Warnstreik bei der Märkischen Verkehrsgesellschaft
In der Tarifrunde für die rund 30.000 Beschäftigten der kommunalen Nahverkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zu Wochenbeginn zu einem landesweiten Warnstreik auf. Am ersten Streiktag (Montag, 16.3.) sind landesweit Beschäftigte in den Verwaltungen und Kundenzentren der Nahverkehrsunternehmen zum Warnstreik aufgerufen. Am zweiten Streiktag (Dienstag, 17.3.) folgt der Fahrdienst: In allen Regionen Nordrhein-Westfalens werden Busse und Straßenbahnen spürbar von der frühesten Frühschicht bis zur spätesten Spätschicht stillstehen.
Auch die MVG ist betroffen
Auch im Märkischen Kreis sind Beschäftigte von der Märkischen Verkehrsgesellschaft zum Warnstreik aufgerufen. Dienstag werden Busse im Märkischen Kreis von der frühesten Frühschicht bis zur spätesten Spätschicht erheblich eingeschränkt verkehren. Der Betrieb von S-Bahnen und Regionalzügen ist von der Tarifrunde nicht betroffen. Hintergrund der Arbeitsniederlegungen sind die laufenden Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen (KAV NW). Auch nach zwei Verhandlungsrunden liegt zu den Forderungen der Beschäftigten kein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber vor.
Die MVG teilt mit:
Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der MVG für Dienstag, den 17. März 2026, erneut ganztägig zum Streik aufgerufen. Wie in der Vergangenheit ist noch nicht absehbar wie viele MVG-Mitarbeitende am Streik teilnehmen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass erneut keine Busse der MVG unterwegs sein werden. Die Erfahrungen aus vergangenen Streikmaßnahmen haben gezeigt, dass die MVG-Auftragsunternehmen in der Regel nicht bestreikt werden und deren Fahrten voraussichtlich stattfinden. Die Liste mit den voraussichtlich stattfindenden Fahrten haben wir wieder auf der MVG-Website hinterlegt. Jedoch können aber auch personelle Ausfälle bei den Auftragsunternehmen zur Streichung von Fahrten führen.


