{"id":27811,"date":"2026-08-31T16:48:34","date_gmt":"2026-08-31T14:48:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=27811"},"modified":"2026-08-31T16:48:34","modified_gmt":"2026-08-31T14:48:34","slug":"region-profitiert-von-regionale-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2026\/08\/31\/region-profitiert-von-regionale-2025\/","title":{"rendered":"Region profitiert von REGIONALE 2025"},"content":{"rendered":"<p><strong>50 Millionen Euro EU-Mittel f\u00fcr Projekte in S\u00fcdwestfalen<\/strong><\/p>\n<p>(EB). Die Mittel aus dem Europ\u00e4ischen Fonds f\u00fcr regionale Entwicklung (EFRE) sind unverzichtbar f\u00fcr die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung unserer Region. Wie wichtig die europ\u00e4ische Unterst\u00fctzung f\u00fcr S\u00fcdwestfalen ist, hat die REGIONALE 2025 erneut eindrucksvoll gezeigt. Insgesamt flossen im Rahmen der REGIONALE 2025 rund 59 Millionen Euro an EU-Mitteln in Projekte unserer Region. Das teilte jetzt das B\u00fcro des heimischen CDU-Europaabgeordneten Dr. Peter Liese mit. Bei einem Besuch bei der S\u00fcdwestfalen Agentur sprachen Liese und sein Landtagskollege Jochen Ritter mit der Programmleiterin der REGIONALE 2025, Dr. Stephanie Arens, sowie dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der S\u00fcdwestfalen Agentur, Hubertus Winterberg, \u00fcber die Bedeutung der europ\u00e4ischen F\u00f6rdermittel f\u00fcr die Region.<\/p>\n<p><strong>22,45 Millionen Euro f\u00fcr &#8222;Green Factory&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Ein besonders eindrucksvolles Beispiel ist die \u201eGreen Factory\u201c in Kreuztal-Buschh\u00fctten, die mit 22.458.021 Euro gef\u00f6rdert wird. Auf dem Campus Buschh\u00fctten entsteht ein Leuchtturmprojekt f\u00fcr Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Produktion. Dabei soll unter anderem gezeigt werden, wie bestehende Industriegeb\u00e4ude nachhaltig ert\u00fcchtigt und Produktionsprozesse so gestaltet werden k\u00f6nnen, dass Materialien m\u00f6glichst lange im Kreislauf bleiben. Auch der Einsatz von Digitalisierung und neuen Technologien spielt eine zentrale Rolle.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Meisterst\u00fcck DIGITAL&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der digitalen Ausbildung. Das Projekt \u201eMeisterst\u00fcck DIGITAL\u201c der Hochschule Hamm-Lippstadt erh\u00e4lt eine F\u00f6rderung von 1.440.000 Euro. Ziel ist die Entwicklung einer digitalen Lern- und Assistenzplattform f\u00fcr die Ausbildung im Metallbau. Berufsschule, Ausbildungsbetrieb und \u00fcberbetriebliche Ausbildung sollen besser miteinander verkn\u00fcpft werden. Mithilfe von K\u00fcnstlicher Intelligenz, Augmented Reality und interaktiven 3D-Anwendungen sollen Auszubildende praxisnah lernen und Betriebe bei der Ausbildung unterst\u00fctzt werden. Die im Metallbau erprobten L\u00f6sungen sollen sp\u00e4ter auch auf andere Gewerke \u00fcbertragbar sein.<\/p>\n<p><strong>Nachhaltig Bauen mit Holz<\/strong><\/p>\n<p>Auch beim nachhaltigen Bauen mit Holz setzt S\u00fcdwestfalen auf europ\u00e4ische Unterst\u00fctzung. Das Projekt \u201eKreislaufgerechtes Bauen mit Holz in S\u00fcdwestfalen\u201c des Informations- und Demonstrationszentrum HOLZ e.V. in Olsberg erh\u00e4lt rund 472.691 Euro. S\u00fcdwestfalen soll damit zu einer Modell- und Kompetenzregion f\u00fcr kreislaufgerechtes Bauen mit Holz werden. In einem Reallabor wird untersucht, wie Holzbauteile aus bestehenden Geb\u00e4uden m\u00f6glichst lange genutzt, wiederverwendet oder recycelt werden k\u00f6nnen. Das Motto lautet: \u201eLernen aus dem Bestand f\u00fcr den Neubau.\u201c Damit sollen neue, nachhaltige Wertsch\u00f6pfungsketten f\u00fcr die regionale Holz- und Baubranche entstehen.