweisung von 45,4 Millionen Euro an den Kreis<\/strong><\/p>\n<p>Ein weiteres Gespr\u00e4chsthema war das NRW-Infrastrukturgesetz. F\u00fcr den M\u00e4rkischen Kreis stellt das Land Nordrhein-Westfalen rund 45,4 Millionen Euro f\u00fcr Investitionen in die kommunale Infrastruktur bereit. Die Mittel werden direkt vom Land an den M\u00e4rkischen Kreis sowie an die St\u00e4dte und Gemeinden bewilligt. Sie werden nicht \u00fcber den Kreis verteilt. Von den Investitionen profitieren nicht nur Stra\u00dfen, Geb\u00e4ude oder andere \u00f6ffentliche Einrichtungen. Auch viele Handwerksbetriebe in der Region k\u00f6nnen davon unmittelbar profitieren. Denn Bau-, Sanierungs- und Modernisierungsma\u00dfnahmen schaffen Auftr\u00e4ge f\u00fcr Unternehmen vor Ort, sichern Besch\u00e4ftigung und tragen dazu bei, dass die Wertsch\u00f6pfung m\u00f6glichst in S\u00fcdwestfalen bleibt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(pmk). Wie k\u00f6nnen \u00f6ffentliche Auftr\u00e4ge schneller vergeben werden? 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