Märkischer Kreis, Krisenstabsleiter-2

Das Bild zeigt (von links): Landrat Ralf Schwarzkopf, Horst Peter Hohage, Leslie Kamphuis, Clarissa Zuber-Stich, Michael Kling, Referent Hanns Roesberg, Uwe Krischer, Kai Elsweier und Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper. Foto: Eileen Bräuniger / Märkischer Kreis

Institut für Gefahrenabwehr schult Krisenstabsleiter

Zuletzt geändert: 27. Februar 2026Von

(pmk). Wichtige Entscheidungen treffen, wenn Informationen unvollständig sind, die Zeit drängt und die Lage sich ständig verändert: Darauf kommt es im Krisenfall an. Um auf Großschadensereignisse optimal vorbereitet zu sein, sind die Krisenstabsleiter des Märkischen Kreises jetzt intensiv vom Institut für Gefahrenabwehr (IfG) geschult worden. Referent war Geschäftsführer Hanns Roesberg. Im Fokus der Fortbildung standen die rechtlichen Grundlagen, klare Führungsstrukturen und die Rolle der Krisenstäbe und deren Mitglieder im Krisen- oder Katastrophenfall. Ziel war es, alle Beteiligten auf einen gemeinsamen Wissensstand zu bringen – von erfahrenen bis hin zu den neuen Krisenstabsleitern.

Rechtlicher Rahmen zentrale Rolle

Gerade der rechtliche Rahmen spielte eine zentrale Rolle. Wer darf was entscheiden? Wo liegen Zuständigkeiten? Und wie arbeiten Verwaltung, Einsatzkräfte und weitere Akteure im Ernstfall Hand in Hand miteinander? Die Fortbildung machte deutlich, dass rechtssichere Entscheidungen und klare Abläufe die Grundlage für schnelles und wirksames Handeln sind. Mit dabei waren auch die zwei neuen Krisenstabsleiter Leslie Kamphuis und Manfred Fischer sowie Landrat Ralf Schwarzkopf, der seit dem 1. November an der Spitze der Kreisverwaltung steht. Die gemeinsame Schulung ermöglicht, dass alle – unabhängig von ihrer bisherigen Erfahrung – mit denselben Grundlagen, Begriffen und Entscheidungswegen arbeiten. Das stärkt die Zusammenarbeit und vermeidet Reibungsverluste, wenn es darauf ankommt.

Vorbereitung statt Improvisation

Für den Märkischen Kreis nahmen zudem Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper sowie die Fachbereichsleiter und Krisenstabsleiter Kai Elsweier und Horst Peter Hohage teil. Darüber hinaus waren Kreisbrandmeister Michael Kling, Regiebetriebsleiter Uwe Krischer und Clarissa Zuber-Stich aus dem Fachdienst Brand- und Bevölkerungsschutz vor Ort. Der Märkische Kreis setzt mit dieser Fortbildung bewusst auf Vorbereitung statt Improvisation. Egal, ob Unwetter, Stromausfall oder andere außergewöhnliche Ereignisse: „Ein gut abgestimmter Krisenstab ist entscheidend, um die Bevölkerung schnell, verlässlich und koordiniert zu schützen. Im Ernstfall müssen alle Beteiligten wissen, was zu tun ist“, sagt Kreisbrandmeister Michael Kling.