
Nach drei Jahren harter Arbeit erhielten die 24 Absolventen der Innung für Klempnerei, Sanitär- und Heizungstechnik Iserlohn ihre Gesellenbriefe. Foto: Kreishandwerkerschaft
Vom Azubi zum Gesellen
Freisprechung der Sanitär-Innung Iserlohn
(EB). Sie können stolz sein auf das Erreichte: Mit einer Freisprechungsfeier in stilvollem Ambiente im Restaurant Seilers im Schleddenhof verabschiedete die Innung für Klempnerei, Sanitär- und Heizungstechnik Iserlohn die Nachwuchsfachkräfte aus der Ausbildung und erhob sie feierlich in den Gesellenstand. Zahlreiche Gäste aus dem Prüfungsausschuss, Innungsvorstand und Ausbildungsbetrieben sowie Familie und Freunde waren gekommen, um diesen wichtigen Meilenstein gemeinsam mit den Absolventen zu feiern.
Über den Tellerrand schauen
Der stellvertretende Obermeister, Bernd Steinau, begrüßte die Anwesenden und stellte in seiner Laudatio die Bedeutung praktischer Berufserfahrung in den Mittelpunkt. Er erinnerte daran, dass es früher für viele Junggesellen selbstverständlich war, nach Abschluss der Ausbildung „auf die Walz“ zu gehen. Diese Zeit diente dazu, im In- und Ausland neue Techniken kennenzulernen, Erfahrungen zu sammeln und den eigenen Horizont zu erweitern. Auch wenn sich die Rahmenbedingungen heute verändert hätten, bleibe der Grundgedanke aktueller denn je: „Berufserfahrung ist durch nichts zu ersetzen. Wer bereit ist, Neues zu lernen und über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, legt den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft“, so Steinau.
Lernen nicht abgeschlossen
Innungsgeschäftsführer Jens Rodermund knüpfte in seiner Rede daran an. Er ging auf den historischen Ursprung der Begriffe „Freisprechung“ und „Walz“ ein und verdeutlichte deren Bedeutung im traditionellen Handwerk. Gleichzeitig betonte er, dass das Lernen mit dem Bestehen der Gesellenprüfung keineswegs abgeschlossen sei, da sich der Sanitärbereich aufgrund technischer Innovationen stetig weiterentwickle. Im Anschluss überreichten Lehrlingswart Markus Wegmann und Bernd Steinau die Gesellenbriefe und Zeugnisse an die stolzen Absolventen.
Finn Marten Hemeier Jahrgangsbester
Für einen heiteren und zugleich wertschätzenden Abschluss sorgte Frank Röder, Ausbilder des Berufsbildungszentrums der Kreishandwerkerschaft MK, in dem die jungen Erwachsenen ihre überbetriebliche Unterweisung absolvierten: Mit einigen Anekdoten aus der gemeinsamen Ausbildungszeit ließ er die vergangenen Jahre Revue passieren und sorgte für viele schmunzelnde Gesichter im Raum. Zudem ehrte er den Jahrgangsbesten, Finn Marten Hemeier (Betrieb Burkhard Eck, Iserlohn) für seine Leistung. Dieser durfte sich nicht nur über ein Präsent der Innung freuen, sondern erhielt darüber hinaus eine Einladung des Fachverbandes zu einem Besuch der Firma Viega in Attendorn. Dort bekommt er die Gelegenheit, wertvolle Einblicke in die betriebliche Praxis und moderne Arbeitsabläufe zu gewinnen.
Ihre Ausbildung abgeschlossen haben:
Bashir Erdem und Abd Rahman Rayan (Wieschendahl Sanitär, Installations- und Heizungstechnik e.K., Iserlohn), Anil Can Ersöz (Dahlhaus Heizungstechnik GmbH, Hemer), Daniel Gatsembiler (bbz der Kreishandwerkerschaft MK, Iserlohn), Finn Marten Hemeier und Oskar Michel Möller (Burkhard Eck, Iserlohn), Dennis Hense (Philipp Platte, Balve), Dimitri Kosenko (Berezin Haustechnik GmbH, Iserlohn), Pascal Küster (Thomas Breuker Installateur- und Heizungsbaumeister, Iserlohn), Aref Miro (Beielstein GmbH, Iserlohn), Felix Neumann und Leon Oltersdorf (Jürgen Steinau Sanitär Heizung Handwerk mit Energie, Iserlohn), Marvin Luca Quaschnik (BZH Märkischer Kreis GmbH, Iserlohn), Fynn Rödiger und Justin Schippling (Wulf & Heering G,bH, Menden), Lukas Rothe (Reiner Schäfer Heizung Sanitär, Balve), Muhab Sheikh Amin (Max Pfänder GmbH, Iserlohn), Jastaran Singh (Klose Haustechnik GmbH, Hemer), Justin Stephenson (Kübler GmbH Sanitär- u. Heizungstechnik, Iserlohn), Marcellus Tiffe (Volker Listringhaus GmbH, Neuenrade), Seyhan Ata Yildirim (Hesse Ecotherm e.K., Menden) und Talha Yildirim (Bernard Haustechnik GmbH & Co. KG, Iserlohn).

