{"id":27117,"date":"2026-07-16T14:52:43","date_gmt":"2026-07-16T12:52:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=27117"},"modified":"2026-07-16T19:22:43","modified_gmt":"2026-07-16T17:22:43","slug":"iserlohn-soll-78-jobs-streichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2026\/07\/16\/iserlohn-soll-78-jobs-streichen\/","title":{"rendered":"Iserlohn soll 78 Jobs streichen"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Verwaltung legt Politik ein Stelleneinsparkonzept vor<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Von Hendrik Klein<\/strong><\/p>\n<p>Die Verwaltung der Stadt Iserlohn hat dem Rat in dessen j\u00fcngster Sitzung jetzt einen ersten Entwurf f\u00fcr ein Stelleneinsparkonzept vorgestellt. Danach sollen bis zum Jahr 2030 genau 77,83 Jobs wegfallen. Die Verwaltung \u00fcbererf\u00fcllt mit ihrem Vorschlag die Vorgabe der Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker, die eine Reduzierung des Rathaus-Personals von 60 Planstellen vorgegeben hatten. B\u00fcrgermeister Michael Joithe machte in der Ratssitzung an die Mitarbeitenden gerichtet deutlich: \u201eEs wird keine betriebsbedingten K\u00fcndigungen geben.\u201c<\/p>\n<p><strong>Ressort Kultur, Sicherheit und B\u00fcrger stark betroffen<\/strong><\/p>\n<p>Am st\u00e4rksten vom geplanten Personalabbau betroffen w\u00e4re demnach das Ressort Kultur, Sicherheit und B\u00fcrger. Dort sollen 29,384 Stellen wegfallen. 26,129 Jobs sollen im Ressort Generationen und Soziales bis 2030 gestrichen werden. Es ist mit insgesamt mehr als 544 Mitarbeitenden das gr\u00f6\u00dfte Ressort. Im Ressort Finanzen sollen 6,037 Stellen gestrichen werden, im Ressort Planen, Bauen, Umwelt- und Klimaschutz 5,5, im Personalbereich sollen 5,491 Planstellen wegfallen und im Ressort Zentrale Verwaltung mit dem B\u00fcrgermeisterreferat, der Pressestelle, der \u00f6rtlichen Rechnungspr\u00fcfung sowie der Personalvertretung 4,81 Stellen. Gemessen am Bestand w\u00fcrde der Personalbereich mit Jobcenter, Personalpool und Altersteilzeit mit 10,7 Prozent den gr\u00f6\u00dften Mitarbeiterverlust stemmen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Aufgaben und Standards anpassen<\/strong><\/p>\n<p>Die Verwaltung machte in ihrer Sitzungsvorlage deutlich, \u201edass Stellenabbau kein Selbstzweck sein darf. Die Stadtverwaltung Iserlohn ist nicht aufgebl\u00e4ht. Ein interkommunaler Vergleich zeigt das Gegenteil \u2013 so ist die Iserlohner Verwaltung in den zur\u00fcckliegenden Jahren stark unterproportional gewachsen. \u00a0Eine nachhaltige Reduzierung von Stellen ist nur m\u00f6glich, wenn Aufgaben entfallen, Standards angepasst, Prozesse ver\u00e4ndert oder digitale und automatisierte L\u00f6sungen tats\u00e4chlich wirksam werden.\u201c<\/p>\n<p><strong>Digitalisierung, Automatisierung, Aufgabenkritik<\/strong><\/p>\n<p>Sie halte am Ziel fest, bis Ende 2030 mindestens 60 Stellen zu reduzieren. Sie verbindet dieses Ziel aber ausdr\u00fccklich mit der Erwartung, dass Digitalisierung, Automatisierung, Aufgabenkritik und politische Standardentscheidungen gemeinsam betrachtet werden. \u201eNur so kann ein Stellenabbau gelingen, der haushaltspolitisch wirksam, organisatorisch verantwortbar, sozialvertr\u00e4glich und gegen\u00fcber B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern vertretbar ist.\u201c<\/p>\n<p><strong>Stellenabbau wird Folgen haben<\/strong><\/p>\n<p>Die Verwaltung lie\u00df in der Ratssitzung allerdings auch keine Zweifel darauf aufkommen, dass Stellenreduzierungen ohne ausreichende Kompensation Folgen haben k\u00f6nnen. Insbesondere in publikumsintensiven Bereichen k\u00f6nne dies bedeuten:<\/p>\n<ul>\n<li>l\u00e4ngere Wartezeiten,<\/li>\n<li>weniger kurzfristige Termine,<\/li>\n<li>eingeschr\u00e4nkte pers\u00f6nliche Beratung<\/li>\n<li>st\u00e4rkere Verlagerung auf digitale Antragswege,<\/li>\n<li>geringere telefonische Erreichbarkeit<\/li>\n<li>l\u00e4ngere Reaktionszeiten bei Beschwerden und Anliegen<\/li>\n<li>sowie st\u00e4rkere Priorisierung dringender oder gesetzlich gebundener F\u00e4lle.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sie werde daher bei jeder konkreten Stelleneinsparung pr\u00fcfen, ob und in welchem Umfang Auswirkungen auf B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zu erwarten sind, so die Verwaltung. Die Vorschl\u00e4ge werden nun in der Politik diskutiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verwaltung legt Politik ein Stelleneinsparkonzept vor Von Hendrik Klein Die  [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":27118,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"two_page_speed":[],"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-27117","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-politik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27117","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=27117"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27117\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27122,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27117\/revisions\/27122"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/27118"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27117"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=27117"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=27117"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}