{"id":27132,"date":"2026-07-17T08:19:42","date_gmt":"2026-07-17T06:19:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=27132"},"modified":"2026-07-17T08:19:42","modified_gmt":"2026-07-17T06:19:42","slug":"haende-weg-vom-sozialstaat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2026\/07\/17\/haende-weg-vom-sozialstaat\/","title":{"rendered":"&#8222;H\u00e4nde weg vom Sozialstaat&#8220;"},"content":{"rendered":"<div class=\"overview svelte-ixt6yw\">\n<p><strong>Samstag Kundgebung auf dem Sternplatz in L\u00fcdenscheid<\/strong><\/p>\n<p class=\"svelte-dbzc7k\">(EB). Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ruft zur Teilnahme an einer Kundgebung im M\u00e4rkischen Kreis auf. Die Veranstaltung findet am \u00a0Samstag, 18. Juli, ab 11 Uhr auf dem Sternplatz in L\u00fcdenscheid statt. Hauptredner sind \u00a0Anke Unger, stellvertretende Vorsitzende des DGB in NRW, sowie Michael Scheffler, Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt in Nordrhein-Westfalen.\u00a0Die Kundgebung findet vor dem Hintergrund der Vorschl\u00e4ge von Kommissionen, Arbeitgeberverb\u00e4nden und (Teilen) der Bundesregierung zur Zukunft von Arbeitsrecht und Sozialstaat statt.<\/p>\n<p><strong>DGB ruft zur Teilnahme auf<\/strong><\/p>\n<p>Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ruft zur Teilnahme an einer Kundgebung auf. Die Veranstaltung findet am Samstag, 18. Juli, ab 11 Uhr auf dem Sternplatz in L\u00fcdenscheid statt. Hauptredner sind Anke Unger, stellvertretende Vorsitzende des DGB in NRW sowie Michael Scheffler, Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt in NRW. Die Kundgebung findet vor dem Hintergrund der Vorschl\u00e4ge von Kommissionen, Arbeitgeberverb\u00e4nden und (Teilen) der Bundesregierung zur Zukunft von Arbeitsrecht und Sozialstaat statt.<\/p>\n<p><strong>Gute \u00e4rztliche Versorgung kein Luxus<\/strong><\/p>\n<p>Wenn es nach der Arbeitgeberlobby sowie Teilen von Politik und Medien geht, hei\u00dft es in einem Aufruf der IG Metall, sind Besch\u00e4ftigte in Deutschland zu h\u00e4ufig krank, faul und gehen zu fr\u00fch in Rente. Der Sozialstaat, den sie mit ihren Beitr\u00e4gen finanzieren, ist zu teuer. Als w\u00e4re es Luxus, eine gute \u00e4rztliche Versorgung, eine gute Rente und insgesamt eine gute Absicherung zu erwarten, wenn man ein Leben lang daf\u00fcr arbeiten geht.<\/p>\n<p><strong>Erh\u00f6hung des Renteneintrittsalters<\/strong><\/p>\n<p>Zur Debatte stehen, so die IG Metall, die Erh\u00f6hung des Renteneintrittsalters, die Abschaffung der verblichenen Altersteilzeit (die zum Beispiel mehreren Tausend Menschen im M\u00e4rkischen Kreis die Br\u00fccke in die Rente gebaut und vielen j\u00fcngeren Menschen den Arbeitsplatz gerettet hat.) und das Ende der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren und der Altersgrenze von aktuell 64,5 Jahren. Weiterhin drohen massive Verschlechterungen bei der Krankenversicherung (von der Familienmitversicherung bis hin zu erh\u00f6hten Zuzahlungen bei Medikamenten) und die Ausweitung der sachgrundlosen Befristung auf bis zu vier Jahre mit sechs Kettenbefristungen innerhalb dieser Zeit.<\/p>\n<p><strong>Bundesweite Kundgebungen<\/strong><\/p>\n<p>Auch die allgemeinen sozialen Lasten sollen weiterhin st\u00e4rker von gesetzlich Versicherten als von Privatversicherten gezahlt werden. Menschen mit hohen Verm\u00f6gen und Profiteure sehr hoher Erbschaften werden an diesen Lasten nicht ausreichend beteiligt. Seit zwei Wochen rufen die Gewerkschaften zu Kundgebungen im ganzen Bundesgebiet auf. Sie k\u00e4mpfen, hei\u00dft es in dem Aufruf zur Teilnahme an der Kundgebung in L\u00fcdenscheid, f\u00fcr einen Sozialstaat, auf den sich Besch\u00e4ftigte verlassen k\u00f6nnen, f\u00fcr den alle solidarisch ihren Beitrag leisten und der Menschen sch\u00fctzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag Kundgebung auf dem Sternplatz in L\u00fcdenscheid (EB). 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