
Bürgermeisterin Manuela Schmidt hat den neuen Zukunftskreis Menden ins Leben gerufen. Foto: Stadt Menden
Zukunftskreis Menden startet mit klarer Agenda
Politik, Verwaltung und Wirtschaft bündeln ihre Kompetenzen
(PSM). Den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft intensivieren und gemeinsam strategisch die Zukunft Mendens zu gestalten – das ist das Ziel des Zukunftskreises Menden (ZKM). Das Gremium, das von Bürgermeisterin Manuela Schmidt ins Leben gerufen wurde und an den ehemaligen Stadtentwicklungskreis angelehnt ist, hat nun bereits zweimal getagt und dabei den Grundstein für die weitere Zusammenarbeit, aber auch für die strategische Ausrichtung gelegt.
Offene Diskussionskultur
„Der Zukunftskreis Menden ist von einer offenen und wertschätzenden Diskussionskultur geprägt. Ideen und Themen werden offen angesprochen, diskutiert und gemeinsam konstruktiv mögliche Lösungsansätze erarbeitet“, berichtet Manuela Schmidt. Sie bedankt sich vor allem beim Initiativkreis Mendener Wirtschaft, dessen Vorstand seine Expertise in vielen Bereichen niederschwellig und lösungsorientiert einbringen möchte und sich auf diese Weise beratend an kommunalen Entwicklungsprozessen beteiligen wird.
Handlungsfelder festgelegt
Die Teilnehmenden aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft haben Handlungsfelder festgelegt, die den weiteren Bestrebungen, ein Zielbild für die Stadt Menden zu entwickeln, zugrunde liegen sollen: die Stärkung des Wirtschaftsstandorts und der Stadtentwicklung, den Umgang mit dem demografischen Wandel, die konsequente Digitalisierung sowie eine stärkere positive Außendarstellung. Im Rahmen der zweiten Sitzung brachte Bürgermeisterin Manuela Schmidt zudem die zentrale Fragestellung ein: „Was können wir für junge Menschen in Menden tun?“ Diese Themen und Fragestellungen sollen nun sukzessive vertieft, konkretisiert und mit Leben gefüllt werden.
Weiterentwicklung der Innenstadt
Im Bereich Wirtschaft und Stadtentwicklung wurden unter anderem die Zukunft des Gewerbegebiets Hämmer, die Weiterentwicklung der Innenstadt, der Umgang mit Leerständen sowie ein aktives Gewerbeflächenmanagement als wichtige Aufgaben benannt. Darüber hinaus sollen die Stärken und Schwächen des Standorts systematisch analysiert, erfolgreiche Ansätze benachbarter Kommunen betrachtet und Strategien entwickelt werden, um insbesondere junge Menschen langfristig an den Standort zu binden. Mit Blick auf den demografischen Wandel stehen die Entwicklung attraktiver Ausbildungs- und Beschäftigungsperspektiven, die Rückgewinnung von Fachkräften nach Studium oder Ausbildung sowie die Schaffung attraktiver Lebens- und Arbeitsbedingungen im Fokus.
Positive Außendarstellung
Im Themenfeld Digitalisierung bestand Einigkeit darüber, die Expertise der örtlichen Wirtschaft stärker für die Modernisierung der Verwaltung zu nutzen, den Glasfaserausbau und die digitale Infrastruktur weiter voranzutreiben sowie bisherige Digitalisierungsinitiativen auszuwerten. Ein weiterer Schwerpunkt soll die positive Außendarstellung der Stadt sein. Ziel ist es, die vorhandenen Stärken und erfolgreichen Projekte stärker sichtbar zu machen und das Standortimage nachhaltig zu stärken.
Ideen der Bürger einfließen lassen
In den kommenden Sitzungen werden die identifizierten Handlungsfelder weiter konkretisiert und mit ersten Projekten und Maßnahmen unterlegt. Bürgermeisterin Manuela Schmidt betont: „Uns ist es ein großes Anliegen, die Bürgerinnen und Bürger über die Arbeit des Zukunftskreises auf dem Laufenden zu halten. Gleichzeitig möchten wir ihre Perspektiven und Ideen künftig verstärkt in den weiteren Entwicklungsprozess für unsere Stadt einfließen lassen.“

