{"id":28476,"date":"2026-10-02T12:22:49","date_gmt":"2026-10-02T10:22:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=28476"},"modified":"2026-10-02T12:23:14","modified_gmt":"2026-10-02T10:23:14","slug":"grossbrand-bei-muellverwerter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2026\/10\/02\/grossbrand-bei-muellverwerter\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfbrand bei M\u00fcllverwerter"},"content":{"rendered":"<p><strong>Feuerwehr Iserlohn zieht Bilanz des Einsatzes<\/strong><\/p>\n<p>(ots). Am Mittwoch, den 23. September, wurde ein Gro\u00dfbrand auf dem Gel\u00e4nde eines M\u00fcllverwerters im Industriegebiet Rombrock in Iserlohn S\u00fcmmern gemeldet. Was geschah und wie die L\u00f6scharbeiten abliefen, teilt die Feuerwehr Iserlohn heute mit. Gemeldet worden war eine gro\u00dfe Rauchwolke \u00fcber dem Gel\u00e4nde. Umgehend wurden durch die Leitstelle des M\u00e4rkischen Kreises der L\u00f6schzug der Berufsfeuerwehr und die L\u00f6schgruppe S\u00fcmmern alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine tiefschwarze Rauchs\u00e4ule zu sehen. Umgehend wurde das Einsatzstichwort von Feuer 1 auf Feuer 2 erh\u00f6ht, was die Alarmierung weiterer Kr\u00e4fte mit sich bringt.<\/p>\n<p><strong>Kunststoffm\u00fcll in Flammen<\/strong><\/p>\n<p>Als die ersten Kr\u00e4fte eintrafen, stellte sich die Lage so dar, dass im Au\u00dfenbereich gro\u00dfe Mengen von zu Ballen gepresstem Kunststoffm\u00fcll in Brand geraten waren. Umgehend wurden mehrere Angriffsleitungen aufgebaut. Erstes Ziel war es, die Ausbreitung auf weitere Lagerfl\u00e4chen und Geb\u00e4ude zu verhindern. Da schon zeitnah absehbar war, dass sich die L\u00f6scharbeiten bis sp\u00e4t in die Nacht hinziehen w\u00fcrden, wurde gegen 18:30 Uhr das Einsatzstichwort erneut erh\u00f6ht; die Erh\u00f6hung auf Feuer 3 bringt die Alarmierung weiterer Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr mit sich. Im weiteren Verlauf wurde das Stichwort noch auf Feuer 4 erh\u00f6ht. Dies bedeutet f\u00fcr die Feuerwehr Iserlohn Stadtalarm, also wurden alle verf\u00fcgbaren L\u00f6schgruppen zu diesem Einsatz alarmiert.<\/p>\n<p><strong>Einsatz bis sp\u00e4t in die Nacht<\/strong><\/p>\n<p>Um die gepressten M\u00fcllquader effektiv abl\u00f6schen zu k\u00f6nnen, mussten diese auseinandergezogen werden. F\u00fcr diese Arbeiten wurde das Teleskoplader-Fahrzeug der Berufsfeuerwehr zur Einsatzstelle alarmiert. Im weiteren Verlauf wurde diese Arbeit von einem Radlader und einem Umschlagbagger erledigt. Diese wurden vom betroffenen Betrieb zur Verf\u00fcgung gestellt und auch durch dessen Mitarbeiter bedient. Mit diesen Ma\u00dfnahmen zeigte die Brandbek\u00e4mpfung eine gute Wirkung, zog sich aber dennoch bis sp\u00e4t in die Nacht hin. Um eine bessere L\u00f6schwirkung zu erzielen, wurde im Einsatzverlauf L\u00f6schschaum eingesetzt. Da bei einem solchen Einsatz eine gro\u00dfe Menge an Schaummittel ben\u00f6tigt wird, wurde auch Schaummittel von der Feuerwehr Hagen und von der Betriebsfeuerwehr AMK (M\u00fcllverbrennung Iserlohn) angefordert.