{"id":28543,"date":"2026-10-05T11:53:50","date_gmt":"2026-10-05T09:53:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=28543"},"modified":"2026-10-05T11:53:50","modified_gmt":"2026-10-05T09:53:50","slug":"wasserwirtschaft-im-ruhrgebiet-und-im-sauerland-trotzt-der-duerre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2026\/10\/05\/wasserwirtschaft-im-ruhrgebiet-und-im-sauerland-trotzt-der-duerre\/","title":{"rendered":"Wasserwirtschaft im Ruhrgebiet und im Sauerland trotzt der D\u00fcrre"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Ruhrverband und AWWR pr\u00e4sentieren die 53. Ausgabe des Ruhrg\u00fcteberichts<\/strong><\/h4>\n<p>(EB). Die Folgen des Klimawandels f\u00fcr die Wasserwirtschaft nehmen rasant zu. Seit Monaten anhaltende Wasserabgaben aus den Talsperren, steigende Temperaturen und damit einhergehende Ver\u00e4nderungen der aquatischen \u00d6kosysteme zeigen dies deutlich: \u201eDie Frage lautet nicht mehr, ob sich die Gew\u00e4sser ver\u00e4ndern, sondern wie wir mit diesen Ver\u00e4nderungen umgehen\u201c, stellt <strong>Prof. Christoph Donner, <\/strong>Vorstandsvorsitzender des Ruhrverbands, bei der Vorstellung der 53. Ausgabe des Ruhrg\u00fcteberichts in M\u00fclheim an der Ruhr fest.<\/p>\n<p><strong>Sichere Trinkwasserversorgung<\/strong><\/p>\n<p>Nordrhein-Westfalens Umweltminister Oliver Krischer verweist auf die Vorteile der Novelle des Ruhrverbandsgesetzes f\u00fcr die Wasserversorgung in D\u00fcrrezeiten. \u201eDurch die \u00c4nderung des Ruhrverbandsgesetzes im vergangenen Jahr ist es gelungen, Engp\u00e4sse bei der Wasserversorgung zu vermeiden. Dadurch konnte der Ruhrverband die rund 4,6 Millionen Menschen im Sauerland und im Ruhrgebiet deutlich sicherer mit Trinkwasser versorgen. Schon im ersten Jahr ist der Erfolg des verbesserten Talsperren-Managements beim sparsamen Umgang mit der Ressource Wasser sichtbar geworden.\u201c<\/p>\n<p><strong>Hitze und Trockenheit fordern Wasserwirtschaft<\/strong><\/p>\n<p>Der au\u00dfergew\u00f6hnlich hei\u00dfe und trockene Sommer 2026 und das ebenfalls sehr trockene Vorjahr 2025 haben verdeutlicht: Der Klimawandel stellt die Wasserwirtschaft ebenso wie andere Betreiber kritischer Infrastruktur vor gro\u00dfe Herausforderungen. So schloss das Kalenderjahr 2025 mit einem deutlichen Niederschlagsdefizit ab. Bereits ab Mitte M\u00e4rz bis Ende Oktober musste der Ruhrverband nahezu durchgehend Zusatzwassermengen aus dem Talsperrenverbundsystem abgeben, um die Mindestwasserf\u00fchrung in der Ruhr aufrechtzuerhalten. Bis Jahresende summierte sich die Zuschusspflicht am Pegel Villigst auf 182 Tage, also fast exakt auf ein halbes Jahr. Seit 1927 gab es erst vier Kalenderjahre, die noch trockener waren.<\/p>\n<p><strong>Negativtrend setzt sich fort<\/strong><\/p>\n<p>Dieser Negativtrend setzt sich 2026 fort: Mit Ausnahme der Monate Februar und Mai verzeichneten alle Monate bis Ende August teils erhebliche Niederschlagsdefizite. So war der Juli mit nur 23 Millimetern Niederschlag der trockenste Juli seit 100 Jahren. Die Talsperren leisteten Schwerarbeit und gaben zeitweise 13mal mehr Wasser ab, als ihnen zufloss. Insgesamt lag die Anzahl der Zuschusstage an der M\u00fcndung um 80 Prozent h\u00f6her als im Durchschnitt der Sommer 1991 bis 2025. \u201eBereits in den ersten zw\u00f6lf Monaten mit den neuen Grenzwerten f\u00fcr die Mindestwasserf\u00fchrung hat sich deutlich gezeigt, wie entscheidend diese Anpassung f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit und Zukunftssicherheit des Talsperrensystems ist\u201c, so Christoph Donner.