
Die Iserlohn Roosters haben ihren Torhüter Finn Becker mit einer Förderlizenz für die Eisbären Regensburg ausgestattet. Archivfoto: Hendrik Klein
Roosters leihen zwei Spieler aus
Marian Bauer und Finn Becker nach Regensburg
Von Hendrik Klein
Die Iserlohn Roosters setzen die Zusammenarbeit mit dem DEL2-Club Eisbären Regensburg fort. Wie die Sauerländer mitteilen, verpflichten sie Verteidiger Marian Bauer und leihen ihn ebenso wie Torhüter Finn Becker im Rahmen einer Förderlizenz-Regelung für die kommende Saison an die Eisbären aus. Beide Spieler sind in Iserlohn keine Unbekannten. Der 21-jährige Marian Bauer spielte bereits in der vergangenen Saison für die Regensburger: 2023 war der Verteidiger in den Nachwuchs der Roosters gewechselt und erreichte in der Spielzeit 24/25 Kapitän der U20 das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft, er absolvierte sogar eine Partie für die Profis.
Kapitän des Nachwuchs-Teams
Ursprünglich stammt Marian Bauer, gebürtig aus dem oberbayerischen Landkreis Eichstätt, aus dem Nachwuchs des ERC Ingolstadt. Von dort zog es ihn 2019 in die renommierte Salzburger Talentschmiede, ehe er 2022 zurück in die U20 seines Heimatklubs wechselte. Nur ein Jahr darauf folgte der Sprung nach Iserlohn, wo er sich seither als Kapitän im DNL-Team zum Leistungsträger entwickelte sowie parallel auch insgesamt 23mal für Herne in der Oberliga aufs Eis ging und erste Profi-Erfahrung sammelte.
50 Spiele für Regensburg
„Wir haben Marians Entwicklung aufmerksam verfolgt und trauen ihm langfristig den Schritt in unseren Profikader zu“, begründet Roosters-Sportdirektor Franz-David Fritzmeier die Entscheidung, Bauer an den Seilersee zurückzuholen. In Regensburg soll der Youngster an eine vielversprechende Debütsaison anknüpfen, in der er mit den Eisbären das Halbfinale der DEL2-Playoffs erreichte und insgesamt 50 Partien absolvierte. Das Sommertraining wird Bauer in Iserlohn absolvieren.
Abstiegskampf in Nauheim
Für Finn Becker verlief die vergangene Saison nicht ganz so zufriedenstellend, im Rahmen seiner Ausleihe zum EC Bad Nauheim absolvierte der Goalie lediglich neun Spiele im Abstiegskampf der DEL2, letztlich hielten die roten Teufel recht ungefährdet die Klasse. „Für Finn ist es ebenfalls wichtig, den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu machen. Das ist für einen jungen Torhüter nicht immer einfach, in Regensburg gibt es die richtigen Bedingungen dafür“, betont Fritzmeier.
Regensburg als Sprungbrett in die DEL
Zur generellen Kooperation äußert sich der Roosters-Sportdirektor ebenfalls positiv: „Regensburg hat in den letzten sehr gut gearbeitet, nicht zuletzt auch aufgrund der DEL2-Meisterschaft 2024. Es ist ein Standort, an dem sich Spieler entwickeln und für die DEL empfehlen können und wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit den Verantwortlichen diese Lösung für zwei unserer Talente gefunden haben.“

