Gordon Dudas, SPD-Landtagsabgeordneter aus Lüdenscheid, erhielt bei der Wahlkreisdelegiertenkonferenz einer Mehrheit von 97,3 Prozuent der Stimmen erneut das Vertrauen der Delegierten aus Halver, Herscheid, Kierspe, Lüdenscheid, Meinerzhagen und Schalksmühle für eine weitere Amtszeit. Archivfoto: Hendrik Klein

97,3 Prozent für Gordon Dudas

Zuletzt geändert: 27. März 2026Von

Lüdenscheider SPD-Landtagsabgeordneter tritt 2027 wieder an

(EB). Auf der Wahlkreisdelegiertenkonferenz der SPD Märkischer Kreis im Landtagswahlkreis 123 haben die heimischen Sozialdemokraten am Mittwoch die politischen Schwerpunkte für die kommende Landtagswahl im Aapril 2027 diskutiert und die Weichen für die Zukunft gestellt. Dabei erhielt der amtierende SPD-Landtagsabgeordnete Gordan Dudas mit einer überwältigenden Mehrheit von 97,3 Prozent der Stimmen erneut das Vertrauen der Delegierten aus Halver, Herscheid, Kierspe, Lüdenscheid, Meinerzhagen und Schalksmühle für eine weitere Amtszeit.

Vertrauen zurückgewinnen

Im Mittelpunkt seiner Rede stand ein klarer Kurs: Vertrauen zurückgewinnen, Zusammenhalt stärken und konkrete Verbesserungen im Alltag der Menschen erreichen. Am Beispiel der Talbrücke Rahmede machte der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion deutlich, dass staatliches Handeln erfolgreich sein könne, wenn Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerschaft gemeinsam Verantwortung übernehmen. Dass die Brücke früher als geplant fertig gestellt worden sein, sei „ein starkes Symbol für Zuversicht, Fortschritt und gemeinsames Handeln“, so Dudas. Gleichzeitig machte er aber auch deutlich, dass die Belastungen der vergangenen Jahre – insbesondere für Anwohnerinnen und Anwohner, Pendler und Unternehmen – konsequent aufgearbeitet werden müssten.

Klare politische Prioritäten

Mit Blick auf die kommenden Jahre formulierte der SPD-Politiker klare politische Prioritäten. Dazu zählen eine funktionierende Infrastruktur, die Stärkung kommunaler Handlungsspielräume sowie eine nachhaltige finanzielle Ausstattung der Städte und Gemeinden. Angesichts angespannter Haushaltslagen forderte Dudas mehr Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen.

SPD vor großen Herausforderungen

Zugleich stellte er fest, dass die SPD vor großen Herausforderungen stehe angesichts des spürbaren Vertrauensverlustes. Gordan Dudas: „Viele Menschen sind verunsichert und haben Zweifel. Vertrauen gewinnen wir nicht durch Parolen, sondern durch verlässliches Handeln und klare Haltung“, so die zentrale Botschaft. Als Antwort präsentiere die NRWSPD sechs zentrale Handlungsfelder sozialdemokratischer Politik: ein gerechtes und familienfreundliches Leben, gute Arbeit und faire Löhne, gerechte Bildungschancen unabhängig von Herkunft, ein starker und verlässlicher Rechtsstaat, ein klares und respektvolles Zusammenleben sowie lebenswerte Städte und Gemeinden mit funktionierender Infrastruktur. „Wir wollen wieder stärker an der Seite der Menschen stehen“, so Dudas. „Wir müssen den Leuten besser zuhören, konkrete Lösungen entwickeln und Verantwortung übernehmen. Sozialdemokratie heißt, da zu sein, wenn es darauf ankommt.“

Regierungsbeteiligung als Ziel

Gemeinsam mit Spitzenkandidat Jochen Ott werde er entschlossen dafür kämpfen, als neue Landesregierung wieder die Verantwortung für Nordrhein-Westfalen übernehmen zu dürfen. „Unser Ziel ist es, die Probleme nicht nur zu verwalten, sondern die Zukunft dieses Landes aktiv zu gestalten“, so Gordan Dudas abschließend. „Die Menschen erwarten Lösungen, Respekt und Perspektiven. Unsere Antwort darauf heißt Zusammenhalt – nicht als Schlagwort, sondern als Haltung.“