<\/p>\n<p><strong>PAK-Anlagen zeigen erste Wirkung<\/strong><\/p>\n<p>Seit dem 1. Juli 2025 sind auf den Kl\u00e4ranlagen Bestwig-Velmede und Arnsberg-Neheim Pulveraktivkohle-Dosieranlagen in Betrieb. Ihre Hauptaufgabe: Arzneimittelr\u00fcckst\u00e4nde wie Diclofenac im Abwasser zu reduzieren, deren Konzentrationen sich insbesondere bei Niedrigwasser tendenziell erh\u00f6ht zeigen. Erste Erfolgsmessungen sind zu vermelden: \u201eBereits mit diesen beiden PAK-Anlagen haben wir im 2. Halbjahr 2025 45 Gramm mehr Diclofenac pro Tag aus dem Abwasser entfernt als im Vergleichszeitraum 2022 bis Juni 2025\u201c, berichtet Christoph Donner.<\/p>\n<p><strong>Verursacherprinzip Geltung verschaffen<\/strong><\/p>\n<p>Auch wenn die Ergebnisse des Monitorings deutlich machen, dass bereits die provisorischen vier Reinigungsstufen sehr gute Wirkungen zeigen, ist das nur ein m\u00f6glicher Weg, die Gew\u00e4sser im Verbandsgebiet besser zu sch\u00fctzen. \u201eEin viel besserer Wege w\u00e4re die Vermeidung von Spurenstoffen an der Quelle\u201c, so Christoph Donner. Die europ\u00e4ische Kommission hat aus diesem Grund in der neuen Kommunalen Abwasserrichtlinie (KARL) verankert, dass die Hersteller an den Kosten der vierten Reinigungsstufe beteiligt werden sollen.<\/p>\n<p><strong>Druck auf Hersrteller erh\u00f6hen<\/strong><\/p>\n<p>Das w\u00fcrde den Druck auf die Hersteller erh\u00f6hen, mehr Wert auf umwelt- und gew\u00e4sservertr\u00e4gliche Chemikalien zu legen. Leider empfahl die Generalanw\u00e4ltin des Europ\u00e4ischen Gerichtshofs (EuGH) aufgrund einer Klage gegen KARL dem EuGH im September dieses Jahres, die Herstellerverantwortung f\u00fcr nichtig zu erkl\u00e4ren. \u201eWir appellieren an die Kommission im Sinne eines nachhaltigen Gew\u00e4sserschutzes, die Herstellerverantwortung nachzusch\u00e4rfen und dem Verursacherprinzip weiter Geltung zu verschaffen,\u201c sagt Christoph Donner.<\/p>\n<p><strong>Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr (AWWR)<\/strong><\/p>\n<p>Die 18 Mitgliedsunternehmen der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr e.V. (AWWR) sorgten auch 2025 f\u00fcr eine mengenm\u00e4\u00dfig stets ausreichende sowie qualitativ einwandfreie Trinkwasserversorgung von rund 4,6 Mio. Menschen, Gewerbe und Industrie an der Ruhr. Sicherheit f\u00fcr die Versorgung auch in zuk\u00fcnftigen Jahren erm\u00f6glicht das flexible Talsperrenmanagement des Ruhrverbands. Der Sommer 2026 war wie bereits das Vorjahr trocken und warm. Anhaltend geringe Zufl\u00fcsse zu den Talsperren machten ein aktives, vorausschauendes Niedrigwassermanagement erforderlich. Die AWWR unterst\u00fctzt die flexiblere Handhabung der Ruhr-Mindestabfl\u00fcsse ausdr\u00fccklich. \u201eDie langanhaltende Trockenheit h\u00e4tte ohne dieses Management deutlich gr\u00f6\u00dfere Herausforderungen mit sich gebracht\u201c, betont der AWWR-Vorsitzende Bernd Heinz. \u201eDas Jahr 2025 zeigt eindrucksvoll, wie wichtig eine flexible und schnelle Talsperrensteuerung in Zeiten des Klimawandels ist.