<\/p>\n<p><strong>Gegen 6:30 Uhr &#8222;Feuer aus&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Gegen 1 Uhr nachts waren die offenen Flammen bek\u00e4mpft. Ab diesem Zeitpunkt mussten anschlie\u00dfend aufwendig die M\u00fcllberge auf Glutnester untersucht und diese bei Bedarf abgel\u00f6scht werden. Gegen 6:30 Uhr konnte &#8222;Feuer aus&#8220; gemeldet werden. Ab diesem Zeitpunkt verblieb nur noch eine Brandwache an der Einsatzstelle, um ein eventuelles Wiederaufflammen direkt zu bek\u00e4mpfen. Die Kollegen mussten nicht mehr t\u00e4tig werden. Weil bei einem solchen Einsatz sehr viele Brandgase entstehen, die potenziell gesundheitssch\u00e4dlich sind, wurden die Anwohner mittels Warnapp gewarnt, und es wurde der Messzug des M\u00e4rkischen Kreises alarmiert. Dieser setzt sich aus verschiedenen Einheiten der Feuerwehren im M\u00e4rkischen Kreis zusammen. Bei den Messungen wurden keine gesundheitssch\u00e4digenden Werte gemessen.<\/p>\n<p><strong>Einsatzkr\u00e4fte leicht verletzt<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund der Tatsache, dass bei diesem Einsatz eine Vielzahl von Einsatzkr\u00e4ften durch L\u00f6schwasser, Brandrauch und M\u00fcll kontaminiert wurden, mussten diese ihre Einsatzkleidung an der Einsatzstelle ablegen. Um diese Kr\u00e4fte anschlie\u00dfend in trockenen Sachen an ihre Standorte zu bringen, wurden wir von den Feuerwehren Menden und Hemer mit Trainingsanz\u00fcgen unterst\u00fctzt. Leider wurden bei diesem Einsatz auch Einsatzkr\u00e4fte leicht verletzt, alle drei wurden an der Einsatzstelle vom Rettungsdienst versorgt und zur Untersuchung in Iserlohner Krankenh\u00e4user transportiert. Alle drei konnten diese nach kurzer Zeit verlassen und befinden sich auf dem Weg der Besserung.<\/p>\n<p><strong>Gute Zusammenarbeit<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die gesamte Dauer des Einsatzes wurde die Feuerwache an der Dortmunder Stra\u00dfe durch die L\u00f6schgruppen Bremke und Letmathe sowie die Sondereinheit Funk besetzt. F\u00fcr die Wachbesetzung gab in der Zeit zwei kleinere Eins\u00e4tze abzuarbeiten. Ein solcher Einsatz zeigt, wie gut die Zusammenarbeit vieler Beh\u00f6rden, Einheiten und Feuerwehren \u00fcber die Stadtgrenzen von Iserlohn hinausfunktioniert! Wir m\u00f6chten uns an dieser Stelle noch einmal bei allen Kr\u00e4ften bedanken, die uns so unkompliziert und professionell unterst\u00fctzt und somit zu diesem Einsatz beigetragen haben.<\/p>\n<p><strong>Eingesetzte Kr\u00e4fte:<\/strong><\/p>\n<p>L\u00f6schzug Berufsfeuerwehr Rettungsdienst Iserlohn C-Dienst Berufsfeuerwehr<\/p>\n<p>L\u00f6schgruppe Stadtmitte<\/p>\n<p>L\u00f6schgruppe Obergr\u00fcne L\u00f6schgruppe Bremke L\u00f6schgruppe Kesbern L\u00f6schgruppe Letmathe L\u00f6schgruppe L\u00f6ssel L\u00f6schgruppe Oestrich L\u00f6schgruppe Untergr\u00fcne L\u00f6schgruppe S\u00fcmmern L\u00f6schgruppe Dr\u00fcpplingsen L\u00f6schgruppe Hennen L\u00f6schgruppe Leckingsen Sondereinheit Funk<\/p>\n<p>Kreisbrandmeister M\u00e4rkischer Kreis<\/p>\n<p>Messzug M\u00e4rkischer Kreis<\/p>\n<p>Feuerwehr Hagen<\/p>\n<p>Feuerwehr Menden<\/p>\n<p>Feuerwehr Hemer Rettungsdienst Hemer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Feuerwehr Iserlohn zieht Bilanz des Einsatzes (ots). 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