Michael Scheffler und Eva Kitz laden zum Gespräch über die kommunalen Finanzen ein. Archivfoto: Hendrik Klein

Warum ist nie Geld da?

Zuletzt geändert: 8. Juli 2026Von

SPD Iserlohn lädt zum Gespräch über kommunale Finanzen ein

(EB). Warum fehlt den Städten und Gemeinden Geld, obwohl die Aufgaben immer mehr werden? Was bedeutet die angespannte Haushaltslage konkret für Iserlohn? Und was kann Kommunalpolitik vor Ort überhaupt noch entscheiden, wenn Pflichtaufgaben, Kreisumlage und steigende Kosten immer größere Teile des Haushalts binden? Über diese Fragen spricht die SPD Iserlohn am Freitag, 10. Juli, um 19:30 Uhr im Kolpinghaus Letmathe.

Marc Herter als Gast

Als Gast wird Marc Herter, Oberbürgermeister der Stadt Hamm und stellvertretender Vorsitzender des Städtetages NRW, erwartet. Gemeinsam mit Michael Scheffler, Vorsitzender der SPD Iserlohn und 2. stellvertretender Bürgermeister der Stadt Iserlohn, sowie Eva Kitz, Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion und des Finanzausschusses, geht es darum, was die Finanzkrise der Kommunen konkret für Iserlohn bedeutet. „Wenn über kommunale Finanzen gesprochen wird, geht es nicht nur um Tabellen und Haushaltsstellen. Es geht um Schulen, Straßen, Vereine, Kultur, soziale Angebote und lebenswerte Stadtteile“, erklärt Michael Scheffler.

Über Prioritäten reden

Die SPD Iserlohn will mit der Veranstaltung bewusst keinen Fachabend nur für Haushaltsexpertinnen und Haushaltsexperten anbieten. Der Abend soll verständlich machen, warum viele Städte kaum noch Spielräume haben, obwohl Gebühren, Beiträge und Steuern vielerorts steigen. „Iserlohn muss über Prioritäten reden. Aber keine Stadt kann sich allein aus einer strukturellen kommunalen Finanzkrise heraussparen“, so Eva Kitz. „Wer starke Kitas, gute Schulen, funktionierende Infrastruktur, Vereine, Kultur und soziale Angebote will, muss auch darüber reden, wie Städte fair finanziert werden.“ Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.