
SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk traf sich mit Vertreterinnen und Vertretern des heimischen Handwerks. Foto: Büro Lugk
(EB). Im Rahmen der Handwerkstour durch den Märkischen Kreis hat die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Handwerkskammer Südwestfalen in Plettenberg zwei Handwerksbetriebe besucht – die Weyand & Co. GmbH sowie die Zimmerei Kahl GmbH. Gemeinsam suchten sie vor Ort das Gespräch mit den Verantwortlichen, um mehr über die aktuelle Situation, die Perspektiven und die Herausforderungen des Handwerks zu erfahren.
Verschiedene Teilnehmende
An der Tour nahmen neben Bettina Lugk auch Jochen Renfordt, Präsident der Handwerkskammer Südwestfalen, Hauptgeschäftsführer Hendrik Schmitt, Uta Neumeister, Leitung Standortpolitik, Rüdiger Schnüttgen, Referent Berufliche Bildung, sowie Thomas Sommer aus dem Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit teil. Bei Weyand & Co. standen Klaus Holzmann und Christiane Holzmann für den Austausch zur Verfügung, bei der Zimmerei Kahl Michaela und Dieter Kahl.
Fachkräfte-Sicherung zentrale Zukunftsfrage
Bei beiden Stationen wurde deutlich, dass die Sicherung von Fachkräften und Nachwuchs eine der zentralen Zukunftsfragen bleibt. Viele Betriebe investieren bereits stark in Ausbildung, Praktika und Kontakte zu Schulen, dennoch wird es zunehmend schwieriger, geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu gewinnen. Gleichzeitig belasten auch Bürokratie, hohe Kosten und wirtschaftliche Unsicherheiten die Entwicklungsmöglichkeiten der Unternehmen.
Erfahrungen der Betriebe ernst nehmen
Bettina Lugk unterstrich die Bedeutung des persönlichen Austauschs mit den Betrieben: „Gerade im Handwerk zeigt sich sehr konkret, welche politischen Rahmenbedingungen funktionieren und wo nachgesteuert werden muss. Deshalb sind diese Gespräche vor Ort für mich besonders wichtig.“ Das Handwerk sei ein unverzichtbarer Bestandteil der regionalen Wirtschaft und verdiene verlässliche Perspektiven. „Wer über Fachkräftesicherung, Investitionen und weniger Bürokratie spricht, muss die Erfahrungen der Betriebe ernst nehmen. Die Eindrücke aus Plettenberg nehme ich mit in die SPD-Fraktion nach Berlin.“
Lugk dankte den beteiligten Unternehmen sowie der Handwerkskammer Südwestfalen für die Einladung, die Organisation und die Möglichkeit, vielfältige Einblicke in das Handwerk vor Ort zu erhalten. Die Tour führte die Delegation an diesem Tag noch nach Altena und Neuenrade

