
Am Donnerstag und Freitag dürften die ÖPNV-Nutzer wieder vergeblich auf ihren Bus warten. Die Gewerkschaft ver.di weitet den Arbeitskampf aus. Archivfoto: Hendrik Klein
Ver.di weitet Arbeitskampf aus
Beschäftigte der MVG für Donnerstag und Freitag zum Streik aufgerufen
Von Hendrik Klein
Die Gewerkschaft ver.di weiter den Arbeitskampf im kommunalen Nahverkehr weiter aus. Nachdem unter anderem die Besschäftigten der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) bereits für Donnerstag, 19. März, zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen waren, legt ver.di noch einmal nach. Auch für Freitag, 20. März, sind die organisierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der kommunalen Nahverkehrsunternehmen in NRW zum Warnstreik aufgefufen. Für die ÖPNV-Nutzer heißt das, es ist am Donnerstag und Freitag mit erheblichen Einschränkungen zu rechen.
„Um den Arbeitgebern deutlich zu machen, dass die Beschäftigten im Nahverkehr hinter ihren Forderungen stehen, Gegenforderungen ablehnen und ein anständiges Angebot erwarten, rufen wir die Beschäftigten in den kommunalen Nahverkehrsunternehmen in NRW (TV-N NW) zum Streik auf“, so heißt es in dem Streikaufruf.
Das sind die Ver.di-Forderungen:
- Die wöchentliche Arbeitszeit ist bei vollem Lohnausgleich auf 37 Stunden zu verkürzen.
- Die Ruhezeit zwischen zwei Schichten beträgt mindestens 11 Stunden.
- Der Zuschlag für Arbeit am Sonntag beträgt 40 %.
- Der Freistellungsumfang für Gewerkschaftsarbeit wird auf acht Tage erhöht.
- Der Geltungsbereich wird auf kurzfristig Beschäftigte und Minijobs ausgedehnt.
- Die Laufzeit beträgt 24 Monate.

