Das Winterwetter der vergangenen Wochen hat bundesweit zu einem überdurchschnittlichen Verbrauch an Streusalz geführt. Lieferengpässe betreffen nun auch den Kreis Soest. Foto: Judith Wedderwille/ Kreis Soest

Lieferengpässe beim Streusalz

Zuletzt geändert: 13. Februar 2026Von

Verkehrsteilnehmer müssen mit Einschränkungen im Winterdienst rechnen

(kso). Das Winterwetter der vergangenen Wochen hat bundesweit zu einem überdurchschnittlichen Verbrauch an Streusalz geführt. Das führt dazu, dass der Kreis Soest, wie zahlreiche andere Kommunen auch, mit Lieferengpässen beim Streusalz durch die Deutsche-Straßen-Dienst GmbH umgehen muss.

Restbestand 500 Tonnen

Zurzeit lagern in den vier kreiseigenen Silos, die zu Winterbeginn mit rund 1.440 Tonnen Salz gefüllt waren und zwischenzeitlich fortwährend aufgefüllt wurden, nur noch knapp 500 Tonnen. Doch zum Wochenende ist wieder Glätte angesagt. Da seit längerer Zeit bestellte Nachschub-Lieferungen bisher nicht beim Baubetriebshof eingetroffen sind, kann das Streusalz in den kommenden Tagen knapp werden. Zuständig ist der Baubetriebshof des Kreises für die Unterhaltung der und damit auch den Winterdienst an den Kreisstraßen.

500 Kilometer Kreisstraßennetz

Die Streufahrzeuge werden daher in diesen Tagen gezwungen, mit reduzierter Streusalzmenge auf dem rund 500 Kilometer langen Kreisstraßennetz zu arbeiten. Gegebenenfalls wird auch priorisiert. Das bedeutet, dass Streusalz schwerpunktmäßig auf Strecken mit hohen Verkehrsmengen beziehungsweise Abschnitten mit Steigungen und Gefällestrecken zum Einsatz kommen könnte. Der Kreis Soest bittet daher um Verständnis für mögliche Einschränkungen im Winterdienst und um angepasste Fahrweise.