{"id":27175,"date":"2026-07-19T13:39:13","date_gmt":"2026-07-19T11:39:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=27175"},"modified":"2026-07-19T13:40:22","modified_gmt":"2026-07-19T11:40:22","slug":"von-steinbrucharbeitern-und-fussballspielern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2026\/07\/19\/von-steinbrucharbeitern-und-fussballspielern\/","title":{"rendered":"Von Steinbrucharbeitern und Fu\u00dfballspielern"},"content":{"rendered":"<p>(EB). Die Juli-Ausgabe der Hohenlimburger Heimatbl\u00e4tter hat es in sich. \u00dcberraschende Themen und interessante Fotos aus der Welt der Arbeit, der Kultur, der Natur machen neugierig. Noch nie ver\u00f6ffentlichte Aufnahmen geben dem Heft zus\u00e4tzliche W\u00fcrze. Und es wird auch der Blick nach Iserlohn-Letmathe gerichtet.<\/p>\n<p><strong>Gesschichte des Kalkabbaus<\/strong><\/p>\n<p>Das Titelbild zeigt das raumf\u00fcllende Graffiti-Kunstwerk an der Au\u00dfenwand des Quartiers der Hohenlimburger Kalkwerke (HKW) in Oege. Es bildet einen Muldenkipper und einen Radlader in Aktion ab und f\u00fchrt zu dem Aufmacher der aktuellen Ausgabe: \u201eIn heimischen Kalksteinbr\u00fcchen\u201c. Autor Widbert Felka geht weit zur\u00fcck in die Geschichte des Kalkabbaus in Letmathe, Hohenlimburg und Hagen. Er dokumentiert den Wandel seit dem k\u00f6rperlichen Einsatz von Steinbrucharbeiter um 1900 hin zur heutigen Nutzung von Gro\u00dfger\u00e4ten. Das Denkmal des Steinebrechers in der Letmather Innenstadt symbolisiert die harte Knochenarbeit der Steinbrucharbeiter in alter Zeit.\u00a0Das Kunstwerk am HKW-Geb\u00e4ude stammt von dem professionellen Graffitik\u00fcnstler Mark Roberz. Er kann eine ganze Reihe an eindrucksvollen Graffiti-Werken aufweisen: <a href=\"http:\/\/www.mrgraffiti.de\">www.mrgraffiti.de<\/a>. Motto: \u201eIdeen braucht die Wand!\u201c<\/p>\n<p><strong>50 Jahre Kirchenbergstadion<\/strong><\/p>\n<p>In einem weiteren Beitrag widmet sich Felka der Entwicklung des Elseyer Kirchenbergs seit den 1960er-Jahren. Zum Anlass nimmt er den 50. Jahrestag der Einweihung des Kirchenbergstadions, das seit f\u00fcnf Jahren den Namen Erich-Berlet-Stadion tr\u00e4gt. Ein Foto zeigt den Planungsentwurf der Stadt Hohenlimburg von 1973. Ein alter Zeitungsbericht spricht von 5.000 Besuchern bei der Er\u00f6ffnung am 10. Juli 1976. Zwei Wochen sp\u00e4ter kam Bundesliga-Aufsteiger Borussia Dortmund ins neue Stadion und spielte gegen eine Hohenlimburger Auswahl 11: 1. Dass es im Jahre zwei nach der Eingemeindung von Hohenlimburg in die Gro\u00dfstadt Hagen am Tage der Er\u00f6ffnung des Stadions am Kirchenberg auch Nebent\u00f6ne besonderer Art gab, veranschaulichen zwei historische Fotos. Der damalige Begriff lautete \u201eSportzentrum Kirchenberg\u201c und bezog das geplante Freibad nebenan mit ein. Er\u00f6ffnet wurde es erst in den fr\u00fchen 1980er-Jahren, doch schon vor 20 Jahren dauerhaft geschlossen. Die ehemalige Fl\u00e4che kam seither \u00fcber den Status einer Brache nicht hinaus.<\/p>\n<p><strong>Natur-Sensation in Iserlohn\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Einmal mehr widmen sich die Heimatbl\u00e4tter einem ornithologischen Thema: \u201eNatur-Sensation in Iserlohn: Seidens\u00e4nger br\u00fctet erstmals im M\u00e4rkischen Kreis\u201c. Autor Andre Matull berichtet von seinen Beobachtungen am Seilersee in Iserlohn.\u00a0Die Abonnenten der Zeitschrift werden die neuste Ausgabe wie gewohnt per Post erhalten. Erh\u00e4ltlich ist das Heft in der Hohenlimburger Buchhandlung an der Freiheitstra\u00dfe, in der Unternahmer bei Weinhandlung Steinbach, am Letmather Bahnhof am Kiosk von \u201eBahnsteig 42\u201c, in Hagen in der Buchhandlung am Rathaus. Es kostet im Jahres-Abo 45,00 EUR, einzeln 4,50 EUR.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(EB). Die Juli-Ausgabe der Hohenlimburger Heimatbl\u00e4tter hat es in sich.  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