
Die Bauarbeiten auf der Linscheidbrücke in Altena verzögern sich um mindestens sechs Wochen. Foto: Hendrik Klein
Linscheidbrücke: Bauarbeiten verzögern sich
(PSA). Es kommt leider ab und zu vor, dass sich Baumaßnahmen in ihrer Abwicklung komplizierter gestalten, als ursprünglich abzusehen war. Die Linscheidbrücke scheint eine solche Maßnahme zu sein, schreibt die Stadt Altena. Nach den üblichen Voruntersuchungen ging die Baustelle Mitte Februar an den Start, nach einigen Wochen kam die Sperrung der Bahnhofstraße für die Vorarbeiten zur Behelfsbrücke über der Bahnstrecke früher als erwartet hinzu und zuletzt mussten wir feststellen, dass beim Bau der Linscheidbrücke mehr minderwertiger Beton verbaut wurde, als die vielen Sondierungsbohrungen an verschiedensten Stellen vor Maßnahmenbeginn erwarten ließen.
Nächste Hiobsbotschaft
Nun die nächste Hiobsbotschaft: Auf der Gehwegseite stadteinwärts rechts wurde eine Schutzbeschichtung in mehreren Lagen aufgebracht. Während einer der regelmäßigen Kontrollgänge durch unsere Abteilung Planen und Bauen musste nun festgestellt werden, dass zwischen den mittleren Lagen dieser Beschichtung Luftblasen entstanden sind, die leicht aufplatzen können. Auf Teilen der obersten Lage waren zudem nach Fertigstellung keine Mängel festzustellen, nun sind aber Laub- und Baumsamen-Eintragungen in dieser obersten Lage vorhanden.
Verzögerung sechs Wochen
Die Stadt Altena weiter: „Zum jetzigen Zeitpunkt können wir nicht mit Sicherheit sagen, ob es sich hier um Hitzeschäden aufgrund der ungewöhnlich hohen Temperaturen handelt oder um andere Gründe. Dies wird zum jetzigen Zeitpunkt geklärt. Leider verzögert sich die Fertigstellung der Maßnahme Stand jetzt dadurch um weitere rund sechs Wochen, Zielpunkt ist also das Ende der Sommerferien. Uns ist bewusst, dass sich die Unannehmlichkeiten für alle Verkehrsteilnehmenden hierdurch weiter verlängern, aber frei nach einer alten Baustellenregel: >>Was nicht passt, wird passend gemacht.<< Am Ende muss alles ordentlich erledigt sein. Wir bedanken uns bei allen Betroffenen für die enorme Geduld und das Verständnis.“

