Heinrich Böckelühr (zweiter von links) bei der Übergabe des Änderungsbescheids mit Michael Funnemann, Bürgermeister Guido Thal, Claudia Logarajah sowie Stefan Kemper (von links). Foto: Daniela Klüting/Stadt Altena

Regierungspräsident übergibt Änderungsbescheid an die Stadt Altena

Zuletzt geändert: 14. November 2025Von

(EB). Die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 hat die Stadt Altena hart getroffen und Schäden an Straßen, Brücken und Gebäuden verursacht. Um die Gemeinde im Märkischen Kreis beim Wiederaufbau zu unterstützen, hat die Bezirksregierung Arnsberg nun weitere Mittel in Höhe von 4,8 Millionen Euro bewilligt. Regierungspräsident Heinrich Böckelühr übergab jetzt den Änderungsbescheid an Bürgermeister Guido Thal.

Wiederaufbau Gemeinschaftsaufgabe

„Ich freue mich, dass die Unterstützung dort ankommt, wo sie wirklich gebraucht wird – bei den betroffenen Menschen in der Region“, betonte der Regierungspräsident bei seinem Besuch. Bürgermeister Guido Thal ergänzte: „Der Wiederaufbau unserer Stadt ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die nur dank der tatkräftigen Unterstützung von Bund, Land und vielen engagierten Menschen vor Ort möglich ist. Der heutige Änderungsbescheid gibt uns die notwendige Planungssicherheit, um wichtige Projekte nun gezielt voranzubringen.“

Hochwasserschutzkonzepte

Der Änderungsbescheid deckt sowohl zusätzliche Kosten bestehender Projekte als auch neue Maßnahmen ab. So existiert ein erhöhter Förderbedarf beispielsweise bei der umfassenden Kanalreinigung im gesamten Stadtgebiet. Zu den neubeantragten Maßnahmen zählt unter anderem die Erstellung integraler Hochwasserschutzkonzepte für das Einzugsgebiet der Rahmede sowie des Linscheider beziehungsweise Hegenschieder Bachs, um besonders geschädigte Siedlungsbereiche künftig gezielt zu schützen.