Paul Ziemiak. Foto: Steffen Böttcher

Bund fördert Denkmal in Nachrodt-Wiblingwerde

Zuletzt geändert: 4. März 2026Von

(EB). Es sind großartige Nachrichten für die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde: Der Förderantrag zur Sanierung des historischen Ehrenmals wurde bewilligt. Der heimische Bundestagsabgeordnete Paul Ziemiak, der sich in Berlin für die Förderung stark gemacht hatte, teilte dies jetzt Bürgermeisterin Birgit Tupat mit. „Der Bund fördert die Sanierung des Ehrenmals in Nachrodt-Wiblingwerde im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms XIV. Es freut mich sehr, dass der Antrag der Gemeinde positiv beschieden wurde“, erklärte Ziemiak.

Zentrales Element des Ortsbildes

„Das historische Ehrenmal ist ein zentrales Element des Ortsbildes und erinnert an die Gefallenen beider Weltkriege. Es ist ein bedeutendes Symbol für die Erinnerungskultur in der Region und für die Werte von Frieden und Verantwortung. Die Bewahrung dieses Denkmals hat daher eine immense Bedeutung für die Gemeinde und die gesamte Region“, so Ziemiak weiter.

18.032,66 Euro werden überwiesen

„Mit der Zusage von 18.032,66 Euro Fördermitteln erhält die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde nun eine wichtige finanzielle Unterstützung, um das Ehrenmal fachgerecht zu restaurieren und es für die kommenden Generationen zu bewahren“, betont Ziemiak. „Das Denkmal leidet mittlerweile unter erheblichen Schäden, die sowohl durch Witterungseinflüsse als auch durch altersbedingte Materialermüdung entstanden sind. Ohne eine dringende Sanierung wäre der Erhalt dieses kulturellen Erbes gefährdet.“

Denkmalschuztz-Sonderprogramm

Die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde hat in den letzten Jahren bereits zahlreiche Maßnahmen zur Pflege und Bewahrung ihres kulturellen Erbes ergriffen, doch die Kosten für die Sanierung des Ehrenmals übersteigen die finanziellen Möglichkeiten der Kommune. „Die Förderung im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms XIV des Bundes stellt daher eine unverzichtbare Unterstützung dar“, so Ziemiak.

Treffpunkt für Veranstaltungen

Das Ehrenmal ist nicht nur ein Ort des Gedenkens, sondern auch ein Treffpunkt für jährliche Veranstaltungen, bei denen an Frieden, Verantwortung und demokratische Werte erinnert wird. Die Instandsetzung des Denkmals trägt zur lebendigen Erinnerungskultur und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region.

Mahnmal der Geschichte

„Es freut mich sehr, dass wir mit dieser Förderung einen bedeutenden Beitrag zum Erhalt dieses wichtigen Kulturdenkmals leisten können. Es ist von entscheidender Bedeutung, dieses Mahnmal der Geschichte zu bewahren und es weiterhin als Ort des würdigen Gedenkens zu nutzen“, so Ziemiak abschließend.