<\/p>\n<p>&#8222;Transformation in der Pflegewirtschaft&#8220;<\/p>\n<p>Ein weiteres wichtiges Zukunftsthema ist die Pflegewirtschaft. Das Projekt \u201eTransformation in der Pflegewirtschaft\u201c der Wirtschaftsf\u00f6rderung Kreis Soest GmbH wird mit 721.677 Euro unterst\u00fctzt. Es soll Pflegeeinrichtungen dabei helfen, die Chancen der Digitalisierung und neuer Technologien besser zu nutzen. Dazu werden Pflegeunternehmen individuell beraten, Mitarbeitende zu sogenannten Transformationspilotinnen und -piloten qualifiziert und Innovationsstandorte aufgebaut, an denen neue digitale L\u00f6sungen praktisch erprobt werden k\u00f6nnen. Gleichzeitig wird die Zusammenarbeit zwischen Pflegeeinrichtungen und Hochschulen in S\u00fcdwestfalen gest\u00e4rkt.<\/p>\n<p><strong>&#8222;SelfDiag&#8220; in Olpe<\/strong><\/p>\n<p>Im \u201eDigitalen Facharzt- und Gesundheitszentrum Spieren\u201c (DFGZ) in Olpe werden mit dem Projekt \u201eSelfDiag\u201c der Universit\u00e4t Siegen neue Wege erforscht, um die medizinische Versorgung im l\u00e4ndlichen Raum zukunftsfest zu machen. Mithilfe K\u00fcnstlicher Intelligenz sollen Patientinnen und Patienten k\u00fcnftig Schritt f\u00fcr Schritt dabei unterst\u00fctzt werden, Routineuntersuchungen wie beispielsweise ein EKG selbstst\u00e4ndig durchzuf\u00fchren. Das Projekt setzt dabei auf eine nat\u00fcrliche Kommunikation mit dem KI-System und wird mit 724.000 Euro unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p><strong>Kunststoffinstitut L\u00fcdenscheid<\/strong><\/p>\n<p>S\u00fcdwestfalen soll als Standort f\u00fcr die Herstellung und Nutzung von gr\u00fcnem Wasserstoff weiter gest\u00e4rkt werden. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet das Kunststoff-Institut L\u00fcdenscheid mit dem REGIONALE-2025-Projekt \u201e3D-4-H2\u201c. Ziel ist es, mithilfe des 3D-Drucks innovative Kunststoff-Komponenten f\u00fcr Wasserstoffanwendungen herzustellen und damit neue technologische und wirtschaftliche Perspektiven f\u00fcr die Region zu schaffen. Bei dem Projekt stehen Bauteile f\u00fcr Brennstoffzellen und Elektrolyseure im Mittelpunkt und erh\u00e4lt 1.921.457 Euro als F\u00f6rderung.<\/p>\n<p>\u201eDie Projekte zeigen eindrucksvoll, dass europ\u00e4ische F\u00f6rdermittel ganz konkret bei uns vor Ort ankommen. Sie schaffen Innovation und neue Arbeitspl\u00e4tze\u201c, erkl\u00e4rt der s\u00fcdwestf\u00e4lische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese.<\/p>\n<p><strong>Auch in Zukunft F\u00f6rdermittel aus Europa<\/strong><\/p>\n<p>Peter Liese will sich deshalb auch k\u00fcnftig daf\u00fcr einsetzen, dass S\u00fcdwestfalen von europ\u00e4ischen F\u00f6rderprogrammen profitieren kann. \u201eIch setze mich daf\u00fcr ein, dass unsere Region auch in Zukunft durch europ\u00e4ische Mittel unterst\u00fctzt wird. Das wird nicht einfach sein, da wir neue Priorit\u00e4ten wie zum Beispiel Verteidigung und Grenzsicherung haben. Erfolgreiche Programme wie EFRE und LEADER m\u00fcssen trotzdem weitergehen.\u201c Mit Blick auf die n\u00e4chste EU-F\u00f6rderperiode ab 2028 m\u00fcsse darauf geachtet werden, dass die regionale Entwicklung weiterhin ausreichend unterst\u00fctzt werde. \u201eWir brauchen Europa nicht nur in Br\u00fcssel, sondern auch in unseren St\u00e4dten und Gemeinden. EFRE und LEADER sind hervorragende Beispiele daf\u00fcr, wie europ\u00e4ische Politik vor Ort Wirkung entfaltet\u201c, so Liese abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Mehr zu den Regionale 2025 Projekten unter: <a href=\"https:\/\/www.regionale-suedwestfalen.com\/projekt\/\">https:\/\/www.regionale-suedwestfalen.com\/projekt\/<\/a> und in der Abschlussdokumentation, online als barrierefreies PDF abrufbar unter <a href=\"http:\/\/www.regionale-suedwestfalen.com\/dokumentation\"><strong>www.regionale-suedwestfalen.com\/dokumentation<\/strong><\/a><strong>.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>50 Millionen Euro EU-Mittel f\u00fcr Projekte in S\u00fcdwestfalen (EB). 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