
Bei dere Aktion Roadpol Speed erwischte die Polöizei 1.171 Fahrzeugführer, die zu schnell waren. Archivfoto: Hendrik Klein
Polizei erwischt 1.171 Raser
(ots). Zu hohe Geschwindigkeit bleibt eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle mit schwersten Folgen. Deshalb hat sich die Polizei im Märkischen Kreis erneut an der Aktion Roadpol Speed beteiligt. Insgesamt wurden 1.171 Fahrerinnen oder Fahrer erwischt, die zu schnell fuhren. Neben den Messungen der Radarwagen waren Polizeibeamtinnen und -beamte mit dem Laser-Messgerät unterwegs und stoppten zu eilige Fahrzeugführer unmittelbar nach dem Verstoß.
208 Unfälle wegen zu hoher Geschwindigkeit
Ein Blick in die Unfallstatistik des vergangenen Jahres belegt die Notwendigkeit solcher Kontrollen: Bei Unfällen mit Getöteten oder Verletzten bzw. schwerwiegenden Sachschäden identifizierte die Polizei in 208 Fällen die Hauptursache bei der gefahrenen Geschwindigkeit. Betrachtet man nur die Unfälle mit Schwerverletzten oder Getöteten, so liegt die Geschwindigkeit mit 49 Unfällen deutlich vorn in der Liste der Ursachen. Unabhängig von der Kontrollwoche setzt die Polizei ihre kontinuierlichen Kontrollen fort.

