
Auf der A46 kam Sonntagmorgen ein Fahrzeug von der Fahrbahn ab und landere im Graben. Foto: Feuerwehr Iserlohn
Unruhiger Sonntagmorgen für die Feuerwehr Iserlohn
(ots). Am Sonntagmorgen zwischen 5:30 und 9:00 Uhr zog eine Gewitterzelle über das Iserlohner Stadtgebiet hinweg und verursachte mehrere wetterbedingte Einsätze für die Feuerwehr. Gegen 7:12 Uhr meldete ein Anwohner am „Eulenweg“ einen brennenden Baum nach einem Blitzeinschlag. Alarmiert wurde die Berufsfeuerwehr mit Einsatzleitwagen, Löschfahrzeug, Tanklöschfahrzeug sowie beiden Mehrzweckfahrzeugen. Bereits von der Straße „Eulenweg“ konnte eine deutliche Rauchentwicklung wahrgenommen werden. Beim weiteren Erkunden stellte sich heraus, dass der Baum bis auf eine Höhe von drei Metern brannte. Von den Einsatzkräften wurde das Feuer gelöscht. Nachdem das Feuer bekämpft war, wurde der Baum noch mittels Kettensäge gefällt, um eventuelle Glutnester im Inneren des Baumes ablöschen zu können.
Unfall auf der Autobahn
Zeitgleich gegen 7:17 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Autobahn 46 in Fahrtrichtung Hagen. Dort war ein PKW auf Höhe des Parkplatzes Heimberg von der Fahrbahn ab- und im Graben zum Stehen gekommen. Durch die alarmierten Löschgruppen Obergrüne, Untergrüne und Bremke wurde die Unfallstelle abgesichert, durch die Rettungswagen Besetzung wurden die Insassen untersucht und zur weiteren Untersuchungen in ein Iserlohner Krankenhaus transportiert. Nachdem der Unfallwagen durch ein Abschleppunternehmen geborgen wurde, reinigte die Feuerwehr noch die Fahrbahn.
Wasserschaden
Die Löschgruppe Stadtmitte wurde um 7:29 Uhr zu einem Wasserschaden in der „Galmeistraße“ gerufen. Dort sollte Wasser in ein Gebäude laufen, da es sich in dem Fall aber nicht um einen Einsatz für die Feuerwehr handelte, konnten die Einsatzkräfte nach kurzer Zeit wieder abrücken.
Fehlalarm
Um 8:00 Uhr kam es zu einer weiteren Alarmierung der Berufsfeuerwehr und der Löschgruppe Stadtmitte. Es wurde ein Feuer in einer Wohnung an der „Westfalenstraße“ gemeldet. Vor Ort stelle sich schnell heraus das es sich um ein Fehlalarm handelt und somit konnten alle Kräfte wieder einrücken.
Insgesamt befanden sich rund am Sonntagmorgen 40 Kräfte im Einsatz.

