Sie präsentierten auf den Stufen der Aloysius-Kirche stolz den Spendenbetrag von 3.500 Euro, der dem Ambulanten Kinderhospizdienst „Kleine Raupe“ der Johanniter zugutekommt: Erich Bönisch, Polizeidirektorin Nicole Pletha, Bettina Wichmann, Polizei-Pressesprecher Marcel Dilling, Markus Müller und St. Aloysius-Kantor Tobias Leschke. Foto: Hendrik Klein

3.500 Euro für die „Kleine Raupe“

Zuletzt geändert: 15. Dezember 2025Von

Landespolizeiorchesters spielt für den Kinderhospizdienst der Johanniter

Von Hendrik Klein

Sie strahlten am Montag-Vormittag mit der Sonne um die Wette. Erich Bönisch vom Polizeisportverein Iserlohn, Polizeidirektorin Nicole Pletha, Leiterin der Direktion Gefahrenabwehr, Bettina Wichmann vom Ambulanten Kinderhospizdienst „Kleine Raupe“ der Johanniter, Polizei-Pressesprecher Marcel Dilling, Markus Müller, Geschäftsführer des Polizeisportvereins und St. Aloysius-Kantor Tobias Leschke präsentierten stolz das Ergebnis des Benefizkonzerts des Landespolizeiorchesters NRW. 3.500 Euro stand als Betrag auf dem laminierten Symbolscheck. „Beim Konzert konnten wir 400 Zuhörer begrüßen. Der Eintritt war bekanntlich frei. Die Besucher spendeten 3.370 Euro. Den Betrag hat der Polizeisportverein auf 3.500 Euro aufgestockt“, erklärte Polizeisprecher Marcel Dilling.

Junger Chor “5nach5“ dabei

Der katholische Pastoralverbund hatte die 700 Plätze fassenden Aloysius-Kirche zur Verfügung gestellt. Der Platz war auch nötig, denn allein das Landespolizeiorchester war mit 45 Musikern nach Iserlohn angereist. Auch die jungen Sängerinnen und Sänger vom jungen Chor „5nach5“ der evangelischen Kinder- und Jugendkantorei, die das Berufsorchester unter der Leitung von Scott Lawton unterstützten, brauchten Platz.

Ferienfreizeit im Herbst 2026

Das Konzert der Polizei-Musiker hatte nicht nur bei Bettina Wichmann von den Johannitern nachhaltigen Eindruck hinterlassen. „Es war ganz toll“, war sie bei der Spenden-Übergabe noch immer nachhaltig davon angetan, was sie zwei Tage zuvor zu hören bekommen hatte. Toll ist auch der Betrag von 3.500 Euro für die Arbeit des Ambulanten Kinderhospizdienstes „Kleine Raupe“. Die Johanniter betreuen aktuell 15 Familien und deren schwerkranke Kinder. „Ein Teil des Geldes wird für Weihnachtsgeschenke verwendet. Mit dem größten Teil erfüllen wir uns einen großen Wunsch, nämlich eine Ferienfreizeit mit den Jungen und Mädchen in den Herbstferien nächstes Jahr.“