
Eine der Kontrollstellen in Halver. Die Polizeibeamten suchten diesmal vor allem nach Fahrzeuginsassen, die nicht oder unzureichend angeschnallt waren. Foto: Polizei MK
Sieben Autofahrer nicht angeschnallt – 23 zu schnell
(ots). Im Rahmen der europaweiten Aktion Roadpol „Seatbelt“ hat die Polizei jetzt intensiver Ausschau gehalten nach nicht oder falsch angeschnallten Fahrzeuginsassen. Polizeibeamte kontrollierten in Halver den Verkehr auf der Volmestraße in Brügge und auf der Remscheider Straße. Dabei konnten unter anderem sieben Gurtverstöße sowie dreizehn verbotene Nutzungen elektronischer Geräte am Steuer (vor allem Handy-Verstöße) festgestellt werden. Am Nachmittag führten die Beamten auf der B 229 im Bereich Schmalenbach Geschwindigkeitskontrollen durch. 23 Fahrzeugführer waren zu schnell. Ein Halveraner fuhr – nach Toleranzabzug – 50 km/h zu schnell. Auf ihn und einen weiteren Fahrzeugführer (41 km/h zu schnell) kommt ein einmonatiges Fahrverbot zu.
Geschwindigkeit eine Hauptunfallursache
Die Polizei bekämpft mit solchen gezielten Aktionen zwei wesentliche Einflussfaktoren bei Unfällen: Zu hohe Geschwindigkeit ist eine der Hauptursachen für schwere und schwerste Unfälle. Das Nichtanlegen von Sicherheitsgurten sowie die unzureichende Sicherung von Kindern in Kraftfahrzeugen stellen eine erhebliche Gefährdung für Leib und Leben dar. Fahrzeuginsassen erleiden bei Unfällen deutlich schlimmere Verletzungen. Die Polizei betont: Die Verantwortung für eine ordnungsgemäße Sicherung von Kindern obliegt ausschließlich dem Fahrer bzw. der Fahrerin. Verkehrsteilnehmer müssen sich auch in Zukunft insbesondere zu den Bring- und Abholzeiten rund um Kindergärten und Schulen im ganzen Kreisgebiet auf Kontrollen der Polizei einstellen.

