{"id":28617,"date":"2026-10-08T14:19:21","date_gmt":"2026-10-08T12:19:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mk-journal.de\/?p=28617"},"modified":"2026-10-08T14:19:21","modified_gmt":"2026-10-08T12:19:21","slug":"entscheidung-ueber-ausstieg-bei-radio-mk-verschoben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/2026\/10\/08\/entscheidung-ueber-ausstieg-bei-radio-mk-verschoben\/","title":{"rendered":"Entscheidung \u00fcber Ausstieg bei Radio MK verschoben"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Finanzausschuss will Ergebnis der Vergleichsverhandlung abwarten<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Von Hendrik Klein<\/strong><\/p>\n<p>Die Absicht bleibt, aber die Entscheidung ist erst einmal verschoben. Die Mitglieder des Iserlohner Finanzausschusses haben in ihrer j\u00fcngsten Sitzung keinen Beschluss \u00fcber den Ausstieg aus der Radio Mark Betriebsgesellschaft mbH &amp; Co. KG gefasst und das Thema in die n\u00e4chste Ausschuss-Sitzung verschoben. Die ist f\u00fcr den 09. Dezember terminiert. Dem von der CDU eingebrachten Vertagungsantrag schloss sich die gro\u00dfe Mehrheit der Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker ohne vorangegangene Debatte an. Als Grund f\u00fcr die Aufschiebung wurden die derzeit laufenden Vergleichsverhandlungen zwischen den Minderheitsgesellschaftern Stadt Iserlohn und M\u00e4rkischer Kreis \u2013 jeweils 12,5 Prozent &#8211; auf der einen Seite sowie dem M\u00e4rkischen Zeitungsverlag und dem Jahn Verlag mit insgesamt 75 Prozent auf der anderen Seite. Stadt und Kreis wollen weiterhin aus der Betriebsgesellschaft aussteigen.<\/p>\n<p><strong>Vergleich soll Konditionen regeln<\/strong><\/p>\n<p>Bei den angelaufenen Vergleichsgespr\u00e4chen soll es dem Vernehmen nach nur noch darum gehen, zu welchen Konditionen dies geschehen kann. Den Vergleich hat laut Sitzungsvorlage der Verwaltung die Verlagsseite angeboten. Sollte der Vergleich nicht realisiert werden, wird der unmittelbare und mittelbare Vertreter des Gesellschafters \u201aStadt Iserlohn\u2018 erm\u00e4chtigt, das Vertragsverh\u00e4ltnis mit Radio MK zu k\u00fcndigen. Die K\u00fcndigung soll noch vor dem 31. Dezember erfolgen, damit diese zur Vertragsbeendigung zum 31. Dezember 2027 f\u00fchrt. Ausl\u00f6ser f\u00fcr den Vorsto\u00df der finanziell stark gebeutelten Stadt Iserlohn und dem ebenso belasteten M\u00e4rkischen Kreis war die von der Gesellschafterversammlung mit Verlagsmehrheit beschlossene Finanzspritze in H\u00f6he von 300.000 Euro. Dies h\u00e4tte einen Darlehensabruf bei der Stadt sowie dem M\u00e4rkischen Kreis in H\u00f6he von jeweils 37.500 Euro bedeutet. \u201eDie abgerufenen Mittel wurden weder von der Stadt Iserlohn noch vom MK ausgezahlt\u201c, hatte die Verwaltung in ihrer Vorlage geschrieben.<\/p>\n<p><strong>Interpretationsbed\u00fcrftige Formulierung<\/strong><\/p>\n<p>\u201eAufgrund einer interpretationsbed\u00fcrftigen Formulierung im Gesellschaftsvertrag aus dem Jahr 1990 besteht wegen der Mehrheitsbeteiligung des M\u00e4rkischen Zeitungsverlages jederzeit das Risiko, einen mehrheitlich gefassten Beschluss \u00fcber ein Gesellschafterdarlehen bis zur H\u00f6he der dreifachen der Kommanditeinlage (einfacher Anteil rund 64.000 Euro, dreifacher Anteil rund 192.000 Euro) vorzunehmen. Der Gesellschaftsvertrag sieht keine \u00fcblichen Modalit\u00e4ten zum Darlehenszins und zur Tilgung (Zeitpunkt der R\u00fcckf\u00fchrung) vor. Au\u00dferdem sieht der Gesellschaftsvertrag keinen Minderheitenschutz f\u00fcr die unter 50 Prozent beteiligten Gesellschafter vor\u201c, hatte Iserlohns Stadtk\u00e4mmerer Michael Wojtek in dem Sitzungspapier formuliert.<\/p>\n<p><strong>Kreis debattiert noch<\/strong><\/p>\n<p>Die jetzt im Iserlohner Finanzausschuss verschobene Entscheidung steht dem zweiten kommunalen Gesellschafter der Radio Mark Betriebsgesellschaft mbH &amp; Co. KG, dem M\u00e4rkischen Kreis, noch bevor. Der zust\u00e4ndige Fachausschuss, der Kreisausschuss sowie der Kreistag wurden bisher von der Verwaltung mit dem Thema noch nicht befasst. Eine Entscheidung im Kreistag ist f\u00fcr dessen Sitzung Anfang Dezember vorgesehen, sollte sich bis dahin nicht eine Vergleichsl\u00f6sung angeboten haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Finanzausschuss will Ergebnis der Vergleichsverhandlung abwarten Von Hendrik Klein Die  [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":28618,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-28617","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-politik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28617","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28617"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28617\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28619,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28617\/revisions\/28619"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28618"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28617"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28617"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mk-journal.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28617"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}