Beim Kellerduell Roosters gegen Eislöwen ging es heiß her. Foto: Hendrik Klein

Dramatik pur am Seilersee

Zuletzt geändert: 13. Dezember 2025Von

Iserlohn Roosters – Dresdner Eislöwen 5:4 (0:3, 1:0, 4:1)

Von Hendrik Klein

Dieses Spiel der Iserlohn Roosters werden die Fans der Sauerländer lange nicht vergessen. Das Team vom Seilersee gewann das Kellerduell gegen die Dresdner Eislöwen nach großem Kampf mit 5:4 und baute damit den Vorsprung in der Tabelle auf die Sachsen auf zehn Punkte aus. Die Roosters hatten bereits die beiden vorangegangenen Begegnungen gegen den Aufsteiger erfolgreich gestaltet – sie gewannen das erste Heimspiel gegen die Eislöwen mit 4:3 und schafften beim 6:1-Auswärtserfolg einen Kantersieg.

Dresden startet besser

Zu Beginn der Begegnung rieben sich die 4.830 Zuschauer, sofern sie es mit den Hausherren hielten, in der Eissporthalle am Seilersee verwundert die Augen. Das lag nicht am Neuzugang Maximilian Eisenmenger, der von Trainer Stefan Nyman direkt ins Line-Up neben Daniel Fischbuch und Eric Cornel gestellt worden war, sondern am beherzten Auftritt der Eislöwen. Die nutzten gleich ihre erste Überzahl in der 6. Spielminute durch Trevor Parkes zur 1:0-Führung. Die bauten Emil Johansson und Austin Ortega in der 13. Spielminute mit ihrem Doppelschlag innerhalb von 58 Sekunden auf 3:0 aus. So ging es in die erste Pause.

Tyler Boland nutzt erste Überzahl

Im zweiten Spielabschnitt waren die Hausherren sichtlich auf Resultatsverbesserung aus. Es dauerte aber bis zur 30. Spielminute, ehe Tyler Boland eine Überzahl zum 1:3 nutzen konnte. In der Folge bestand gleich mehrfach die Chance mit einem Spieler mehr auf dem Eis zum Anschlusstreffer. Vier Minuten, davon sogar einige Sekunden bei 5 gegen 3, waren die Roosters am Stück in Überzahl. Ein Treffer wollte aber nicht fallen. So blieb es bis zum zweiten Pausentee.

Vier Tore in vier Minuten

Was dann im letzten Spielabschnitt geschah, war an Dramatik kaum zu überbieten. Zuerst gelang Tyler Boland mit seinem zweiten Treffer in der 48. Spielminute der 2:3-Anschlusstreffer. Dann erlebten die Zuschauer vier Tore in nur vier Minuten. Zuerst traf Hendrik Törnqvist in der 54. Spielminute zum vielumjubelten Ausgleich für die Gastgeber. Die Antwort der Dresdner ließ nur eine Minute auf sich warten, Austin Ortega schloss einen Konter zum 4:3 für die Sachsen ab. Daniel Fischbuch konnte in der 57. Minute zum 4:4 erneut ausgleichen und Christian Thomas war es in der 58. Minute vorbehalten, mit seinem Treffer zum 5:4 den Schlusspunkt zu setzen. Der Rest war nur noch grenzenloser Jubel bei den Roosters-Fans.