Zur Landrätekonferenz empfing Landrat Heinrich Frieling als Gastgeber (5. v. l.) den LWL-Direktor Dr. Georg Lunemann (l.), den Hauptgeschäftsführer des Landkreistages NRW, Dr. Martin Klein (4. v. l.) und seine Amtskollegen (v. l.) Jan-Christoph Schaberick (Ennepe-Ruhr-Kreis), Ralf Schwarzkopf (Märkischer Kreis), Theo Melcher (Kreis Olpe), Andreas Müller (Kreis Siegen-Wittgenstein) und Thomas Grosche (Hochsauerlandkreis).Foto: Christin Thiemann/Kreis Soest

Landrätekonferenz: LWL informiert über seine Arbeit

Zuletzt geändert: 13. Juni 2026Von

(pen) Die turnusmäßige Konferenz der Landräte aus dem Regierungsbezirk Arnsberg in Werl stand diesmal maßgeblich im Zeichen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL). Erstmals in der Landrätekonferenz zu Gast war LWL-Direktor Dr. Georg Lunemann. Der Gast nutzte die Gelegenheit, um zum einen die Leistungen, die der LWL in der gesamten Region Südwestfalen erbringt, vorzustellen. Zum anderen thematisierte er die Herausforderungen, die vor dem mit über 21.000 Beschäftigten drittgrößten kommunalen Arbeitgeber in NRW liegen

Steigende Sozialausgaben belasten

Deutlich wurde: Nicht nur die Kreise, sondern auch den LWL belasten die steigenden Sozialausgaben außerordentlich stark. Beim Landschaftsverband machen diese Ausgaben 90 Prozent des Gesamthaushalts aus. Allein die Eingliederungshilfe für Kinder und Erwachsene schlägt mit rund 3,7 Milliarden Euro zu Buche (75,5 Prozent des LWL-Etats). „Auch in dieser Runde wurde eins wieder mehr als deutlich: Allein eine strukturelle Reform der Kommunalfinanzen kann die schwierige finanzielle Situation der Betroffenen nachhaltig verbessern“, so Landrat Jan-Christoph Schaberick.