&#8220; Das Gesamtsystem aus Talsperren, leistungsf\u00e4higer Aufbereitung und Versorgungsverb\u00fcnden hat sich erneut bew\u00e4hrt: Im Gebiet der AWWR kam es trotz Trockenheit, Hitze und Verbrauchsspitzen zu keinen Einschr\u00e4nkungen der Trinkwasserversorgung.<\/p>\n<p><strong>Versorgungssicherheit hat ihren Preis<\/strong><\/p>\n<p>Gleichzeitig r\u00fccken Aufwand und Kosten des Niedrigwassermanagements st\u00e4rker in den Fokus. Versorgungssicherheit hat ihren Preis, jedoch m\u00fcssen die festgelegten Begleitma\u00dfnahmen und Auflagen regelm\u00e4\u00dfig auf Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit \u00fcberpr\u00fcft werden. \u201eMit der flexiblen Talsperrenbewirtschaftung verf\u00fcgen wir \u00fcber ein wirksames Instrument zur Absicherung langer Trockenphasen. Nun gilt es, die gewonnenen Erfahrungen f\u00fcr eine m\u00f6glichst effiziente und praxistaugliche Umsetzung zu nutzen\u201c, so Bernd Heinz weiter.<\/p>\n<p><strong>Trinkwasserqualit\u00e4t auch bei Niedrigwasser sicher<\/strong><\/p>\n<p>Das seit 2008 laufende AWWR-Monitoring organischer Spurenstoffe bietet eine belastbare Datengrundlage f\u00fcr die Bewertung niedriger Ruhrabfl\u00fcsse. Die Ergebnisse zeigen, dass einzelne Spurenstoffe bei Niedrigwasser zwar h\u00e4ufiger und teilweise in h\u00f6heren Konzentrationen auftreten, die Belastungen sich jedoch innerhalb der bekannten Gr\u00f6\u00dfenordnung bewegen. Moderne Aufbereitung und engmaschige Qualit\u00e4ts\u00fcberwachung gew\u00e4hrleisten auch in langen Trocken- und Hitzephasen eine hohe Trinkwasserqualit\u00e4t. Spurenstoffbefunde werden durch hochempfindliche Analytik fr\u00fchzeitig erkannt. Grenzwert\u00fcberschreitungen im Trinkwasser wurden nicht festgestellt.<\/p>\n<p>Technische Aufbereitung kann den vorsorgenden Gew\u00e4sserschutz jedoch nicht ersetzen. Die AWWR setzt sich daf\u00fcr ein, problematische Stoffeintr\u00e4ge bereits an der Quelle zu vermeiden. Dies gilt insbesondere f\u00fcr PFAS. F\u00fcr diese Stoffgruppe ist ein verbindlicher Ausstiegspfad erforderlich, der langfristig in ein Verbot m\u00fcndet, da ihre nachtr\u00e4gliche Entfernung technisch aufwendig, kostenintensiv und nicht nachhaltig ist.<\/p>\n<p><strong>Schutz kritischer Infrastruktur st\u00e4rken<\/strong><\/p>\n<p>Die Wasserversorgung geh\u00f6rt zur kritischen Infrastruktur. Cyberangriffe, Sabotage sowie unautorisierte Drohnen\u00fcberfl\u00fcge erfordern erh\u00f6hte Wachsamkeit. Das KRITIS-Dachgesetz schafft einen \u00fcbergeordneten Rahmen. F\u00fcr die praktische Umsetzung fehlen jedoch teilweise noch konkrete und rechtssichere Regelungen \u2013 etwa zur Video\u00fcberwachung, zur Drohnenabwehr, zum Schutz sensibler Anlagen- und Standortdaten sowie zu Priorit\u00e4ten bei der Versorgung mit Kraftstoff f\u00fcr Notstromaggregate. \u201eDie Wasserversorger investieren kontinuierlich in Technik, Organisation und Krisenvorsorge. Bund und Land m\u00fcssen nun f\u00fcr einen praxistauglichen Sicherheitsrahmen sorgen. Transparenz darf nicht zum Sicherheitsrisiko werden, und im Notfall m\u00fcssen klare Priorit\u00e4ten gelten\u201c, betont Bernd Heinz.