Feuerwehr IserlohnPressestelleMarvin Asbeck

Die Feuerwehr wurde zu einem Wohnungsbrand in der Pütterstraße gerufen: Foto: Marvin Asbeck/Feuerwehr Iserlohn

E-Roller brennt nachts in Wohnung

Zuletzt geändert: 14. Dezember 2025Von

Hilflose Person aus Wohnung befreit

(ots). Umgehend wurden der Löschzug der Berufsfeuerwehr Iserlohn sowie die Löschgruppe Stadtmitte wurden am Donnerstag um 4:30 Uhr zu einem Wohnungsbrand in der Iserlohner Pütterstraße gerufen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die gemeldete Lage: In einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses war es zu einem Brand gekommen. Da sich der Bewohner zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht in der Wohnung befand, bestand keine Gefahr für Menschenleben.

Atemnot bei einer Person

Zwei Trupps drangen unter schwerem Atemschutz in die Wohnung ein, um die Brandbekämpfung einzuleiten. Zudem kontrollierte ein weiterer Trupp die angrenzenden Wohnungen auf eine mögliche Rauchausbreitung. Eine Person aus der Wohnung im ersten Obergeschoss klagte über Atemnot und wurde durch den Rettungsdienst untersucht. Sie konnte anschließend vor Ort verbleiben. Der brennende E-Roller wurde durch die Feuerwehr ins Freie gebracht und dort vollständig abgelöscht. Anschließend wurde die Wohnung mithilfe eines Hochleistungslüfters gelüftet und zur Brandursachenermittlung an die Polizei übergeben.

Hilflose Frau in Oestrich

Während der Einsatz noch lief, wurde eine hilflose Person in einer Wohnung an der Straße „An der Stennert“ gemeldet. Hierzu wurde die Löschgruppe Oestrich alarmiert. Zeitgleich wurde an der Einsatzstelle an der Pütterstraße die Löschgruppe Stadtmitte aus dem Einsatz entlassen. Da diese Einheit nun wieder einsatzbereit war, wurde sie direkt zur Einsatzstelle „An der Stennert“ weiteralarmiert.

30 Kräfte im Einsatz

Vor Ort wurde die Wohnungstür gewaltsam geöffnet, sodass der Rettungsdienst die hilflose Frau versorgen konnte. Die Patientin wurde anschließend in ein Iserlohner Krankenhaus transportiert. Die alarmierte Löschgruppe Oestrich musste nicht mehr ausrücken und konnte den Einsatz abbrechen. Gegen 6 Uhr konnten alle Einheiten wieder zu ihren Standorten einrücken. Insgesamt befanden sich rund 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.