Tauschten sich im Gespräch aus: (von links) der ehemalige Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft MK, Dirk H. Jedan, Mendens neue Bürgermeisterin Manuela Schmidt und der neue Hauptgeschäftsführer Markus Märtens. Foto: Kreishandwerkerschaft

Auftakt für eine enge Zusammenarbeit

Zuletzt geändert: 6. März 2026Von

Kreishandwerkerschaft mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Gespräch

(EB). Perspektiven teilen und die Zukunft der Region gemeinsam gestalten: Markus Märtens, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft MK, hat in den vergangenen Wochen mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der 15 kreisangehörigen Städte und Gemeinden erste Gespräche geführt. Anlass war sowohl der Wechsel der Hauptgeschäftsführung der Kreishandwerkerschaft MK als auch die jüngsten Veränderungen in den Rathäusern nach den Kommunalwahlen im vergangenen Herbst.

Vergaberegeln zentrales Thema

Die Gespräche boten Gelegenheit zu einem intensiven Austausch über aktuelle Herausforderungen und gemeinsame Perspektiven für die Region. Dabei ging es unter anderem um die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort, die Bedeutung des Handwerks als Ausbildungs- und Beschäftigungsmotor sowie um konkrete Ansatzpunkte für eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Betrieben. Ein zentrales Thema der Gespräche waren die neuen Vergaberegelungen. Diese eröffnen Städten und Gemeinden zusätzliche Flexibilität bei der Vergabe öffentlicher Aufträge – ein Aspekt, der insbesondere für das regionale Handwerk von großer Bedeutung ist.

Neuregelung richtiger Schritt

„Handwerk und Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen – von der Fachkräftesicherung über die Ausbildung bis hin zur Attraktivität des Wirtschaftsstandorts“, so Markus Märtens. „Die Neuregelung ist aus unserer Sicht ein richtiger Schritt, da sie Verfahren vereinfacht und den Kommunen mehr Flexibilität gibt. Werden die neuen Möglichkeiten transparent, wirtschaftlich und im Sinne eines fairen Wettbewerbs angewendet, können öffentliche Aufträge effizienter vergeben und regionale Betriebe stärker einbezogen werden. Das kommt unmittelbar dem heimischen Handwerk zugute“, so Markus Märtens.