
NRW-Innenminister Herbert Reul (Foto) und Hemers Bürgermeister Christian Schweitzer rufen alle angeschriebenen Bürgerinnen und Bürger auf, sich an der Umfrage zum Thema Sicherheit zu beteiligen. Archivfoto: Hendrik Klein
Befragung zu Sicherheit und Kriminalität in Hemer
NRW-Innenminister und Bürgermeister rufen zur Teilnahme auf
(PSH). Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen sollen sich sicher fühlen. Unter anderem deswegen ist es wichtig, sich mit der Frage des persönlichen Sicherheitsempfindens auseinanderzusetzen. Die über den Fond für die Innere Sicherheit der Europäischen Union kofinanzierte Studie zu Sicherheit und Kriminalität (SKiD) in Deutschland macht dies erneut für 20.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen möglich. Dazu zählen auch Bürgerinnen und Bürger aus Hemer. Sie dürfen ihre persönlichen Erfahrungen mit Kriminalität schildern und Angaben zu ihrem Anzeigeverhalten sowie ihrem Sicherheitsgefühl machen. Zudem besteht auch wieder die Möglichkeit, die Arbeit der Polizei zu bewerten.
Sicherheit weiter stärken
NRW-Innenminister Herbert Reul bittet alle angeschriebenen Jugendlichen und Erwachsenen aus Hemer um ihre Teilnahme: „Wir wollen erneut wissen: Wann und wo fühlen Sie sich besonders unsicher oder wie schätzen Sie die Arbeit der Polizei ein? Das, was die Menschen umtreibt, lässt sich nicht in Statistiken einfangen. Gerade die gefühlte Sicherheit wirkt sich besonders stark auf den Alltag aus. Deswegen ist es wichtig, Ihrer Stimme Gehör zu verschaffen. Das machen Sie dann stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen. Durch Ihre Rückmeldung können wir Stellschrauben unserer Arbeit auch an den richtigen Stellen nachjustieren. Deswegen: Machen Sie mit und helfen Sie uns, die Sicherheit in unserem Land weiter zu stärken!“
Dritte Erhebungswelle
Der Startzeitpunkt der aktuellen Erhebungswelle war der 13. April. Sie baut auf einer ersten (2020) und zweiten (2024) Befragungswelle auf. Die ersten Ankündigungsschreiben zur Befragung sind verschickt. Sie dienen dazu, die ausgewählten Bürgerinnen und Bürger über die Studie zu informieren. Ab dem 27. April werden die Fragebögen sowie ein Begleitschreiben mit Bearbeitungshinweisen übermittelt.
Sinnvollen Beitrag leisten
„Sollten Sie ein solches Schreiben erhalten, nehmen Sie sich bitte die Zeit und machen Sie Ihre Angaben. Hemer ist die Heimat von knapp 35.000 Menschen, in deren Vertretung Sie einen sinnvollen Beitrag leisten können. Ich danke Ihnen für Ihre Mithilfe“, sagt Bürgermeister Christian Schweitzer.
Weitere Informationen unter: https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Forschung/ForschungsprojekteUndErgebnisse/Dunkelfeldforschung/SKiD/skid_node.html.

