Ein LKW Fahrer wird an den Straßenrand gewunken. Foto: Polizei

Mängel an jedem dritten LKW

Zuletzt geändert: 25. November 2025Von

Jedere zehnte Laster durfte nicht weiterfahren

(ots). Im Rahmen der europaweiten Roadpol-Kontrollwoche „Truck and Bus“ hatten Polizeibeamtinnen und -beamte ein besonderes Augenmerk auf LKW- und Busfahrer. An mehreren Aktionstagen kontrollierten sie insgesamt 212 LKW und 22 Busse. So beispielsweise auf der B236 in Werdohl. Am Ende der Woche standen zahlreiche Verstöße in den Büchern. Bei jedem dritten LKW (72) wurden Verstöße festgestellt. Jeder zehnte durfte nicht weiterfahren.

Unter den Verstößen befanden sich teilweise kleinere Vergehen, wie fehlende Dokumente, aber auch mit höheren Bußgeldern versehene Delikte:

24 LKW-Fahrer hatte ihre Ladung nicht oder nicht ordnungsgemäß gesichert. 26 LKW (1 Bus) wiesen technische Mängel auf. 22 LKW durften deshalb nicht weiterfahren. 6 LKW-Fahrer (3 Busfahrer) verstießen gegen Sozialvorschriften (Lenk- und Ruhezeiten). Ein Brummifahrer war mutmaßlich unter Drogeneinfluss unterwegs und musste zur Blutprobe.

Im Märkischen Kreis herrscht reger Transit- und Güterverkehr. Die Kontrolle von LKW-Fahrenden ist daher einer von vielen Themenschwerpunkten der märkischen Polizei und bleibt – auch außerhalb solcher Aktionswochen – weiter von Bedeutung.