<\/p>\n<p><strong>Hintergrundinformationen AWWR<\/strong><\/p>\n<p>Die Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr e. V. (AWWR) engagiert sich seit \u00fcber 75 Jahren f\u00fcr eine sichere Trinkwasserversorgung an der Ruhr. Sie ist ein freiwilliger Zusammenschluss von mittlerweile 18 Wasserversorgungsunternehmen von ihrer Quelle in Winterberg bis zur M\u00fcndung in den Rhein. Diese versorgen rund 4,6 Millionen Menschen, Gewerbe und Industrie an der Ruhr und teilweise dar\u00fcber hinaus mit rund 240 Millionen Kubikmetern Trinkwasser pro Jahr. Wenn es um wasserwirtschaftliche Belange im Ruhreinzugsgebiet geht, tritt die AWWR als Interessenvertreter f\u00fcr den Fluss ein. Mehr Informationen unter <a href=\"http:\/\/www.awwr.de\/\">www.awwr.de.<\/a><\/p>\n<p>Link zum Herunterladen des Ruhrg\u00fcteberichts 2025: <a href=\"https:\/\/ruhrverband.de\/fileadmin\/user_upload\/Service\/Publikationen_und_Downloads\/Ruhrguetebericht_2025.pdf\">Ruhrguetebericht_2025.pdf\u00a0<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-28543 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a data-rel=\"iLightbox[postimages]\" data-title=\"Foto 2_PM_Ruhrg\u00fctebericht -2\" data-caption=\"\" href='https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2026\/10\/05\/wasserwirtschaft-im-ruhrgebiet-und-im-sauerland-trotzt-der-duerre\/foto-2_pm_ruhrguetebericht-2\/'><img decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.mk-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Foto-2_PM_Ruhrguetebericht-2-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail lazyload\" alt=\"\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271000%27%20height%3D%27558%27%20viewBox%3D%270%200%201000%20558%27%3E%3Crect%20width%3D%271000%27%20height%3D%27558%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.mk-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Foto-2_PM_Ruhrguetebericht-2-150x150.jpg\" data-srcset=\"https:\/\/www.mk-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Foto-2_PM_Ruhrguetebericht-2-66x66.jpg 66w, https:\/\/www.mk-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Foto-2_PM_Ruhrguetebericht-2-150x150.jpg 150w\" data-sizes=\"auto\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a data-rel=\"iLightbox[postimages]\" data-title=\"Foto 3_PM_Ruhrg\u00fctebericht -2\" data-caption=\"\" href='https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2026\/10\/05\/wasserwirtschaft-im-ruhrgebiet-und-im-sauerland-trotzt-der-duerre\/foto-3_pm_ruhrguetebericht-2\/'><img decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.mk-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Foto-3_PM_Ruhrguetebericht-2-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail lazyload\" alt=\"\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271000%27%20height%3D%27563%27%20viewBox%3D%270%200%201000%20563%27%3E%3Crect%20width%3D%271000%27%20height%3D%27563%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.mk-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Foto-3_PM_Ruhrguetebericht-2-150x150.jpg\" data-srcset=\"https:\/\/www.mk-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Foto-3_PM_Ruhrguetebericht-2-66x66.jpg 66w, https:\/\/www.mk-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Foto-3_PM_Ruhrguetebericht-2-150x150.jpg 150w\" data-sizes=\"auto\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ruhrverband und AWWR pr\u00e4sentieren die 53. 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