
Besuch in der LWL-Tagesklinik PLettenberg: (v.l. hintere Reihe) Prof. Dr. Jens Bothe (Kaufmännischer Direktor der LWL-Klinik Hemer), Ralf Beßler (Bürgermeister der Stadt Plettenberg), Dr. Volker Wippermann (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie) , Elke Koling (Chefärztin). (vorne): Heidi Bastian (Pflegerische Leitung), Hatem Müller (Oberarzt). Foto: Wyludda/LWL
Bürgermeister Beßler besucht neue Station in der LWL-Tagesklinik
(EB). Mit der Eröffnung einer neuen Station für Menschen ab 60 Jahren hat die LWL-Tagesklinik Plettenberg ihr Angebot deutlich erweitert. Die Tagesklinik gehört zur LWL-Klinik Hemer, Hans-Prinzhorn-Klinik. Plettenbergs Bürgermeister Ralf Beßler machte sich vor Ort ein Bild von den neuen Räumlichkeiten und dem erweiterten Behandlungskonzept.
Im Rahmen eines Rundgangs stellten die behandelnden Ärztinnen und Ärzte gemeinsam mit dem Kaufmännischen Direktor der LWL-Klinik Hemer, Prof. Dr. Jens Bothe, die neue Station vor. „Nach der langen Planungsphase freuen wir uns sehr, dass wir die psychiatrische Versorgung in Plettenberg nun auch gezielt für Menschen ab 60 Jahren erweitern können“, so Bothe.
Wohnortnahe Anlaufstelle
Chefärztin Elke Koling betonte die besondere Bedeutung des Angebots für die Region: „Gerade weil es in Plettenberg keinen niedergelassenen Psychiater gibt, ist eine verlässliche, Wohnortnahe Anlaufstelle für schwer erkrankte Menschen umso wichtiger.“ Bürgermeister Beßler zeigte großes Interesse an den Herausforderungen der psychiatrischen Versorgung und suchte den Austausch mit den Fachkräften vor Ort. Die Tagesklinik ist eine verlässliche Anlaufstelle für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Sie arbeitet eng mit der LWL-Klinik Hemer, Hans-Prinzhorn-Klinik, zusammen und kann bei Bedarf auch eine stationäre Weiterbehandlung sicherstellen. Aktuell übernehmen insbesondere Hausärztinnen und Hausärzte eine wichtige Rolle in der Versorgung, häufig ergänzt durch zusätzliche fachliche Expertise.
Ärzte für Plettenberg gewinnen
Gleichzeitig sprach sich Beßler dafür aus, die medizinische Infrastruktur vor Ort weiterzuentwickeln: Ziel sei es, langfristig auch mehr niedergelassene Fachärztinnen und -ärzte für Plettenberg zu gewinnen, um die Versorgungssituation weiter zu verbessern. Auch die bauliche Umsetzung der neuen Station fand großen Anklang. Das Gebäude überzeugte bei der Führung durch seine moderne und ansprechende Gestaltung. Die hellen und freundlich gestalteten Räume hinterließen bei ihm einen positiven Eindruck.
Hintergrund
Mit der neuen Station stehen nun 16 zusätzliche Behandlungsplätze für Patientinnen und Patienten ab 60 Jahren zur Verfügung. Die Behandlung erfolgt werktags in einem strukturierten, multiprofessionellen Setting und ermöglicht es den Betroffenen, weiterhin in ihrem häuslichen Umfeld zu leben, da es die Behandlung an der Tagesklinik nicht vorsieht, über Nacht bleiben zu müssen.

