
In einem Putenmastbetrieb am Hennesee ist vermutlich die Geflügelpest ausgebrochen. 22.000 Putenhähne mussten getötet werden. Symbolfoto: Hendrik Klein
22.000 Putenhähne müssen getötet werden
Verdacht auf Geflügelpest
(PHK). Das Kreisveterinäramt des Hochsauerlandkreises teilt mit, dass in einem Putenmastbetrieb am Hennesee höchstwahrscheinlich die Geflügelpest ausgebrochen ist. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Westfalen (CVUA-Westfalen) hat in amtlich entnommenen Proben den Verdacht des Ausbruchs mit dem Aviären Influenzavirus A nachgewiesen. Rund 22.000 Putenhähne aus insgesamt vier Ställen müssen wegen der hohen Ansteckungsgefahr getötet werden. Die Tierseuchenvorsorgegesellschaft hat am Sonntagmorgen, 8. Februar, bereits damit begonnen.
Sperrzonen nach Bestätigung
Entsprechendes Probenmaterial wurde direkt an das nationale Referenzlabor des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) geschickt. Sobald die Bestätigung des FLI vorliegt, müssen Sperrzonen eingerichtet werden, in denen besondere Schutzmaßnahmen gelten. Dazu gehören je nach Zone eine absolute Stallpflicht, das Verbot des Verbringens von Geflügel, Eiern und Fleisch, eine strenge Desinfektion und Meldepflichten für verendetes Geflügel. Mit einem Ergebnis des FLI wird in wenigen Tagen gerechnet.
Geflügel im Stall halten
Das Kreisveterinäramt empfiehlt allen Geflügelhaltern insbesondere im Bereich der Stadt Meschede und der Gemeinde Eslohe, ihr Geflügel zum Schutz vor Infektionen eigenverantwortlich vorsorglich aufzustallen.

